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Gesundes, natürliches Essen, Bild: pixabay

Ernähre Dich nach Deinem Glauben und werde gesund

15. März 2018 | Bewusstsein | Spiritualität | Gesundheit | Ernährung | connectiv.events

von Dr. med. Ulrich Mohr

Die Größe anderer zu respektieren, das ist eine wunderbare Eigenschaft. Was Ansichten, Meinungen und Erfahrungen betrifft, habe ich mit niemandem ein Problem. Ich ziehe mich nur zurück, wenn jemand sein Weltbild allein aus innerer Unsicherheit verteidigen will, um es über andere zu erheben. Das mündet in sinnlose Stellungskriege, die einzig dem Bestätigen der eigenen Wahrheit dienen sollen. Wahrheiten gibt es viele. Sie sind die Summe der eigenen Wahrnehmungen. Die Sprache weist oftmals in Klarheit den Weg. Naturgesetze gibt es hingegen nur wenige und diese bestimmen das Wirken der einen Wirklichkeit, in die alles eingebettet ist. Das wiederum ist wahrnehmbar und beweisbar, eine Aussage, für die ich jederzeit einstehe und zu deren Überprüfung ich nur animieren kann.

Wahrheiten „funktionieren“ solange, bis der Mensch durch seine Erlebnisse verändert, höher schwingt. Dies ist physikalisch wörtlich zu nehmen. Steigt die Eigenfrequenz des Daseins, vollziehen sich die Ereignisse auf einem höheren Erlebnisniveau.

Diese Übergänge können sehr markant sein, wenn z.B. schlagartig Medikamente nicht mehr „wirken“, nachdem sie jahrelang scheinbar zuverlässig ihre Aufgabe erfüllt haben. Das habe ich wiederholt unter anderem bei langjährigen Hormoneinnahmen, z.B. Schilddrüsenpräparaten erlebt. Oder es verfehlen plötzlich langbewährte, erfolgreiche Therapien, berufliche Strategien oder auch Ernährungsweisen ihr Ziel. Nach der ersten Phase der Irritation und Verwirrung ordnet sich das Geschehen neu, entweder auf ehrlicherem oder auf höherem Niveau oder beidem. Insofern gibt es auch immer ein „sowohl – als auch“.

Das Gesagte gilt genauso für eine Qualitätshierarchie der Ernährungskonzepte, auf die unter anderem Dr. Schnitzer („Ernährungspapst“) zu Recht hinweist. Materie schwingt niedrig und das, was wir als Energie bezeichnen, schwingt hoch. Anschaulich führte die Biophotonen-Forschung von Popp vor, dass Lebensmittel unterschiedlich viel Energie enthalten und abstrahlen können.

Andererseits macht jede Ernährung, auch „objektiv gesunde“, krank, die nicht mit der eigenen Gefühlswelt und vor allen Dingen den Glaubenssätzen harmoniert. Wer hier seinem Kopfwissen folgt, betrügt unter Umständen sein Gefühl. Er versäumt es, oftmals unbewusste Glaubenssätze zu erfüllen und erhöht damit Anspannung und Sympathikotonie im Organismus. Der Weg zur wahrhaftig gesunden Kost kann nur mit authentischen, sprich fühlbaren, Schritten gegangen werden. Man „durchisst“ gewissermaßen verschiedene Erlebnisebenen. Berücksichtigt man dies nicht, blockiert die Sympathikotonie nach anfänglicher Besserung und zeitverzögert folgendem Rückfall dauerhaft Heilung und Regeneration. Rückfälle in alte Muster und die langfristige Wirkungslosigkeit der Ernährungsumstellung sind die Folge.

Ich konnte das in meiner damaligen Praxis gut beobachten, da vorzugsweise Langzeitkranke zu mir in die Praxis kamen, die in ihrer Verzweiflung schon vielen verschiedenen Ansätzen bei Ernährung, Lebensweise und Therapien gefolgt waren. Diesen beschriebenen Zusammenhang kann sicher jeder leicht im eigenen Umfeld überprüfen. Achte auf derartige Sprünge und auf Ausnahmen sogenannter Regeln. Beispielsweise hatte ich eine Schwägerin, die selbst mit Anfang 20 noch jungfräulich gute Zähne ohne eine einzige Füllung hatte, obwohl sie den üblichen „Durchschnittsfraß“ mitsamt dem reichlichen Süßigkeitsangebot vertilgte.

 

Dann gibt es Übergewichtige, die wenig essen und Übergewichtige, die viel essen usw.. Ich habe zu Praxiszeiten aus Neugier, um die vermeintlichen Ursächlichkeiten zu überprüfen, Gewichtsregulierungen bei den damaligen Patienten zunächst ohne Ernährungsumstellung begonnen. Ich wollte wissen, ob ein Gewichtsproblem nun ein Essensproblem oder vor allem Anderen eine psychische Bewegungslosigkeit ist („Bewegung macht schlank“). Dies bestätigte sich. Dies ist keineswegs eine Absage an eine in sachlicher Hinsicht durchaus objektivierbare gesunde Lebensweise. Es gibt zweifellos hochwertige Lebensmittel und es gibt zweifellos aus Naturgesetzen ableitbare Regeln einer optimal gesunden Tagesgestaltung.

Doch ich wiederhole, erst müssen die Glaubenssätze durchlitten und durchlebt werden, die mit der Ernährung in Beziehung stehen. Gesunde Ernährung und Tagesgestaltung bei Missachtung der programmierten und anerzogenen Glaubenssätze funktioniert auf Dauer nie.

So lautet die Aufgabe, in Kontakt mit seinen Glaubenssätzen, diese echt und gefühlt zu durchleben. So steigt man allmählich auf der Qualitätsleiter empor in Richtung wirklich gesunder Kost.

Die Kenntnis oftmals unbewusst steuernder Glaubenssätze eröffnet immense Möglichkeiten. Funktioniert eine bisher erfolgreiche Vorgehensweise nicht mehr, wird sofort klar sein, was zu tun ist. Kennt man die Zusammenhänge nicht, bleibt nur die Wahl zwischen einer Opferhaltung, dem Glauben ein Versager zu sein oder Ratlosigkeit. Dabei geht es nur um eine Neuorientierung auf höherem Niveau. So wird das Leben nie wieder ohne Perspektive sein. Die wertvollste Eigenschaft des wachen Menschen ist die Fähigkeit, sein eigenes Weltbild immer wieder kritisch infrage zu stellen. Dies, gepaart mit Neugier, wird immer wieder dazu anregen, über sein Weltbild hinauszudenken, den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen. Dabei sollte der Kontakt zur eigenen, wirklich gefühlten Position fortlaufend erhalten bleiben.

Euer
Uli Mohr

(Morgen kommt Teil 2 des Artikels)

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