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Essbare Baumblätter – lecker und gesund

16. April 2021 | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | connectiv.events

Nicht nur Raupen mögen gerne Baumblätter. Viele davon sind auch für den Menschen essbar, zum Teil auch sehr gesund. Sie haben Bestandteile, ähnlich wie Wildkräuter, die sogar heilsam sind. Früher haben Menschen sehr oft – insbesondere die jungen Blätter – von Bäumen gegessen. Mit dem Aufkommen der Städte und später der industriell produzierten Lebensmittel, die man im Geschäft kauft, anstatt sie selbst zu erzeugen oder zu sammeln, verschwand das Wissen um die essbaren Pflanzen und deren Wirkungen und Zubereitungen. Damit ging dieser wertvolle Wissensschatz innerhalb nur weniger Generationen verloren. Junge Baumblätter sind sogar sättigender, als das gekaufte Gemüse. Das junge Laub gibt uns ein Vielfaches mehr an Vitaminen, Mineralstoffen und auch Nährstoffen, als das abgelagerte Gemüse in den Supermarktregalen, das oft auf ausgelaugten Böden mit Kunstdünger zum schnellen Wachstum gebracht wird. Gerade die Mineralstoffe und Spurenelemente sind in diesen Böden kaum noch zu finden und daher auch nicht in den Pflanzen vorhanden.

Jetzt, im Frühling, ist die Zeit für Baumblätter-Gemüse. Später bilden sehr viele Blätter Bitterstoffe aus, schmecken nicht mehr und werden ledrig und zäh. Bitte pflückt nur so viele Blätter, wie Ihr auch wirklich braucht und wenn es geht, nicht nur von einem Baum. Dann tut man dem einzelnen Baum nicht so viel Schaden an. Vor allem im Wald sind die jungen Triebe der Bäume auch Vitamin-, Mineral- und Energiefutter für Rehe und Hirsche und deren Kälbchen. Auch die säugenden Muttertiere brauchen das Kraftfutter dringend, um Vitamine und Nährstoffe für das ganze Jahr zu sammeln.

 

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Im Folgenden stellen wir Euch einige sehr bekannte Bäume vor, deren junges Laub sogar wohlschmeckend und gesund ist. Nur noch eine dringende Warnung: Nicht einfach mal von allen möglichen Bäumen das Grün versuchen zu essen. Zum Beispiel ist die Eibe richtig giftig!

pixabay

Die Birke

Eine Birke erkennt einfach jeder. Kein anderer Baum besitzt diese weiße Rinde. Birkenblätter enthalten im Frühjahr sehr viel Vitamin C, Bitterstoffe, Gerbstoffe und auch ätherische Öle. Die Birke ist dafür bekannt, uns bei der Frühjahrskur zu unterstützen. Sei es im Salat oder als Frischsaft. Man kann sie auch so vom Baum naschen. Die jungen Blätter sind sehr zart, wogegen die älteren Blätter sehr hart werden. Aus jungen Birkenblättern kann man einiges an Gerichten zaubern, die aus der alten, nordischen Küche stammen. Birkenknospen haben einen milden Geschmack, sind leicht nussig und ähneln Leinsamen, weshalb sie in der Küche vielseitig als Alternative eingesetzt werden können. Die jungen Birkenblätter schmecken ganz leicht bitter.

 

pixabay Alexandr Ivanov

Die Fichte

Die jungen Fichtentriebe schmecken leicht säuerlich, aber auch erfrischend. Sie schmecken wie die Fichte duftet, aber nicht besonders harzig. Sie müssen immer jung gepflückt werden, später werden sie hart, spitz und sehr harzig. Wenn die Nadeln noch jung, weich und hellgrün sind, ist es wirklich ein Geschmackserlebnis. Meist treibt die Fichte zwischen April und Mai ihre jungen Triebe aus und ab dann kann gesammelt werden. Sie enthalten viel Vitamin C und sind dadurch sehr gesund für uns. Bitte achtet ihr darauf, dass ihr junge Fichten nicht mit den sehr giftigen Eiben verwechselt.

Die zarten Zweigspitzen des Frühlings kann man gut für Tannenspitzenhonig benutzen, der übrigens in heißem Tee oder Milch aufgelöst, auch eine gute Wirkung gegen Erkältung und Husten hat.

 

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pixabay

Der Spitzahorn

Die häufigste Ahornart in unseren Breiten, der Spitzahorn, gibt uns gleich zwei Leckereien. Die jungen Blätter und die Keimlinge. Die jungen Ahornblätter schmecken leicht nussig, süss-säuerlich und belebend. Auch die unauffälligen, süßen Blüten sind essbar und wohlschmeckend. Gesammelt werden sie zwischen April und Mai. Man kann sie für viele Rezepte verwenden. Sei es als Frischsaft, in Wildsalaten oder auch in Gemüsegerichten, wie Ahornsauerkraut. Rote Ahornblätter sind nicht für den Verzehr geeignet, da sie sehr bitter schmecken. Am besten nimmt man die jungen Blätter vom grünen Spitzahorn, denn sie enthalten sehr viel Vitamin C, Eisen, Magnesium und Kalium.

 

pixabay

Die Kiefer

Wie von den Fichten, kann man auch von jungen Kiefernspitzen einen aromatischen Honig herstellen, indem man sie genauso behandelt, wie im Fichtenspitzenrezept. Sie enthalten noch mehr Terpene, schmecken also noch deutlich harziger, als die Fichte. Die zarten Kieferntriebe können zu einem Gemüsegericht gekocht werden. Eigentlich findet die Kiefer Verwendung wie die Fichte, nur der Geschmack der Kiefer ist intensiver. Ebenfalls essbar sind die Samen aus den Fichten- und Kiefernzapfen, die einen nussartigen Geschmack haben und zu Müslis und Plätzchen oder im Körnerbrot benutzt werden können. Tannennadeln und Tannensamen aus den Zapfen sind unverträglich, ja sogar leicht giftig. Von der Tanne bitte die Finger lassen!

 

pixabay

Die Linde

Lindenblätter sind weicher und zarter, als die meisten Baumblätter und können auch im älteren Zustand gegessen werden. Ihr Geschmack ist nicht so intensiv, eher zart und süsslich. Sie eignen sich sehr gut für die Rohkost, aber auch in Gemüsegerichten werden sie verzehrt. Wer keinen so intensiven Geschmack im Essen mag, der sollte sich an Lindenblätter halten. Bei den Germanen, Slawen und den Kelten war die Linde ein Sippenbaum. Göttin Freya ist die Schutzgöttin der Linde und der Familie. Die Linde gilt daher als Schutzbaum gegen Blitzeinschläge und Dämonen und wurde oft auf Höfen gepflanzt, um als Schicksalsbaum über die Familie zu wachen. Die Linde war ein heiliger Baum und unter ihr wurde früher Recht gesprochen. Man traf sich zur Beilegung von Streitigkeiten unter der Gerichtslinde.

Aus Lindenblüten lässt sich Sirup und einiges mehr herstellen. Auch lecker: eine Art gefüllte Weinblätter, nur eben Lindenblätter anstatt Weinblätter..

 

https://goldgrammy.de

 

pixabay

Die Buche

Junge Buchenblätter erinnern im Geschmack leicht an Sauerampfer oder auch Sauerklee, jedenfalls ist der Geschmack deutlich säuerlich. Gesammelt werden sie meist von April bis Mai. Die jungen Blätter werden in Salaten, im Frischsaft und als Pesto verarbeitet. Als Beilage zu Fisch ist dieses Rezept hier sehr schmackhaft. Wenn ihr bei Eurem Spaziergang durch den Wald Durst bekommt, könnt ihr die Blätter essen, denn sie wirken durstlöschend. Nicht zu vergessen die Keimlinge. Buchenkeimlinge werden roh oder gekocht verzehrt. Sie schmecken leicht nussig und sind sehr nahrhaft. Die Früchte der Buche, die sogenannten Bucheckern, sind nussartige Kern`chen in dreieckigen Hülsen, sehr gesund und für Gebäck oder Müsli verwendbar.

 

Es gibt natürlich noch sehr viele andere Bäume von denen wir unsere Nahrung erhalten können, wie zum Beispiel Weide, Lärche, Haselnuss, Obstbäume (Kirsche, Apfel, Birne) und Eiche. Wobei man beachten muss, dass die Eichenblätter nur im Frühling, wenn die jungen Triebe herauskommen, essbar sind, weil sie noch keine Gerbstoffe beinhalten, die alten Blätter sind für uns leicht giftig.

Und nun viel Spaß bei der Entdeckung einer völlig neuen Küche – und vielleicht könnt Ihr ja ganz neue Verwendungszwecke und Gerichte kreieren!

 

https://baden.jungbrunnen.tips

 

 

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Natural Sound Systeme

www.idealsound.de

Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen den Natural Sound Systeme der Firma idealsound und herkömmlichen Lautsprechern? Was macht die Natural Sound Systeme so besonders?

Als erstes fällt einem das ungewöhnliche Design auf. Man sieht auf den ersten Blick, dass hier etwas „anders“ ist. Doch worin liegt nun der grundlegende technische Unterschied zu anderen Lautsprechersysteme?

Donner und Vogelgesang

Hier ist es nun wichtig, sich die Funktionsweise einer Lautsprecherbox etwas näher anzuschauen.

Bei herkömmlichen Lautsprechern wird der Schall, in einen konstruktionsbestimmten Abstrahlwinkel, nach vorne in eine Richtung abgegeben. Bei einem Stereosignal (zwei Lautsprecherboxen) sitzt der Zuhörer idealerweise dann im sogenannten Stereodreieck, was bedeutet, dass er mehr oder weniger stark oder laut „etwas“ auf die Ohren bekommt.

Ein Blick in der Natur erklärt den Unterschied

Wirft man einen Stein in ruhiges Gewässer, so wird eine gleichmäßige Wellenausbreitung sichtbar. In der Natur breitet sich zum Beispiel der Gesang eines Vogels „kugelförmig“ aus, wodurch er sehr gut und weit hörbar ist.

Die Natural Sound Systeme von idealsound erreichen nun unter zu Hilfenahme eines Campanoiden, welcher oberhalb des Breitbandlautsprechers – beziehungsweise bei den Zwei und Dreiwegesystemen zwischen dem Mittel- und Hochtöner – platziert ist. Dadurch kommt es zu einer gleichmäßigen, 360 Grad Schallabstrahlung in kugelförmiger Charakteristik.  sind Sie in der Lage, mit nur zwei Lautsprecherboxen ein dreidimensionales Klangbild zu erzeugen.

Aufgrund dieser Konstruktion wird das „natürliche Hören“, also das „Hineinhören“ in eine Klangwelt, gefördert, wodurch sich diese Systeme auch sehr gut für die therapeutische Arbeit eignen. Die Zuhörer nehmen die Musik plötzlich vollkommen anders war, da das Gehör sich zunehmend „öffnet“ und förmlich nach „Informationen“ sucht. Positioniert man sich genau zwischen zwei Natural Sound Lautsprechern, entsteht der Klangeindruck eines Surroundklangsystems. Man fühlt sich mitten drin im Klanggeschehen.

Der wichtigste Informationsanteil einer musikalischen Darbietung liegt im Mitteltonbereich – hier spielt sich im wahrsten Sinne des Wortes die Musik ab. Genau da liegen auch die Stärken der Natural Sound Systeme von idealsound und überzeugen mit transparenter Wiedergabe sowie detailreicher Tiefenstaffelung.

Daher entdeckt man beim mehrmaligen Anhören eines Musikstückes auch immer wieder neue Details, die zuvor anscheinend nicht dagewesen sind. Der Hochtonbereich rundet den hervorragenden Gesamteindruck ab und lässt das Musikmaterial im richtigen Licht erstrahlen.

Mit Natural Sound Systeme von idealsound öffnen sich neue faszinierende Klangwelten.

 

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