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Faking Hitler: Die wahre Geschichte hinter den gefälschten Hitler-Tagebüchern

24. Mai 2020 | Allgemein | Geschichte | Kriege | Revolutionen | connectiv.events

von sto.

Der 25. April 1983 ist einer der wichtigsten, spannensten, absurdesten und skurrilsten Tage der deutschen Pressegeschichte. Es ist der Tag, an dem der STERN die Hitler-Tagebücher vorstellt. Nur kurze Zeit später stellt sich heraus, dass die Bücher Fälschungen sind und dass das Magazin einem großen Betrug aufgesessen ist. In einem zehn Folgen umfassenden Podcast erzählt der STERN die Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher unterhaltsam nach, lässt Zeitzeugen und Experten zu Wort kommen, wirft einen Blick in das Tagebuch-Archiv und spielt die Original-Tonaufnahmen der Telefonate zwischen Reporter Gerd Heidemann und Tagebuch-Fälscher Konrad Kujau vor.

„Am Montag, den 13. Oktober 1980 wählt der STERN-Reporter Gerd Heidemann die Telefonnummer 030 / 41 90 40 in Berlin-Reinickendorf. Bei der früheren Wehrmachtsauskunftsstelle (WASt), heute „Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht“, erkundigt er sich nach dem Schicksal des Fliegermajors Friedrich Anton Gundlfinger. Heidemann erfährt: Der Offizier ist am 21. April 1945 bei Börnersdorf, südöstlich von Dresden, gefallen. Mit dieser Anfrage begann eine Spurensuche, die zweieinhalb Jahre dauerte. An ihrem Ende steht eine historische Sensation: Die Entdeckung der geheimen Tagebücher Adolf Hitlers.“ So beginnt der Artikel im STERN 18/1983, der die Affäre um die Hitler-Tagebücher auslöste. Die ganze Axel-Springer-Spitze ist sich zu diesem Zeitpunkt sicher, dass durch die Veröffentlichung der Tagebücher in den nächsten Ausgaben die Biografie des Diktators und die Geschichte des Dritten Reiches in vielen Teilen neu geschrieben werden muss. 60 Tagebücher-Bände liegen vor, die Adolf Hitler in der Zeit von 1932 bis April 1945 sorgfältig mit Tinte in schwarze DIN-A4-Kladden mit Kunstledereinband geschrieben haben soll. Bis 1938 waren die Bücher mit der Aufschrift „Eigentum des Führers, immer unter Verschluss halten“ beschriftet.

 

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Und obwohl Otto Günsche, SS-Adjutant Hitlers, der bei Hitlers Selbstmord die Tür zum Arbeitszimmer bewachte und dann die Leiche Eva Brauns aus dem Bunker trug, nie gesehen hatte, dass der Führer handschriftlich Notizen machte und auch eine der Sekretärinnen Hitlers stets erklärte, ihr Chef habe nie handschriftlich Notizen gemacht, glaubten alle an die Echtheit der Tagebücher. Niemand wunderte sich über die persönlichen Ausführungen Adolf Hitlers („Leide immer mehr an Schlaflosigkeit, die Verdauungsstörungen sind noch schlimmer geworden“, Tagebuch 30.4.38, „Viel Leid hat Eva durchgemacht“, Tagebuch 31.7.40) oder die Veränderung des Schriftbildes. Bis in die ersten Kriegsjahre hinein ist Hitlers Schrift engstehend und gerade, später wird sie kleiner und flüchtiger. Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 hält er beim Schreiben die Linien nicht mehr ein und viele Sätze sind nur schwer zu lesen, sehr flüchtig notiert. Dass die Veränderung der Schrift auf den Druck zurückzuführen ist, dem Konrad Kujau (damals bekannt als Conny Fischer) ausgesetzt war, weil er immer wieder neue Fälschungen liefern musste, hätte niemand vermutet.

Der STERN beauftragte drei unabhängige Gutachter mit der Prüfung der Schrift, ohne dass sie die Herkunft der Schriftproben kannten. Als Vergleich standen Schriftmuster von Adolf Hitler aus dem Bundesamt in Koblenz zur Verfügung. Der Echtheit der Schrift wurde bestätigt. Der englische Historiker Hugh Trevor-Roper („Hitlers letzte Tage“) urteilte nach der Sichtung der Tagebücher auf Einladung des STERN den Fund als das „bedeutsamste zeitgeschichtliche Ereignis des letzten Jahrzehnts“. Das vom STERN in Auftrag gegebene Papiergutachten wurde vom Magazin nicht abgewartet.

 

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Die Tagebücher, die aus einer abgestürzten Führermaschine stammen sollten, erwiesen sich schon wenige Tage nach der Veröffentlichung als Fälschungen. Experten wiesen nach, dass das Papier, auf dem die Notizen verfasst waren, nicht aus der Zeit des Dritten Reichs stammte und dass die Schrift nicht die des Führers war.

Später sagte STERN-Herausgeber Henri Nannen: „Zugegeben: die Vernunft blieb draußen. Jede kritische Distanz ging verloren, aber ein pures Tölpelspiel war es nicht, wie die ‚Hitler-Tagebücher‘ dem STERN zugespielt wurden. Es war ein Psycho-Krimi von suggestiver Raffinesse, der sich erst im nachhinein als Posse darstellt. Und wer immer von uns eine Rolle dabei spielte, macht keine gute Figur. Wir alle haben uns täuschen lassen: der Verlagsvorstand, die Chefredakteure, ich als Herausgeber des STERN und die beiden Kollegen Dr. Walde und Leo Pesch. Vor allen anderen der Reporter Gerd Heidemann, dessen Tüchtigkeit uns immer wieder imponiert hatte, und dessen Rolle bis zu dieser Stunde nicht restlos geklärt ist, es scheint, als sei er am Ende der betrogene Betrüger geworden; man wird es wohl erst wissen, wenn die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen abgeschlossen hat.“

Nach all den Jahren bleibt immer noch die Frage offen: Wo sind die 9,3 Millionen D-Mark, die der Axel-Springer-Verlag für die Bücher bezahlt hat? Was wusste Reporter Heidemann und wie konnte Fälscher Kujau die gesamte Verlagsspitze so lange täuschen?

Der Original-Artikel aus dem STERN 18/1983 

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