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Faszinierend-fremde Intelligenz, der Oktopus: Spielen, sich aus Schraubglas befreien, Streiche und Schauspielern (Videos)

13. Oktober 2018 | Natur | Umwelt | Wissenschaft | Forschung | YouTube

Wenn man sich eine wirklich intelligente fremde Lebensform vorstellen will, braucht man nur dann diese achtarmigen Kopffüßler zu denken: Acht Tentakelarme, in denen Gehirne mit mehr als 500 Millionen Nervenzellen sitzen und die er bei Verlust vollständig regenerieren kann. Drei Herzen aber keinen einzigen Knochen, dafür ein durchaus gefährliches Gebiss, einen Jet-Antrieb als Fortbewegungsmittel und die Fähigkeit seine Haut in beliebigen Farben und Mustern erscheinen zu lassen: Das ist ein Oktopus

Der Oktopus ist ein „Cephalopode“, ein Kopffüßler. Es gibt ihn schon seit Millionen von Jahren und in den verschiedensten Größen. Angeschwemmte Leichen von Riesenkraken scheinen die Schauergeschichten der Seefahrt von riesigen, achtarmigen Ungeheuern zu bestätigen, die Schiffe unter Wasser zogen. Auf der Haut der größten Säugetiere dieses Planeten, den Blauwalen, sieht man bisweilen Narben von Saugnäpfen, die so groß sind, dass es wahrhaft riesige Krakenarme gewesen sein müssen, die sich einen Blauwal als Gegner – oder Beute? – ausgesucht haben. Eine nah verwandte Sippe der Oktopode sind die Kalmare. Ebenfalls Kopffüßler, aber anatomisch verschieden, mit zehn Armen  und mit einer starken, zähen Hülle, der Tube zum Schutz seines Körpers ausgestattet. Einer von ihnen ist wirklich gefährlich: Der Humboldt-Kalmar oder Riesen-Pfeilkalmar wird zweieinhalb Meter lang.

 

 

Der so alienmäßig wirkenden Geselle ist ein wirklich ganz anderes Lebewesen. Man kann bei ihm gar nicht wirklich feststellen, was Gehirn ist und was nicht. Das Netzwerk der Nervenzellen ist im gesamten Körper bis in die Spitze jedes Armes verteilt, als wäre es ein Körper-Internet. Damit können sie auch Licht wahrnehmen, oder chemische Stoffe „schmecken“. Ihre Umgebung und Dinge erkennen und beurteilen sie hauptsächlich durch Ertasten. Und sie haben offenbar ein Bewusstsein und recht hochstehende, kognitive Fähigkeiten. Sie verfügen, wie wir, über ein Kurzzeit- und ein Langzeitgedächtnis, sie schlafen und sie spielen. sie erkunden Dinge und experimentieren damit. Und sie können Menschen erkennen und voneinander unterscheiden. Sie mögen bestimmte menschen gern und andere nicht. Wenn sie jemanden nicht mögen, spritzen sie ihm schonmal einen Wasserstrahl ins Gesicht. Sie zeigen auch ganz individuelle Charakterzüge. Es gibt beispielsweise besonders neugierige oder eher vorsichtige Persönlichkeiten unter ihnen.

Und sie können ihre eigene Situation sehr genau erfassen und beurteilen. Der kanadische Philosoph und Oktopus-Forscher Stefan Linquist weiß: „Wenn du mit Fischen arbeitest, haben die keine Ahnung davon, dass sie in einem künstlichen Behälter herumschwimmen. Mit Oktopussen ist das völlig anders. Sie wissen, dass sie in dieser fremden Umgebung sind, und dass du, Mensch, außerhalb bist.“

Hier sehen wir, wie ein Oktopus ein Glas aufschrauben kann und sich befreien. Er will aber eigentlich gar nicht herauskommen, nur den Deckel abschrauben:

 

 

Es ist auch schon ein Oktopus aus dem National-Aquarium Neuseelands regelrecht entflohen. Inky fand eines Nachts eine Lücke im Deckel seines Wasserbeckens, quetschte sich hindurch, rutschte an der gläsernen Außenwand hinab und flutschte ein paar meter weit über den Fußboden. Wie auch immer er darauf kam, aber er fand den Eingang zu einem 50 Meter langen Abwasserrohr, das ins offene Meer mündet. Und weg war er. Er war unter den Tintenfischen sowieso der intelligenteste, sagen die Tierpfleger. Ein anderer Oktopus machte Nachts Jagdausflüge. Die Tierpfleger wunderten sich, dass ständig Krabben aus den Becken verschwanden, aber Schalenreste der Tiere vor den Becken lagen und im Wasser schwammen. Es stellte sich heraus, dass ein Oktopus sich nachts aus seinem Becken herauswand und die anderen Becken aufsuchte, um dort sie Krabben zu vernaschen. Nach seinem erfolgreichen „Restauranbesuch“ trollte sich der Saugnapfträger wieder in seine eigene Behausung.

Wenn einem Oktopus langweilig ist, sucht er sich Beschäftigung. Entweder er ärgert und foppt seine Pfleger …  oder die lassen sich etwas einfallen, um ihn zu unterhalten:

 

 

Dass ein Oktopus auch andere Tiere nachmachen und perfekt schauspielern kann, fand ein Meeresforscher und Oktopus-Spezialist heraus:

 

 

 

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