0 Flucht aus der Stadt: Das Land wird deutscher, die Städte multikultureller | connectiv.events
Seite auswählen

Frankfurt am Main, Blick auf "Mainhattan", Bild: pixabay, Jürgen Rübig

Flucht aus der Stadt: Das Land wird deutscher, die Städte multikultureller

17. März 2019 | Autarkie | Freies Leben | Familie | Soziales | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

Zwischen 2012 und 2016 kamen bereits insgesamt etwa zwei Millionen Menschen nach Deutschland, davon viele aus EU-Staaten. Etwa die Hälfte davon zogen in die Großstädte, ein Großteil in Mittelstädte, nur wenige in Kleinstädtchen oder Dörfer. Seitdem gab es mehrere verschiedene Wanderungsbewegungen in Deutschland. Viele von den Neuankömmlingen sind einfach nicht mehr aufzufinden, sehr wahrscheinlich sind sie bei Landsleuten untergekommen und in den Getto-Vierteln der Großstädte nicht mehr auffindbar und daher auch nicht zu erfassen. Aber sie sind dennoch da. Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat eine Studie zu diesem Thema der Wanderungsbewegungen aller Menschen innerhalb Deutschlands erstellt. Den Kurzbericht dazu kann man hier herunterladen.

 

 

Bis 2002 versuchte der Staat, per Förderungsgelder und Finanzsspritzen künstlich, die Bereitschaft der Deutschen zu wecken, auf’s Land hinauszuziehen, um die Lage in den immer dichter gefüllten Städten zu entspannen, einen Anstieg der Mieten und Immobilienpreise zu dämpfen und gleichzeitig die ländlichen Regionen zu stärken. Viele Dörfer hatten Leerstände, es gab zu wenig Berufschancen, die Infrastruktur war schwach, die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln wenig zufriedenstellend. Die erwachsenwerdenden Kinder der Landbevölkerung gingen alle in die Stadt, um bessere Ausbildungs- und Berufschancen zu haben, die Eltern blieben allein in ihren Häusern. Dörfer hatten immer weniger Kinder, eine Rentnergesellschaft entstand. Das Land alterte. Die Eigenheimzulage hatte einen gewissen Erfolg, allerdings fast ausschließlich im Umkreis der Städte, wo neue Baugebiete erschlossen wurden. Weiter, als im Umkreis von einer halben Stunde Fahrzeit zum Arbeitsplatz bewegte man sich ungern aus der Stadt. Nach der Beendigung dieser Fördermittel war sehr bald wieder die Gegenbewegung erkennbar. Man zog wieder zurück in die Städte. Die Kosten für Fahrzeug und Sprit überstiegen die Ersparnis des durch Förderung preiswerteren Hauses. Die Einfallstraßen in die Stadt waren oft überlastet und man stand morgens im Stau in die Stadt und abends, auf dem Nachhauseweg wieder hinaus. Bis 2013 verzeichneten die deutschen Großstädte wieder Zuzug, aber dadurch auch steigende Miet- und Hauspreise.

Sollte es die Hoffnung gegeben haben, die Flüchtlinge, Zuwanderer und Asylsuchenden könnten das Landleben etwas aufmöbeln, hat sich das nicht erfüllt. Selbst diejenigen, die zwangsweise in die Provinz verfrachtet wurden, setzten alles daran, in die Stadt zu kommen und verschwanden aus den Unterkünften. Die Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zieht nüchtern Fazit. Die Statistiken hierzu seien nicht zuverläßig, da die „Wanderungsstatistik der ausländischen Zuwanderer durch die häufigen Umzüge der Flüchtlinge nach einer Erstanmeldung stark überzeichnet ist“. Wohlgemerkt sprechen wir hier ausschließlich von erfassten und registrierten Migranten und nicht von illegalen, die nirgends erfasst werden konnten. Über die Höhe dieser Zahl kann man nur spekulieren.

 

 

Seit 2014 wendete sich das Blatt wieder. Die wachsenden Grostädte wurden zu teuer, ein Parkplatz für die abendlichen Heimkehrer von der Arbeit kaum zu ergattern, eine eigene Garage? Kaum davon zu träumen. Gerade junge Familien, wo plötzlich nur noch ein Verdiener war und die dennoch mehr Platz brauchen, packten die Schere zwischen erhöhtem Platzbedarf, erhöhten Lebenshaltungskosten und Ausfall eines Einkommens nicht mehr. Seit 2014 begann langsam, aber spürbar, der Exodus aus der Stadt wieder. Ab 2015 kam noch die Wohnraumverknappung durch die starke Zuwanderung dazu. Das behandelt der Bericht so gut wie nicht, ist aber eine allgemeine Erfahrung. Dabei stellt das Institut fest, dass der Pro Kopf-Bedarf an Wohnfläche bei Deutschen mit 48,4 Quadratmetern größer ist, als bei Ausländern mit durchschnittlich 32,9 Quadratmetern. Das mag aber auch darauf zurückzuführen sein, dass sehr viele Migranten (zumindest vorläufig) in Wohneinrichtungen eingewiesen wurden, in denen mehrere Menschen in einem Zimmer untergebracht werden.

Fest steht, dass seit 2014 die Wegzugsbewegungen der „Inländer“aus den Städten Fahrt aufnimmt. Es sind Familien und ältere Erwachsene, die es auf’s Land hinauszieht. Hierbei sind die Mietpreise und Häuserpreise aber nur ein Faktor. Ein wichtiger Grund ist auch die Kriminalitätsrate. Schon seit Jahrzehnten war das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, in den Großstädten dreimal so hoch, wie in Städten unter 20.000 Einwohnern und noch geringer auf dem Land, in kleinen Dörfern. Die Polizei berechnet die sogenannte „Häufigkeitszahl“, also die Anzahl von Straftaten auf 100.000 Einwohner. In Großstädten liegt die Anzahl zwischen 9.000 und 14.000 Straftaten pro 100.000 Einwohnern, in kleinen Dörfern sind es nicht selten unter 50. Die Kluft der Kriminalitätsraten zwischen Stadt und Land hat sich in den letzten drei Jahren vergrößert. Und die Polieibeamten erleben in den Städten auch eine immer höhere Gewaltbereitschaft. Was die pure Anzahl der Delikte auf 100.000 Einwohner nicht aussagt: Die Einbrüche und kleinen Straftaten sind weniger geworden, die Morde und brutalen Sexualstraftaten deutlich mehr.

 

 

Die Wohnkosten entwickeln sich darüberhinaus sehr ungleichmäßig. Der durchschnittliche Anstieg gibt nicht die wahren Verhältnisse wieder. In den No-Go-Zonen und deren Umgebungs steigen die Miet- und Hauspreise kaum oder sinken sogar, weil dort nur noch die Ethnien und Sippen wohnen möchten, die dort eine Parallelgesellschaft für sich bilden, Deutsche und integrierte, erfolgreiche Ausländer ziehen weg. In ruhigen Wohnvierteln, fern von den Noo-Go Areas, wo die Deutschen und gut integrierten Ausländer wohnen, steigen die Preise stark.

Das renommierte Ifo-Institut warnte im Sommer 2018 eindringlich davor, dass sich in den Städten ethnische Gettos bilden. Und das hat Folgen für die nachfolgenden Generationen. So schreibt die Welt: „Dabei fällt immer wieder ein Muster ins Auge: Je stärker sich Migranten aus ein und demselben Herkunftsland in einer Stadt oder einer Region konzentrierten, desto schlechter lernten die Kinder der Gastarbeiter die deutsche Sprache und desto eher brachen sie die Schule ab.“ Die Türken stellen in Deutschland den größten Teil der Ausländer mit 1,5 Millionen Menschen. Im Gegensatz zu den Deutschen, deren Arbeitslosigkeitsrate bei 5,4% liegt, weist der türkische Bevölkerungsteil mit 15,3% die höchste Arbeitslosenquote auf.

Auch das ist einer der Gründe, warum Familien mit Kindern nun mehr auf’s Land ziehen. Der Anteil ausländischer Kinder in den Schulen ist wesentlich geringer. In Brennpunktvierteln der deutsche Städte gibt es nur noch wenige deutsche Kinder in den Schulklassen. Sie haben dort nicht nur einen sehr schweren Stand und werden oft isoliert und diskriminiert, nicht selten auch misshandelt, sie haben auch kaum Chancen, eine adäquate Bildung und einen brauchbaren Abschluss zu erhalten. Nur in Stadtbezirken, wo wohlhabendere Deutsche und erfolgreiche Ausländer wohnen, ist der Umgang miteinander friedlich und angenehm und ein ungestörtes Lernen sowie ein guter und erfolgversprechender Abschluss möglich. Das ist für Eltern ein gewichtiges Argument. Nur können sich die meisten Familien mit Kindern selten das Wohnen in diesen Bezirken leisten. Da ist das Leben auf dem Land sicherer, billiger, die Schulen besser und ein Kindergartenplatz noch zu bekommen. Politische Correctness, dass man diese Dinge nicht ansprechen darf, ändert nun einmal erfahrungsgemäß nichts daran, dass die Abstimmung mit den Füßen eine andere Sprache spricht.

 

 

So stellt auch die Studie des deutschen Instituts für Wirtschaft fest, dass nur noch 14 der 71 deutschen Großstädte Zuzug verzeichnen, rechnet man lediglich die Zuzügler mit deutscher Staatsbürgerschaft. Die siebundfünfzig anderen, deutschen Großstädte verlieren stetig und teilweise massiv Einwohner mit deutscher Staatsbürgerschaft. Einen entsprechend starken Zuzug von Ausländern verzeichnen 68 von den 71 Großstädten. Die deutschen Staatsbürger, die in die Großstädte ziehen, sind junge Singles, die dort studieren, eine Ausbildung absolvieren oder sich beruflich etablieren wollen. Letzteres wird aber bei einer weiteren Entwicklung dieses Trends dazu führen, dass auch Betriebe und Firmen auf’s Land gehen werden, wo die jungen, berufstätigen Familienväter oder Mütter wohnen. Mit anderen Worten: Das Land wird durchschnittlich deutscher und auch etwas jünger durch den Familienzuzug und die dort aufwachsenden Kinder und wird sich auch wirtschaftlich entwickeln. Die Städte verjüngen sich deutlich durch den Zuzug der Singles in Ausbildung, im Studium, in der Lebensphase vor der Familiengründung und durch den Zuzug von meistens jungen, männlichen Einwanderern.

Welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen das haben wird, bleibt abzuwarten, aber im Prinzip wird es zwei Deutschlands geben. Ganz ähnlich den USA, wo die hippe, trendige, multikulti Gesellschaft jünger, ausgeflippter, linker und geld- und karriereorientiert ist, aber auch meist farbige Elendsviertel mit überbordender Kriminalität, die im krassen Gegensatz zu den abgeriegelten, bewachten Wohngebieten der Erfolgreichen (sogenannte „gated communities“) stehen. Die Mega-Cities der USA, wo keine Minute vergeht, ohne dass in der „City“ die Polizeisirenen heulend durch die Straßen fetzen. Wo die schicksten Restaurants, Galerien und Broadwayshows nur ein paar Straßenzüge von finsteren Gettos, Drogen- und Gewaltvierteln entfernt sind. Im Gegensatz dazu die bodenständige, amerikanische Landbevölkerunge, die tief christlich ist, konservativ bis auf die Knochen, nachbarschaftlich verbunden, hilfsbereit, mit Gemüsegärtchen am Haus, kleinen Lädchen, in denen man seinen Schnack hält und sauberen Schulkindern, die lachend und quiekend in orangegelben Schulbussen herumfahren.

 

 

 

________________________________________________________________________

Die Plattform von connectiv.events bietet Dir vielfältige und effektive Möglichkeiten, Dich, Deine Arbeit und/oder Dein Unternehmen bei einem thematisch breitgefächerten Publikum vorzustellen. Die Bekanntheit und auch die Beliebtheit von connectiv.events wächst von Tag zu Tag.

Im digitalen Zeitalter ist es besonders wichtig, einander real zu begegnen. Die Gelegenheit dazu hast Du bei unseren Events. Eine Termin-Übersicht findest Du im Event-Kalender.
Abonniere doch gleich unseren Youtube-Kanal. Damit unterstützt Du unseren Bekanntheitsgrad und verpasst keine neuen Produktionen mit spannenden Themen und Gästen.
Verpasse auch keine Informationen über kommende Events, sowie interessante Artikel, Beiträge und Menschen und melde Dich ebenfalls für unseren Newsletter an.
Wir entwickeln unsere Plattform ständig weiter und wünschen Dir viel Freude beim Stöbern auf connectiv.events

_____________________________________________________________________________

Weiter lesen auf:

https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/beitrag/ralph-henger-christian-oberst-die-neue-stadtflucht.html
Bildredakteur:

YouTube Unser Planet Niki Vogt Guido Grandt connectiv.event Anti Spiegel

Textredakteur:

Zentrum für neuroregenerative Medizin Zentrum der Gesundheit YouTube Unser Planet Thomas Röper sternenlichterblog2 Rainer Taufertshöfer Pravda TV Peter Andres Niki Vogt NachdenkSeiten Jasinna Impfen nein Danke HeilKräuterInfos Guido Grandt Gottfried Glöckner Eva Maria Griese Dr. Reinhard Kobelt Dr. med. Maria Iliadou-Maubach Daniel Prinz connectiv.events ARTE Anna Maria August

Quelle:

connectiv.events

WP Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com

Pin It on Pinterest

Share This