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Frankreich: Die Gelbwesten-Proteste ebben nicht ab, im Gegenteil! (Videos!)

3. Dezember 2018 | Autarkie | Freies Leben | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | connectiv.events

Der Widerstand wächst. Die Straßen sind voll. Es müssen Millionen sein (siehe Videos im Beitrag). Frankreich erlebte den nächsten »heißen Samstag«. Fast 6.000 Polizisten waren am Samstag – nur in der Pariser Innenstadt im Einsatz – um die  Proteste des Volkes gegen die ausbeuterische Steuer- und Finanzpolitik der Regierung, zu unterdrücken. Die Polizisten gingen an vielen Stellenden mit Knüppeln auf die friedlichen Demonstranten los, sogar Kinder bekamen die Polizeiknüppel zu spüren.

 

Prügel der Polizei gegen Kinder: Wie weit will Macron noch gehen? from Rosi on Vimeo.

 

 

 

Schaut Euch die Menschenmassen an, die da in Frankreich auf der Straße sind. Das ist nicht nur eine kleine Demo.

 

 

75 Prozent der Bevölkerung unterstützen nach Angaben der Meinungsforscher die Proteste der Gelbwesten. Die Widerstandsbewegung mit den vorgeschriebenen, gelben Warnwesten als Erkennungszeichen, richtet sich in erster Linie gegen die »Reformen« von Präsident Emmanuel Macron, die in weiten Bereichen in d as Leben der Franzosen eingreifen, und das zum Nachteil der Bevölkerung. Der Bildungs- und Gesundheitssektor sowie die Energie-, die Wirtschafts- und die Arbeitsmarktpolitik sind betroffen, der Kündigungsschutz ist beträchtlich gelockert worden und viele Franzosen sind arbeitslos. Wer nicht arbeitslos ist, der muss oft für ein Minigehalt arbeiten, das kaum zum Leben reicht. Da sind die drastisch erhöhten Strom- und Gaspreise und Benzinpreise oft der sprichwörtliche Strohhalm, der das Kamel unter der Last der Abgaben und Steuern zusammenbrechen lässt.

 

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Der Wortführer der parlamentarischen Linken, Jean-Luc Mélenchon, will sich nun ebenfalls den Straßenprotesten anschließen. was isch vor wenigen Wochen an Macrons Plänen  der Mineralölsteuer-Erhöhung für den kommenden Januar  entzündete, hat sich schnell zu einem Flächenbrand der Wut ausgeweitet und ist zu einer landesweiten »Revolution der Bürger« geworden, wie Mélenchon am Freitag in den Medien feststellte.

Der französische Präsident Macron war heftig zurückgerudert und hatte den »Gilets jaunes« (»Gelbwesten«) letzten Dienstag in einer vom Fernsehen direkt übertragenen Rede angeboten, nach einer dreimonatigen „Denkpause“ »gemeinsam nach Lösungen« zu suchen. Das war aber offensichtlich zu wenig und zu spät. Wie alle Herrscher (und Macron wird in Frankreich vom Volk gern als „der Sonnenkönig“ betitelt)  merkt auch Macron, abgehoben vom Volk, wie einst die Könige aus feudalistischer Zeit, nicht, dass er keinen EInfluß mehr auf die Leute hat. Der Slogan „Ras de Bol!“ (Schnautze voll!) sagt alles aus. Sprecher der Gelbwesten-Bewegung, die seit nunmehr zwei Wochen Verkehrsknotenpunkte, Autobahnen und Raffinerien blockiert, lehnten Macrons Angebot der Denkpause als »völlig unzureichend« ab.

 

 

 

Macron machte auch mit einem weiteren, kontroversen Thema nicht gerade Pluspunkte bei den Franzosen: Der Präsident entpuppte sich in einer Rede auch als kompromissloser Lobbyist für die Atomwirtschaft. Und das, obwohl er sich der Klima-Alarmistenriege gern andienert. Sprecher der französischen Umweltverbände stellten tief enttäuscht fest, dass dem Präsidenten eine »auf die Umwelt ausgerichtete Politik völlig egal ist«. Im letzten September war der Umwelt- und Energieminister Nicolas Hulot zurückgetreten. Seitdem sind die hochfliegenden Plänen der Regierung, eine schnelle und effektive Energiewende durchzuziehen, komplett einen leisen Tod gestorben. Vielleicht hat man sich in Frankreich aber auch die deutsche Energiewende als warnendes Beispiel genommen und will nicht, genau wie Deutschland, täglich mehrere Noteingriffe in das Stromnetz vornehmen müssen, um großflächigem Stromausfällen oft nur mit knapper Not zu entgehen. Die mit rund 75 Milliarden Euro verschuldete französische, staatliche Elektrizitätsgesellschaft EDF soll weiter den hoch subventionierten Strom aus den 58 Atomreaktoren des Landes verkaufen – laut Macron die zur Zeit angeblich »billigste und sauberste Energieversorgung«.

Statt bereis 2025 14 Kernkraftwerke abzuschalten, wie es in Hulots Energieplan vorgesehen war, will Macron erst 2035 teilweise aus der Kernkraft aussteigen. Die übrigen 44 AKWs sollen noch bis Mitte des Jahrhunderts am Netz bleiben. Noch heftiger: In der Plutoniumfabrik in La Hague werden bis 2040 nicht nur Hunderte Tonnen nuklearer Müll aufbereitet und für eine bislang ungeklärte Einlagerung transportfertig gemacht, sondern es wird auch noch Material für das französische Atomwaffenarsenal erzeugt. Die Stromversorgung des Landes hängt zu 75 Prozent von der Atomwirtschaft ab – das ist Weltspitze.

 

 

 

Damit ist klar: Unter Präsident Macron wird sich an der französischen  Energiepolitik so schnell nichts ändern. Das bedeutet aber auch, dass Frankreich weiter an dem weltweiten Wettrennen um die Rohstoffe für die Kernbrennelemente für die AKWs teilnimmt. Der von Macron intensivierte Einsatz der französischen Armee in Mali dient vornehmlich dieser Rohstoffversorgung. Frankreichs größte Atomkraftfirma, der Atomgigant Areva, ist seit Jahrzehnten von den Uranlieferungen aus dem Niger im Westen Afrikas abhängig. Den Niger trennt nur ein »Strich auf der Landkarte« als Grenze von Mali. Stéphane Lhomme ist Direktor eines unabhängigen Gremiums, das die Aktivitäten der Atomwirtschaft verfolgt. Er sieht die Aktivitäten Frankreichs in Mali ebenfalls in direktem Zusammenhang mit Frankreichs Machtposition und Interessen im NIger und sprach darüber bereits vor vier Jahren mit der großen, französischen Tageszeitung Le Monde.

Macron ist eigentlich ein junger und erfolgreicher Banker, der in einer Rothschildbank seinen beruflichen Werdegang begann und von dort aus in die Politik wechselt. Viele Franzosen sehen das schon mit Argwohn, aber noch mehr denken mittlerweile, dass der junge, „lackierte Schönling“ keine Ahnung hatte, auf was er sich da als Präsident eingelassen hat und von Anfang an überfordert war.

 

 

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