0 Frankreich will das schreddern von Küken verbieten | connectiv.events
Seite auswählen

Bild von Detonator auf Pixabay

Frankreich will das schreddern von Küken verbieten

2. Februar 2020 | Allgemein | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | Politik | Geo-Politik | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

 

Landwirtschaftsministerin kündigt ein Ende der grausamen Massenkeulung und die Kastration von Ferkeln ohne Betäubung an.

Frankreich hat erklärt, dass es die umstrittene, aber weit verbreitete Praxis des Schredderns  männlicher Küken und der Kastration von Ferkeln ohne Betäubung verbieten wird, was von Tierschützern vorsichtig begrüßt wird.

Etwa 7 Milliarden männliche Küken, die unerwünscht sind, weil sie weder Fleisch noch Eier liefern, werden jedes Jahr auf der ganzen Welt geschreddert. Viele werden lebendig zermahlen, andere werden vergast, durch Stromschlag getötet oder in Plastiktüten erstickt.

Frankreich wird eines der ersten Länder sein, eine dieser Methoden ab dem nächsten Jahr verbietet.

„Ab Ende 2021 wird nichts mehr so sein, wie es vorher war“, sagte Landwirtschaftsminister Didier Guillaume am Dienstag in Paris, als er die von den Aktivisten seit langem geforderte Maßnahme ankündigte.

Guillaume sagte, er hoffe, dass bald eine Methode gefunden werde, die es den Bauern ermögliche, das Geschlecht eines Hühnerembryos im Ei zu bestimmen, bevor es geschlüpft sei. Forscher arbeiten seit Jahren an der Entwicklung einer praktikablen Methode, aber bisher verlangt die Wissenschaft, dass jedes Ei durchbohrt werden muss, um Proben zu entnehmen – eine Technik, die im industriellen Maßstab nicht wirtschaftlich ist.

Die Schweiz hat im September letzten Jahres das Shreddern von Küken verboten, obwohl dies bei den Schweizer Geflügelzüchtern eine seltene Praxis war.

Auch in Deutschland, wo jährlich 45 Millionen männliche Küken mazeriert werden, wurde es verboten, aber ein oberstes Verwaltungsgericht entschied im Juni, dass die Schlachtung fortgesetzt werden darf, bis eine Methode gefunden wurde, mit der das Geschlecht eines Embryos im Ei bestimmt werden kann.

Frankreich und Deutschland kündigten im November letzten Jahres an, dass sie sich gemeinsam für die Beendigung des Küken-Massakers einsetzen werden. Eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2009 erlaubt das Schreddern, solange es bei Küken, die weniger als 72 Stunden alt sind, den „sofortigen“ Tod verursacht.

 

https://connectiv.events/referent/arthur-traenkle/

 

Ebenfalls ab dem nächsten Jahr, so kündigte Guillaume an, werde Frankreich die Betäubung von kastrierten Ferkeln verlangen.

Die Kastration soll die Schlachttiere dazu ermutigen, dicker zu werden und einen starken Geruch zu verhindern, der angeblich aus dem fetten Fleisch von nicht kastrierten Ebern ausströmt.

Frankreich ist stolz auf seine Fleisch- und Geflügelindustrie, aber in den letzten Jahren gab es wachsende Spannungen zwischen Produzenten und Aktivisten, die radikale Veränderungen der Haltungsmethoden forderten.

Eine Reihe französischer Metzgereien wurde von Aktivisten zerstört. Sie sagen, Fleisch zu essen sei eine unmoralische Verletzung der Rechte anderer Tierarten.

Die Tier-Lobbygruppe „Compassion in World Farming“ (CIWF) sagte, das eigentliche Ziel müsse sein, die Kastration von Ferkeln ganz zu stoppen, und äußerte sich enttäuscht darüber, dass Guillaume kein Verbot von Eiern aus Käfighaltung angekündigt hat.

Die französische Gruppe L214, die sich gegen jeglichen Fleischkonsum ausspricht, sagte ihrerseits, dass die Maßnahmen „nicht ehrgeizig“ seien und „nicht die grundlegenden Probleme angehen“. „Es gibt nichts über die Schlachtbedingungen oder über den Ausstieg aus der intensiven Tierhaltung“, sagte sie.

Guillaume sagte, die Landwirtschaftsminister hätten bei ihrem Treffen in Brüssel am Montag beschlossen, ab dem nächsten Jahr ein verantwortungsbewusstes Kennzeichnungssystem für alle europäischen Produkte aus der Tierhaltung einzuführen.

Eine Meinungsumfrage im Januar ergab, dass drei Viertel der Franzosen der Meinung waren, dass die Regierung nicht genug für den Tierschutz tue.

 

https://tina-knabe.de/

 

Eure Spenden helfen mir, Euch noch bessere Artikel zu bieten, sie sind wichtig, damit ich Autoren, Graphiker, Cutter u.v.m. bezahlen kann. Ich habe keine Sponsoren oder Investoren. 

via Überweisung:

Konto Inhaber: CONNECTIV EVENTS S.L.
IBAN: ES95 001901 82564 01001 4565
BIC: DEUTESBBXXX

Bitte immer Spende als Zweck angeben!
DANKE!

________________________________________________________________________

Die Plattform von connectiv.events bietet Dir vielfältige und effektive Möglichkeiten, Dich, Deine Arbeit und/oder Dein Unternehmen bei einem thematisch breitgefächerten Publikum vorzustellen. Die Bekanntheit und auch die Beliebtheit von connectiv.events wächst von Tag zu Tag.

Im digitalen Zeitalter ist es besonders wichtig, einander real zu begegnen. Die Gelegenheit dazu hast Du bei unseren Events. Eine Termin-Übersicht findest Du im Event-Kalender.
Abonniere doch gleich unseren Youtube-Kanal. Damit unterstützt Du unseren Bekanntheitsgrad und verpasst keine neuen Produktionen mit spannenden Themen und Gästen.
Verpasse auch keine Informationen über kommende Events, sowie interessante Artikel, Beiträge und Menschen und melde Dich ebenfalls für unseren Newsletter an.
Wir entwickeln unsere Plattform ständig weiter und wünschen Dir viel Freude beim Stöbern auf connectiv.events

________________________________________________________________________

WP Twitter Auto Publish Powered By : XYZScripts.com

Pin It on Pinterest

Share This