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Frau 2.0 – Zukunft ohne Weiblichkeit?

20. November 2018 | Autarkie | Freies Leben | Bewusstsein | Spiritualität | Medizin | Psychologie | Gesellschaft | Zukunft CH

Der Wandel, dem die Frau in unserem Jahrhundert unterworfen ist, könnte zur Schaffung einer „Frau 2.0“ führen: einem genderneutralen, „technisch verbesserten“ Individuum ohne Kinder. Doch bleibt die weibliche Identität dabei nicht auf der Strecke?

Von Laetitia Pouliquen

Der augenscheinlichste Aspekt der Identität der Frau ist ihre Fruchtbarkeit. Auch wenn die Feministinnen dies bestreiten: Frauen unterscheiden sich in ihrer ganzen psycho-physischen Struktur von Männern. Schon Aristoteles hat es geahnt: Er beschreibt die Frau als ein Gefäss, eine Matrix, in der sich der kleine Mensch heranbildet. Und wenn die Frau Mutter wird, so wird der Mann Vater und die Frucht ihrer Verbindung wird „Sohn oder Tochter von…“ Die deutsche Philosophin Edith Stein sagt über die Mutterschaft: „Die Aufgabe, ein werdendes und wachsendes Lebewesen in sich aufzunehmen, zu bergen und zu nähren, bedingt eine gewisse Beschliessung in sich selbst, und der geheimnisvolle Prozess der Bildung eines neuen Geschöpfes im mütterlichen Organismus ist eine so intime Einheit von Seelischem und Leiblichem, dass man wohl versteht, dass diese Einheit zum Gepräge der gesamten weiblichen Natur gehört.“ [1]

 

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Als ich Mutter wurde …

Die Französin Marianne Durano hat in einem kürzlich erschienenen Buch eine „Philosophie der Mutterschaft und der Erfahrung des weiblichen Körpers“ entwickelt: „Definiert man Wahrheit als Angleichung des Geistes an die Wirklichkeit, des Erlebens an das Leben, so zeigt sich im Gebären die Wahrheit auf ganz besondere Weise. Als ich Mutter wurde, habe ich körperlich spürbar erfahren, was die Generationenfolge ist, die Notwendigkeit des Todes, die gewaltige Grösse des Lebens, das aus dem Nichts hervorgeht, die Komplexität meiner Person, die untrennbar Körper und Geist umfasst, die Liebe und die Dauer.“ [2] Frau zu sein bedeutet demnach: im eigenen Leib die Möglichkeit zu leben, Leben zu schenken – die, ob sie realisiert wird oder nicht, dem eigenen Werden den Rhythmus vorgibt.

Der „Theoretiker“ der Weiblichkeit, Johannes Paul II., skizziert treffend: „Die Frau muss unmittelbar für dieses gemeinsame Hervorbringen neuen Lebens ‚bezahlen‘, das buchstäblich ihre leiblichen und seelischen Kräfte aufzehrt. Der Mann muss sich daher voll bewusst sein, dass ihm aus dieser gemeinsamen Elternschaft eine besondere Schuldverpflichtung gegenüber der Frau erwächst. Kein Programm für die ‚Gleichberechtigung‘ von Frauen und Männern ist gültig, wenn man diesem Umstand nicht ganz entscheidend Rechnung trägt.“ [3]

 

 

Befreiung wovon?

Während die Gleichheit an Würde und Rechten glücklicherweise inzwischen durch die Gesetze unserer westlichen Länder anerkannt ist, kommt es trotzdem zu einer Verzerrung der eben beschriebenen weiblichen Identität. Tatsächlich müssen wir ein ideologisches Abweichen von dieser Sichtweise auf die Frau feststellen. Dieses könnte letztlich zum Ende der natürlichen Weitergabe des Lebens sowie zum Verschwinden der speziellen Weiblichkeit führen.

Auch wenn man die Notwendigkeit und Legitimität des Bemühens um die Gleichheit von Mann und Frau anerkennt, wird deutlich, dass der Feminismus der 1960er-Jahre zu weit gegangen ist: Dieser rückte die Sexualität ins Zentrum, welche als Hauptquelle der Unterdrückung der Frau angeprangert wurde. Die Theorie von der „Befreiung der Frau von einem jahrtausendealten Patriarchat und der Sklaverei der Mutterschaft“ führte – getönt als Liberalismus und Existentialismus – zur Abschaffung der Geschlechtsidentitäten von moralischen Normen und der Komplementarität der Geschlechter. Beeinflusst von Relativismus und Individualismus forderten die Frauen von da an Unabhängigkeit und sexuelle Freiheit. So wurde die Frau zur Konkurrentin des Mannes, die nach Autonomie strebt – zum Nachteil der Familie, dem privilegierten Ort der Erfahrung der Geschlechts- und Generationenunterschiede.

 

Christina von Dreien

 

 

Feminismus, Gender, Transhumanismus

Der tiefe Wandel, dem die Frau in unserem Jahrhundert unterliegt, ist das Ergebnis dreier politischer Agenden, die ineinandergreifen: der radikale Feminismus, die Gender-Ideologie und der Transhumanismus. Diese könnten zur Schaffung einer „Frau 2.0“ führen: einem genderneutralen, „technisch verbesserten“ Individuum ohne Nachkommenschaft.

Die politische Agenda des radikalen Feminismus der 1960er-Jahre („Mein Körper gehört mir“) setzt auf die technische Manipulation der weiblichen Fruchtbarkeit durch Verhütung, Abtreibung, künstliche Befruchtung mit Eispende, Leihmutterschaft und zuletzt die künstliche Gebärmutter. Die hauptsächlichen Folgen dieser Agenda sind u.a. ein verschärfter Konkurrenzkampf zwischen Mann und Frau auf wirtschaftlicher und psychologischer Ebene, aber auch im Verhalten; eine Zunahme der Frauengewalt und – paradoxerweise – die Entstehung eines Marktes mit Nebenprodukten der weiblichen Fruchtbarkeit: Verkauf von Eispenden, Menstruationsblut [4], Muttermilch, Vermietung der Gebärmutter …

Und im Namen der auf der politischen Agenda „Gender“ basierenden Gleichstellung der Geschlechter fordern manche Vertreter der LGBT-Bewegung [5] – im Widerspruch zu den Forderungen des Feminismus – ein „Recht“ auf Mutterschaft, indem sie die Abstammung durch reproduktive Technologien verdrehen und für Männer den Zugang zum Stillen und zur Schwangerschaft fordern.

Der Transhumanismus schliesslich, der gegenwärtig umgesetzt wird, führt zu einer noch gefährlicheren Transformation, die unumkehrbar wäre: Diese Philosophie, die sich nicht damit zufriedengibt, den Tod zu überwinden, will ein vollständig neues Wesen erschaffen. Dieses wäre dann nicht länger Mann oder Frau. Die NBIC-Technologien (vgl. Kasten) könnten das Ende der Mutterschaft herbeiführen und der Welt – im Namen der sozialen Eugenik – ein geschlechtsneutrales, „künstlich gesteigertes“ kinderloses Wesen aufzwingen.

 

 

Zurück zum Staunen

Was kann man diesem drohenden Verlust der weiblichen Identität und der natürlichen Mutterschaft entgegensetzen? Was wäre, wenn das grundlegende Gegenmittel die Akzeptanz der biologischen Gegebenheiten und Verletzlichkeit des menschlichen Lebens wäre? Gepaart mit der Liebe zum Körper und zur Menschheit in ihrem technologischen Erfindungsreichtum im Dienst eben dieser Menschheit? Das Staunen und die Freude über die Schönheit des Frauseins sowie ihre Komplementarität zum Mann könnten dann nötiger denn je sein!

Laetitia Pouliquen ist Gründerin des Portals „WomanAttitude.com“ und Autorin des Buches: Femme 2.0 – Féminisme et transhumanisme: quel avenir pour la femme? 

 

Endnoten

[1] Edith Stein (2014), Gesamtausgabe, Bd. 13, Online: http://www.edith-stein-archiv.de, S. 68.

[2] Vgl. Marianne Durano (2018), Mon corps ne vous appartient pas, Albin Michel.

[3] Johannes Paul II. (1988), Apostolisches Schreiben Mulieris Dignitatem, Nr. 18.

[4] Enthält Stammzellen, die sich im Labor bis zu 68-mal teilen.

[5] Von Gender-Vertretern verwendete Abkürzung für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle.

 

 

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