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Bild von skeeze auf Pixabay

Frühsommer: Die Wespen kommen … und ein Trick, wie man sie fernhält

8. Juni 2019 | Natur | Umwelt | connectiv.events

Ja, wir alle wissen, dass die Insekten mehr oder minder alle bedroht sind. Die Älteren unter uns erinnern sich noch, wie es vor vierzig, fünfzig Jahren war. Sobald man mehr als eine halbe Stunde auf der Autobahn unterwegs war, war die Windschutzscheibe von Insekten verklebt und man scherte unterwegs öfter aus in eine Tankstelle, um die Insekten von den Scheiben herunterzuwaschen, als zum Tanken. Die Tankstellen stellten sogar extra kratzige Schwämme zur Verfügung. damit man den festgeklebten Insektenpatz überhaupt vom Glas gescheuert bekam.

Heute klebt kaum noch ein Insekt an der Scheibe. Die Insekten laufen Gefahr, auszusterben, wegen all der hochgiftigen Insektizide, die die Agrartechnik der Landwirtschaft zur Verfügung stellt – und die auch großzügig über die Felder gespritzt werden. Wir sollten also nicht allzu hysterisch auf das fliegende Gebrumm reagieren und auf gar keinen Fall mit Gift vorgehen oder gar ganze Völker töten.

Allerdings können einen aber Wespen richtig übel nerven, und für Allergiker sind sie sogar lebensgefährlich. Unangenehmerweise lassen die schwarzgelben Raubinsekten sich auch nicht vertreiben, sondern reagieren auf solche Versuche besonders aggressiv und stechen sofort zu. Wer sich einer besonders zahlreichen und aufdringlichen Wespenplage ausgesetzt sieht, sollte die schwarzgelben Mini-Kampfjets einmal verfolgen und rausfinden, ob nicht in direker Nähe ein Wespennest entstanden ist. Zu dieser Jahreszeit ist es meist noch nicht besonders groß.

Dies ist der Beginn eines Wespennestes. Die Tiere bauen erst ein paar wenige Brutzellen, die sie an einer Art Stängel an eine Wand, eine Decke, einen Balken o.ä. befestigen.

 

Die Wespen bauen ihr Nester aus einer Art Papier, das sie aus Holz und Strohfasern durch Kauen und Speichel herstellen.

 

So sieht ein fertiges Wespennest aus. Eigentlich ein echtes Kunstwerk, das ein bißchen an die Ikea-Reispapier-Lampenballons erinnert …

 

Wenn das Nest gut erreichbar und frei zugänglich ist, und man gute Nerven hat und unerschrocken ist und nicht allergisch, kann man abwarten, bis es Nacht ist und die Wespen schlafen. Man rückt mit Taschenlampe und einer großen, festen, dicken Plastiktüte und einem Messer an, umhüllt das Nest vorsichtig mit der Plastiktüte, ohne das Nest anzustoßen und bindet die Tüte um den Steg, mit dem die Wespen das Nest an Wand oder Decke besfestigt haben, zu. Dann trennt man mit dem Messer vorsichtig die Stelle, an der das Nest dranhängt ab. Das Nest liegt dann in der Tüte. Die Wespen machen trotz Dunkelheit ziemlich Randale in der verschlossenen Tüte. Man sticht kleine Luftlöcher ins Plastik, damit die Wespen nicht ersticken. Mit der Tüte fährt man in den nächsten Wald, trägt die Tüte ganz vorsichtig an eine geschützte Stelle, von der man selber schnell wegkommt. Die Tiere beruhigen sich nach einiger Zeit in der Dunkelheit. Wenn Ruhe eingekehrt ist, schneidet man mit einer Schere die Tüte einfach an einer Ecke auf und geht zügig weg. Die Wespen brauchen ein paar Augenblicke bis sie wieder aktiv werden und aus der Tüte finden, Im Dunkeln fliegen sie aber nicht und verfolgen einen auch nicht.

Oder man ruft die Feuerwehr an, die machen das auch ganz fachkundig und setzen die Wespen im Wald aus. Nochmals die Bitte: Auch wenn Wespen unsympathisch sind, bitte morden Sie nicht ein ganzes Wespenvolk, sie stehen nicht ohne Grund unter Naturschutz. Wir haben die Insekten sowieso schon fast ausgerottet.

Hat man nur ungebetenen Besuch beim Essen draußen, gibt es aber diverse Möglichkeiten, einzelne Wespen fernzuhalten oder kurzzeitig gefangen zu setzen. Kommt nur selten eine an Ihren Kaffeetisch, halten sie einfach farblose, klare Trinkgläser aus Glas bereit und wenn sich eine Wespen zu Ihnen gesellt, versuchen Sie, mit ganz ruhigen Bewegungen das Glas mit der Öffnung nach unten über die Wespe zu stülpen. Mit etwas Übung gelingt das ganz gut. Das Insekt wird frustriert darin herumsumseln, bis sie fertig sind. Nachdem Sie den Tisch abgeräumt haben, lassen Sie die Wespe einfach frei.

 

https://www.lebenskraftpur.de/Schlaf-Elixier?produkt=91

 

Es gibt aber auch harmlose und ungiftige Methoden, Wespen effizient von vorneherein fernzuhalten.

Eigentlich ist ja alles, was die Wespe will, etwas zu essen zu finden. Wenn wir also draußen einen Tisch mit verlockenden Sachen decken, ist ja klar, dass die Wespe davon etwas haben will. Im Frühsommer bevorzugen die Wespen sogar eher Fleischwurst als Zucker uns sind noch nicht besonders stechfreudig. Im Hoch- und Spätsommer stürzen sie sich wie wild auf alles Süße und stechen beim geringsten Anlaß. Das Übelste ist, im September einen richtig süßen, saftigen Pflaumenkuchen mit Zimt und Zucker draußen zu essen, denn dann ist Halali bei den Wespen.

Nicht fuchteln und wedeln!

Die Tiere kommen ganz nah heran und surren zum Teil direkt vor den Augen und dem Mund herum, um an den duftenden, süßen Kuchen zu kommen. Dann ist es vorbei mit dem Genießen im Garten oder auf dem Balkon und jetzt fangen viele an, hektisch zu wedeln und nach der Wespe zu schlagen, die dann aggressiv wird und sticht. Will man also draußen in Ruhe essen und genießen, muss mann die aufsässigen schwarzgelben Nervensägen wirksam vertreiben. Die Lösung: Statt nach leckerem Pflaumenkuchen, den die Wespen von weitem riechen, muss es nach etwas riechen, was sie gar nicht mögen: Verbranntem Kaffeepulver!

Dazu braucht man:

  • Eine feuerfeste Schale (mehrere Schalen sind noch besser)
  • Gemahlenen Kaffee (Kaffeepulver)
  • Streichhölzer oder ein Feuerzeug

Gib zwei Esslöffel Kaffeepulver (keinen bereits aufgebrühten Kaffeesatz, das wirkt nicht!) in die feuerfeste Schale und zünde ihn an. Der Kaffee brennt ohne Flamme. Der Kaffeerauch und Geruch breitet sich um den Tisch herum aus, und die Wespen riechen das schon bald aus der Entfernung. Die Tiere hassen den Geruch und werden nicht mehr in die Nähe kommen.

Der Geruch von brennendem, frisch gemahlenem Kaffeepulver verscheucht Wespen wirksam

 

Auch Hornissen mögen den Geruch nicht. Allerdings sind Hornissen auch nicht nervig und lästig. So furchteinflößend diese Riesenwespen wirken mit ihren eher bräunlich-schwarz gestreiften, großen Körpern und dem lauten, tiefen Brummen: Sie sind nicht zudringlich, fallen nicht über die Speisen auf dem Tisch her, lassen Menschen normalerweise vollkommen in Ruhe und sind auch nicht stechfreudig, wie Wespen. Also keine Panik vor Hornissen! Wenn man sie nicht bedroht, ergreifen sie lieber die Flucht. An ein Hornissennest sollte man sich aber keinesfalls heranwagen!

Hornissen – sie sind wesentlich größer als Wespen, eher braun-gelb gemustert und verfügen über dasselbe Gift, wie Wespen. Sie sind aber wesentlich weniger stechfreundlich und lassen unsere Kaffeetafel im Garten auch in Ruhe.

 

https://www.youtube.com/watch?v=uxHk5q2B7o4

 

 

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