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“Geister-DNA” zeigt, dass menschliche Vorfahren sich mit geheimnisvollen unbekannten Lebewesen gepaart haben müssen

26. Februar 2020 | Familie | Soziales | Geschichte | Gesundheit | Ernährung | Kultur | Kunst | Musik | Natur | Umwelt | Wissenschaft | Forschung | Unser Planet

Quelle: Unser Planet

DNA-Abstammungstests waren 2018 ein beliebtes Weihnachtsgeschenk, laut den neuesten Berichten jedoch nicht mehr in diesem Maße in der Weihnachtssaison 2019.

Während die allgemeine Öffentlichkeit in den meisten Ländern rasch zum nächsten Geschenktrend übergegangen ist (nicht zuletzt besorgt über die Privatsphäre und den Mangel an wirklicher Nützlichkeit der Tests), erfuhr eine Gruppe von Westafrikanern, die an einem weltweiten Genomprojekt teilnahmen, das nach Beweisen für alte Vorfahren bei modernen Menschen suchte, dass sie eine “Geister-DNA” eines mysteriösen, antiken menschlichen Lebewesens in sich tragen … eines Wesens, das offenbar viele Kreuzungsbeziehungen mit den Vorfahren des Menschen von heute hatte. Könnte das alles erklären? Oder überhaupt Irgendetwas? Lassen sich so mehr DNA-Tests verkaufen?

Während die Introgression (das Eindringen von Genen einer Population in den Genbestand einer anderen – “Einkreuzung”) von Neandertalern und Denisovanern bei modernen Menschen außerhalb Afrikas hinreichend dokumentiert ist, ist andererseits über den Beitrag altertümlicher Hominine (“Menschenformen”) zur genetischen Variation der heutigen Afrikaner nach wie vor nur recht wenig bekannt.

Nun gibt es weitergehende Erkenntnisse über die Introgression in vier westafrikanische Bevölkerungsgruppen in früheren Zeiten. Analysen der Ortsfrequenzspektren zeigen, dass diese Populationen zu 2% bis 19% ihrer genetischen Abstammung aus einer archaischen Population stammen, die sich vor der Spaltung von Neandertalern und modernen Menschen in eine andere Richtung entwickelt hatte.

In einer in der Zeitschrift ‘Science Advances’ veröffentlichten Studie erklärt Sriram Sankararaman, Assistenzprofessor an der UCLA in den Abteilungen Informatik und Humangenetik, wie er und sein Team die Genome von 405 Westafrikanern untersucht haben, die derzeit in Nigeria, Gambia und Sierra Leone leben, Dafür verwendeten sie DNA, die zwischen 2008 und 2015 im Rahmen des Projekts ‘1.000 Genome’ gesammelt worden war, um genetische Varianten mit einer Häufigkeit von mindestens 1% in den untersuchten Populationen zu finden. Obwohl sie wussten, dass moderne Westafrikaner keine Neandertaler- oder Denisovaner-Abstammung haben, waren sie schockiert, ein einzelnes mysteriöses altes Hominin zu finden, dessen DNA bis zu 19% der Gene der getesteten Personen ausmachte.

“Wir haben keine klare Identität für diese archaische Gruppe. Deshalb verwenden wir den Begriff ‘Geist’. Sie scheint nicht besonders eng mit den Gruppen verwandt zu sein, aus denen wir Genomsequenzen haben.”

 

https://aquarius-prolife.com/de/

 

Sankararaman erläuterte, dass diese Kreuzung vor etwa 50.000 Jahren stattgefunden habe, nachdem sich Menschen und Neandertaler getrennt hatten und letztere Richtung Europa abwandert waren. Die “Geistergruppe” spaltete sich dann von den Menschen ab und kreuzte sich, bevor sie verschwanden. Entweder erloschen sie oder sie verschmolzen vollständig in der menschliche Gruppe. Einige der getesteten Westafrikaner zeigten winzige Prozentsätze der Neandertaler-DNA, doch die Forscher glauben, dass dies von späteren Neandertalern stammte, die nach Afrika zurückgekehrt sind, oder von modernen Menschen, die sich mit Neandertalern in Europa vermischt haben und anschließend nach Afrika zurückgekehrten. Das ist eine ganze Menge an Einkreuzung. Hat das etwas zu bedeuten?

“Schweben sie nur zufällig in unseren Genomen? Haben sie irgendeine Art von Anpassungsvorteilen? Haben sie nachteilige Folgen? Das sind alles Fragen, über die man sich Gedanken machen sollte.”

Seinem Interview in Inverse zufolge ist sich Sankararaman nicht sicher. Tatsächlich ist er im Unklaren darüber, ob es sich um eine oder mehrere Geistergruppen handelt, und er kann auch nicht exakt sagen, was mit ihnen passiert ist. Im Gegensatz zu den Neandertalern und Denisovanern wurden keine fossilen Beweise für diese Arten gefunden – selbst nicht im ansonsten so fossilreichen Afrika, wo zahlreiche Überreste alter menschlicher Vorfahren entdeckt wurden.

Ein Schädel würde helfen

Was man über diese Geister-DNA mit Sicherheit weiß, ist, dass diese mysteriöse Gruppe eine große Rolle in der frühen Geschichte von mindestens vier Gruppen moderner Westafrikaner gespielt hat. Diese Art von Informationen machte DNA-Tests zunächst interessant.

Würden Du herausfinden wollen, dass Deine Vorfahren eine geheimnisvolle Gruppe waren, die sich gerne auf dem antiken Feld bewegt hat?

 

https://genesis-pro-life.idevaffiliate.com/81.html

 

Über den Autor

Paul Seaburn ist der Herausgeber von Mysterious Universe und sein produktivster Schriftsteller. Er hat für TV-Shows wie ‘The Tonight Show’, ‘Politically Incorrect’ und ein preisgekröntes Kinderprogramm geschrieben. Er hat in ‘The New York Times’ und ‘Huffington Post’ veröffentlicht und hat zahlreiche Sammlungen von Trivia, Puzzles und Humor mitverfasst. Sein Podcast “What in the World!” [Was in aller Welt!] ist ein lustiger Blick auf die neuesten seltsamen und paranormalen Nachrichten, seltsame Sportgeschichten und eigenartige Trivialitäten. Paul liebt es, jedem seiner Beiträge etwas Humor zu verleihen. Schließlich muss das Geheimnisvolle nicht immer völlig ernst sein.

Verweise:

 

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