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Merkel und Trump in einem Disput, Bild: Flickr, Bildlizenz: Gemeinfrei

Gott vergibt – Trump nicht : In Washington muss Merkel zu Kreuze kriechen

28. April 2018 | Politik | Geo-Politik | Wirtschaft | Finanzen | PI-News

Von WALTER EHRET

Niemand wäre zur Zeit schlechter geeignet Deutschlands Interessen in den USA zu vertreten als Angela Merkel. Die deutsche Regierungschefin ließ in der Vergangenheit keine Gelegenheit aus, den US-Präsidenten zu kritisieren oder ihn in der Öffentlichkeit vorzuführen. Eine erste Quittung bekommt sie dafür am Wochenende beim geplanten „Staatsbesuch“ in Washington. Doch die eigentliche Zeche für die Anmaßungen der deutschen Politik wird die deutsche Wirtschaft zu begleichen haben.

Merkels systematische Angriffe auf die US-Regierung haben das Potenzial in die Geschichte der internationalen Diplomatie als Lehrstück einzugehen, wie man sich eine Supermacht am schnellsten zum Feind macht. Während die deutsche Presse seit dem Amtsantritt Trumps, mit dem Wohlwollen des politischen Berlins, genussvoll auf den amerikanischen Präsidenten einprügelte, ihn tagtäglich quasi als „geistig Minderbemittelten“, „tumben Hinterhofschläger“ oder „korrupten Mafiosi“ durch die Gazetten hetzte, ließ die Kanzlerin bisher keine politische Gelegenheit aus, Trump zu kritisieren.

Zusammenarbeit mit den USA nur nach deutschen Vorstellungen

Bereits anlässlich Trumps Amtsantritt erklärte die Kanzlerin in völliger Überschätzung der deutschen Möglichkeiten, eine Zusammenarbeit mit den USA sei „nur auf der Grundlage der westlichen Werte möglich“. Seither posaunt das Kanzleramt öffentlich bei jeder Entscheidung Trumps seine unbedeutenden Gegenansichten in alle Welt hinaus. Sei es anlässlich der jüngsten Nord-Korea-Krise, der Jerusalemfrage als Hauptstadt Israels, beim Einreiseverbot für Muslime in die USA oder bei Trumps Rückzug vom Pariser Klimaabkommen. Doch noch weit zerstörerischer für die deutsch-amerikanischen Beziehungen wirkte sich die ständige Kritik Berlins auf den Treffen der internationalen Regierungsvertreter aus. Anlässlich des G7-Gipfels in Taormina stellte Merkel öffentlich die Verlässlichkeit der USA in Frage. In Davos, wie beim heimischen G20-Treffen in Hamburg, nahm sie die allgemeine Politik und die Abschottung der USA aufs Korn. Bei jedem Treffen der Staatsoberhäupter zeichnete die Kanzlerin seither Trump als internationalen Schurken. Die Quittung für diese Berliner Arroganz präsentieren nun die USA, denn Angela Merkel unterlag in der Trump-Frage einer geschichtlich einmaligen Fehleinschätzung.

Merkel agiert im Auftrag des US-Establishments

Berlin ging im Vertrauen auf die Macht des amerikanischen Establishments offenbar davon aus, dass Trump niemals dazu kommen würde, seine Politik umzusetzen. Bereits im US-Wahlkampf unterstützte die deutsche Regierung Hillary Clinton, rechtlich höchst bedenklich, mit deutschen Steuergeldern in Höhe von fünf Millionen Dollar. Das Geld floss, wie die WELT berichtete, aus dem Bundesumweltministerum, über die regierungsnahe Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, in die Kriegskasse der Clintons. Der deutsche Beitrag ist in der Spenderliste der Clinton-Foundation ausgewiesen. Merkel offenbarte hier, und nicht zum ersten Mal, eine politische Naivität, wie sie ihresgleichen in der deutschen Nachkriegsgeschichte sucht. Denn für eine Begrenzung der Macht Donald Trumps genügten die politischen Mittel der Trumpgegner nicht. Trump festigte seine politische Position inzwischen folgerichtig auf allen Ebenen. Seine Widersacher in Washington sind weitgehend entmachtet. Seine Wirtschaftspolitik ist erfolgreich und die republikanische Partei steht hinter ihm. Die Anfeindungen aus Deutschland aber hat er nicht vergessen. Das zeigen nicht nur die ersten Verbalattacken auf die deutsche Industrie und die inzwischen offene Herabwürdigung Merkels.

Showdown am Wochenende

Zu einem ersten Showdown im deutsch-amerikanischen Krieg der Ideologien kommt es am Wochenende, wenn die Kanzlerin zu einem Besuch im Weißen Haus antritt. Die Verachtung Trumps gegenüber der deutschen Staatschefin hätten die USA im Vorfeld des Treffens dabei nicht deutlicher ausdrücken können. Während Frankreichs Präsident Macron gerade mit allem Pomp zu einem dreitägigen Staatsbesuch empfangen wird, darf die Kanzlerin im Rahmen eines auf das nötigste beschränkten eintägigen Arbeitstreffen auf dem Flur vor dem Oval Office Platz nehmen. Sie muss dabei von Glück reden, wenn sie mit dem amerikanischen Präsidenten persönlich sprechen darf. Von Merkels Verhalten in Washington wird es allerdings abhängen, wie sich das deutsch-amerikanische Verhältnis weiter gestaltet. Niemand sollte sich dabei der Illusion hingeben, die US-Regierung würde etwas anderes als die vollständige Unterwerfung und das weitestgehende Entgegenkommen Deutschlands auf allen Politikfeldern akzeptieren.

Widersetzt die deutsche Kanzlerin sich dem, und damit ist zu rechnen, wird Donald Trump nahezu sicher sein gesamtes Instrumentarium gegen Deutschland entfalten. Er wird die Kanzlerin international politisch weiter isolieren und die höchst empfindliche deutsche Wirtschaft mit ihren Schlüsselindustrien aufs Korn nehmen. Deutschland droht dann ein Handelskrieg und ein politischer Druck, dem es nichts entgegenzusetzen hat. Die Kanzlerin wäre deshalb gut beraten, zur Vernunft zu kommen und in Washington den notwendigen Kotau vor der Macht zu entbieten. Doch wie immer, wenn man es mit politischen Ideologen vom Schlage einer Angela Merkel zu tun hat, ist Vernunft wohl das Letzte, was die Öffentlichkeit erwarten darf. Man darf deshalb dem Auftritt der Kanzlerin im Weißen Haus mit einiger Sorge entgegen sehen.

 

„Ja, und ich hab noch gedacht, wir schaffen das und der Trump, also der lässt mich ins Oval Office, weil, eingeladen hin oder her, ich war nunmal da. Aber ich weiß nicht … er hat mich nicht reingelassen, na, und nun bin ich wieder hier.“

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