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Die Wagensiedlung im Areal Ratiborstraße 14, Bilder: openberlin

Gutmenschen vs. Realität: „Ich bin nicht rechts, … aber für Flüchtlinge ist hier zu wenig Platz“

7. April 2018 | Autarkie | Freies Leben | Politik | Geo-Politik | Die Unbestechlichen

von Niki Vogt

Das Kreuzberger „Areal Ratiborstraße 14“ ist heile, linksgrüne Welt. Kleine Betriebe, eine Schlosserei, Tischlerei, die Waldorf-Kita „Sonnenkäferhaus“, diversen Künstlern, dem Wagenplatz L@s Fabulos@s, dem Biergarten „Jockel“ mit seinen blauen Sonnenschirmen. Alles verstreut in einer grünen Idylle am Landwehrkanal, drei Hektar groß, dahinter die Max Kruppa GmbH, ein mittelständischer Metallbaubetrieb mit 12 Mitarbeitern. Insgesamt bietet das Areal ca. 80 Arbeitsplätze, man kennt sich, vertraut sich und fühlt sich wohl in der Berliner alternativ-linksgrünen Welt.

Die Leute haben sich etwas aufgebaut und leben ein gutes Leben dort, in ihrer kleinen, geschützten Insel. Damit scheint es nun vorbei zu sein. Auf dem Gelände sollen Unterkünfte für 450 Asylbewerber aus Afrika gebaut werden.

Das Gelände Ratiborstraße 14 gehört laut TAZ der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Die Pachtverträge für die Ratiborstraße enden 2020. Im Februar veröffentlichte die Berliner Sozialverwaltung eine Liste mit 25 Adressen, davon drei in Neukölln, wo Wohnhäuser in Leichtbauweise für „Geflüchtete“ eine Unterkunft bekommen sollen. Der Rat der Bürgermeister stimmte den Listen zu. Einwände habe es keine gegeben von Seiten der Bürgermeister.

Und hier schreibt die Taz:

Dass der grüne Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg den Standort selbst vorgeschlagen hat, sorgt auf dem Areal Ratiborstraße 14 für – gelinde gesagt – Ratlosigkeit. „Wenn hier 450 Leute herkommen, ist für uns doch kein Platz mehr“, sagt Bernd Ballhause. Seit 1997 betreibt er die Max Kruppa GmbH, einen Metallbaubetrieb mit zwölf Mitarbeitern. „Noch gibt es im Kiez die berühmte Berliner Mischung aus Wohnung und Gewerbe. Aber wenn es zu eng wird, klappt das nicht mehr“, fürchtet er. So sei es in der Wrangel- und der Simon-Dach-Straße gewesen: „Das Gewerbe ist weg, da gibt es nur noch Cafés.“

Von der Politik fühlt sich Ballhause im Stich gelassen. So habe ihnen Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne) zwar im November von den MUF-Plänen (Modulare Flüchtlings-Unterkunft) erzählt. „Aber da klang es so, dass er das irgendwie abbügeln wird.“

Den Bewohnern der linksgrünalternativenen Idylle dämmert langsam, dass die Tage der kleinen, heilen Insel inmitten der großen Hauptstadt gezählt sind. Sie bekommen jetzt Angst um ihr beschauliches Leben, das von 450 Zuwanderern überrollt wird und wahrscheinlich ihren Lebensstil massiv beeinträchtigen wird, ihnen an die berufliche Existenz gehen könnte. Das ist sehr verständlich. Das ist genau das, was in Deutschland landauf, landab passiert, und „besorgte Bürger“ zutiefst beunruhigt.

Jetzt bemerken die Gutmenschen aus der Ratiborstraße auch einmal, wie es sich anfühlt, von der Politik einfach vera…scht zu werden. Wie sich das anfühlt, ungefragt, per Ordre de Mufti einfach das jahrelang mit viel Arbeit aufgebaute Leben und Arbeiten aufgemischt zu bekommen. Und wie wenig man den Beschwichtigungsgesängen der Politiker glauben darf, die glattwegs lügen, wenn sie abwiegeln, es werde schon nicht so weit kommen. Ist alles verständlich, das kennen wir, das „Pack“ doch schon lang.

Was aber sehr interessant ist zu beobachten, wie die gutmenschlichen Ratiborstraßler erst einmal dachten, eine rote Krähe hackt der anderen kein Auge aus, und sie würden schon von ihren Genossen vor einem „Geflüchteten“-Zuzug verschont bleiben. Das Sankt Florians-Prinzip, Flüchtlinge sind voll okay, aber bitte woanders, ist diesmal nicht aufgegangen. Wie aufschlussreich: Entsetzen macht sich breit, als man im grünen Paradies bemerkt, dass schon alles hinter ihrem Rücken ausgekungelt wurde. Ja, ihr Lieben, so geht das allen anderen schon lange.

Und wie reagieren die linksgrünen Gutmenschen nun?

 

Sie verhalten sich genauso, wie die angeblich bösen, bösen Rechten, die widerlichen „besorgten Bürger“, die ekelhaften Nazischweine, Rassisten und gefühlsrohen Ausländerfeinde: „Ich bin kein Rassist/Rechter/Nazi, ABER …“ Es ist ja schon bezeichnend, wie die Linken und Grünen jeden solchen Satz von betroffenen Bürgern sofort als Beweis des Rassisten- und Nazitums verurteilten. Aber kaum sind sie einmal selbst Betroffene, reagieren sie ganz genauso. Nur etwas PC-verschwurbelter.
Kostproben gefällig?

Noch gibt es im Kiez die berühmte Berliner Mischung aus Wohnung und Gewerbe. Aber wenn es zu eng wird, klappt das nicht mehr“

„Wenn hier 450 Leute herkommen, ist für uns doch kein Platz mehr.“

Wir haben auf keinen Fall etwas gegen Flüchtlinge – im Gegenteil“, betont D. „Wir sind offen für Veränderung, wir wollen auch gerne zusammenrücken. Aber wir wollen nicht selbst vertrieben werden.“

Der Bezirk steht ja dafür, dass er sich für Geflüchtete einsetzt“ … „Aber da klang es so, dass er das irgendwie abbügeln wird.“ (Man hoffte offensichtlich in der Ratiborstraße, davonzukommen)

Wohnen für Geflüchtete sei dort zwar möglich“, sagt er, „aber ich sehe nicht, dass dort ein großer MUF-Standort entstehen kann, wenn es keine Verdrängung geben soll.“

„ … Und wir wissen auch, dass Wohnungen dringend gebraucht werden“, sagt Klaus Eling, Leiter der Kita Sonnenkäferhaus, die einen Garten auf dem Areal betreibt, ohne den sie ihre Betriebserlaubnis verlieren würde.

„Auf der Karte sieht das hier vielleicht leer aus… aber das ist es nicht.“

„So eine Kreissäge ist ziemlich laut … da sollte eine Unterkunft schon Abstand haben.“ (wie rücksichtsvoll)

Der am schönsten mit politisch korrektem Bullshitbingo gedrechselte Gutmenschensatz ist dieser hier, im Video die erste Stellungnahme: „Wir sehen, dass wir hier sehr viel Platz haben, das ist ein Privileg, und wir sind gerne bereit, als Kreuzberger auch diese Verantwortung anzunehmen, hier auch Geflüchtete aufzunehmen und zu integrieren, wie das möglich ist, aber wir waren dann doch erschrocken, das hier erstens 15.000 Quadratmeter auf der Liste standen von unserem Areal …“

Das hier beschreibt eigentlich im Mikrokosmos Ratiborstraße genau das, was ganz Deutschland durch die unangekündigte, rechtswidrige Grenzöffnung 2015 passiert ist: „Wir sind auch nicht dagegen … jetzt … generell …, dass Flüchtlinge untergebracht werden, aber irgendwie wurden wir vom Bezirk doch bisschen überfahren im Sommer …“

Und auch das folgende Statement aus dem Video gibt eigentlich nur die Grundhaltung der meisten Deutschen wieder, die ja nicht grundsätzlich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen ist, sondern lediglich einen geregelten Zuzug fordert, der auch bewältigbar, bezahlbar, beherrschbar und tatsächlich integrierbar ist:

Wir wollen keinen falschen Applaus von irgendwelchen AfD-Leuten, die sagen ‚haha! Jetzt ist auch Kreuzberg gegen Flüchtlinge!‘. Ist es überhaupt nicht. Wir wollen, dass die hier gut integriert werden und nicht hier irgendwie so ne Ghettoisierung stattfindet.“

Herr Moritz Metz ist sich anscheinend schon darüber im Klaren, dass sein Wortbeitrag mit leicht anderer Wortwahl durchaus aus der AfD kommen könnte. Denn auch die ist nicht, wie er unterstellt, grundsätzlich gegen Flüchtlinge oder gegen Einwanderung. Auch die AfD betont, dass Einwanderung gut ist, solange die Einwanderer umfassend integriert werden.

Die Ratibor-Statements erfüllen eigentlich alle Anforderungen für eine ordentliche Tracht Prügel von der Antifa, knallharter Hatespeech-Zensur und Anzeigen durch Gutmenschen, wie die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann, Bündnis 90/Die Grünen, Leiterin der Abteilung Familie, Personal und Diversity.

Hätte ein normaler Bürger oder gar AfDler solche Sätze vor der Kamera von sich gegeben, der TV-Bericht hätte vor Häme und Verleumdung getrieft, man hätte diese Äußerungen mit beißender Verachtung kommentiert, nach der Sendung hätte es diverse Anzeigen gegen ihn gegeben, die Antifa hätte seine Werkstatt zerlegt und ihn zusammengeschlagen, linksradikale Aktionskünstler am Wohnhaus seine Familie bis zum Nervenzusammenbruch terrorisiert und seine Kunden unter Druck gesetzt, dort nicht mehr hinzugehen, wenn sie nicht im Krankenhaus landen wollen. Derjenige wäre vollkommen fertig gemacht worden.

Bisher konnten sich die Ratibor-Areal-Bewohner ja noch gemütlich und selbstzufrieden in ihrem Gutmenschentum sonnen, denn Flüchtlinge kannten sie nur aus den Medien, und den fernen Flüchtling zu lieben ist leicht. Sobald man nämlich eine größere Anzahl kulturfremde junge Männer in größerer Zahl direkt nebenan sitzen hat, sieht das anders aus. Die Taz schreibt auch unverhohlen:

Bei der ersten Bau-Runde für die Flüchtlingsunterkünfte blieb Friedrichshain-Kreuzberg mangels geeigneter Freiflächen außen vor – der Bezirk hat bislang keine einzige MUF und auch relativ wenige Gemeinschaftsunterkünfte. 2017 lebten im Bezirk rund 1.100 Geflüchtete, in Lichtenberg, dem Spitzenreiter, waren es knapp 4.000, das Schlusslicht Neukölln hatte 800.“

Wenig erstaunlicherweise ist daher Friedrichshain-Kreuzberg auch (noch) eine linksgrüne Hochburg, während Lichtenberg bei der letzten Bundestagswahl fast 17% AfD-Wähler hatte.

Nun plötzlich gibt es im linksgrünen Paradies Ratiborstraße 14 den Kampfruf „Ratibor erhalten!“, der sich irgendwie nicht anders anhört als „Defend Europe!“. In beiden Fällen will man die gewachsenen, eigenen Strukturen und Lebensweisen schützen und erhalten. In beiden Fällen impliziert es die Zerstörung dieser Strukturen durch zu starke Zuwanderung von Fremden. Das Gefasel der Linken von „Ergänzungsdstandorten“ ist nichts anderes, als die Forderung, die „Geflüchteten“ doch bitte woanders hinzupferchen. Ja, wohin denn? Doch nicht etwa zu den bösen rechten Normalbürgern? Hätten es denn die Geflüchteten nicht sehr viel besser bei Euch, die ihr doch so verständnisvoll seid?

Nein, genau darum ja nicht. Der linksgrüne Gutmensch weiß sehr genau, was politisch korrekt ist und das einzig Wahre, Gute und Schöne. Aber das sollen immer die anderen machen. Die Reichen müssen alles geben, nicht sie. Als Linker ist man per se ja kein Kapitalist. Der Staat muss mit den Steuern des arbeitenden Bürger-Packs alles richten, einschließlich Geld für linke Terroristen berappen, die die Steuerzahler verprügeln und selber niemals Steuern abdrücken. Grüne Energie muss her, aber gegen Windräder protestieren. Kinder in diese Welt zu setzen ist unverzeihlich, aber Rente möchte man schon. Weiße Männer sind das allerletzte, aber die Arbeitskraft und die Innovationen, die sie schaffen, möchte man doch nicht missen. Flüchtlinge kann’s nicht genug geben, ganz Afrika soll kommen, aber nicht in die Ratiborstraße oder auf linksradikale Tanzveranstaltungen.

Es sagt uns aber, dass, wenn es den Linken und Gutmenschen dann selbst betrifft, die Dinge sich ändern und die menschliche Natur unter der verkrampften, heuchlerischen Ideologie wieder zum Vorschein kommt.

Das linksgrüne Narrativ zerbröckelt jeden Tag mehr. Diese Lebenslügen lassen sich bald nicht mehr aufrechterhalten. Das Schlimme ist nur, dass schon zu viele Menschen dafür mit dem Leben oder der Gesundheit bezahlt haben.

 

Die Mauer um den Wagenpark Ratiborstraße, Friedrichshain-Kreuzberg

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Quelle:

Die Unbestechlichen

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