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Herkömmliche Antibiotika können Nervenschäden verursachen & das Risiko für Neuropathie erhöhen

19. Mai 2019 | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Zusammenfassung: Fluorchinolon-Antibiotika wie Levofloxazin und Ciprofloxazin scheinen das Risiko einer peripheren Neuropathie um 47% zu erhöhen. Es besteht jedoch kein signifikant höheres Risiko für die Entwicklung einer Neuropathie im Zusammenhang mit dem Einsatz von Amoxicillin.

Quelle: Universität Dundee

Forschungen der Universität Dundee haben gezeigt, dass eine häufig verwendete Klasse von Antibiotika das Risiko eines Patienten, eine schwere und möglicherweise dauerhafte Form von Nervenschäden zu erleiden, um fast 50% erhöhen kann.

Die periphere Neuropathie ist seit langem als potenzielle Nebenwirkung bei der Behandlung mit Fluorchinolon-Antibiotika bekannt. Bisher war jedoch nicht bekannt, wie stark die Folgen sein können und wie sie durch Faktoren, wie; Dauer der Behandlung, Alter und Geschlecht beeinflusst werden könnten.

Forscher unter der Leitung von Dr. Daniel Morales von der Medizinischen Fakultät der Universität Dundee untersuchten eine Datenbank mit 1,3 Millionen Erwachsenen, die eine oder mehrere Rezepte von Fluorchinolon- oder Amoxicillin-Clavulanat-Antibiotika verschrieben bekommen hatten, ohne dass zu Beginn der Behandlung eine Diagnose der peripheren Neuropathie gestellt wurde.

 

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Sie fanden heraus, dass die derzeitige Verwendung von Fluorchinolon-Antibiotika das Risiko einer peripheren Neuropathie um 47% erhöht, was zu zusätzlichen 2,4 Fällen pro 10 000 Patienten und pro Jahr der Behandlung führte. Bei Personen, den Amoxicillin-Clavulanat verschrieben wurde, war die Wahrscheinlichkeit an einer peripheren Neuropathie zu erkranken nicht signifikant höher.

Das Risiko war bei Männern höher und stieg mit zunehmendem Alter und der Dauer der Behandlung mit Fluorchinolon an. Die Wahrscheinlichkeit einer Diagnose der peripheren Neuropathie blieb bis zu sechs Monate nach der Fluorchinolon-Behandlung bestehen.

Bei älteren Männern lag die Wahrscheinlichkeit an der peripheren Neuropathie zu erkranken bei 1 zu 34.000, wenn sie einer 28-tägigen Behandlung mit Fluorchinolonen ausgesetzt waren. Während das Risiko daran zu erkranken generell bleibt, so Dr. Morales.

„Die Risiken der Nebenwirkungen von Antibiotika, wie Fluorchinolon, sind bekannt und haben viel Aufmerksamkeit erhalten, was die Möglichkeit betrifft, bei einigen Menschen langfristige Nebenwirkungen zu verursachen“, sagte er. „Eine davon ist die periphere Neuropathie, bei der Nerven, am häufigsten die unteren Gliedmaßen, betroffen sein können, was zu Taubheitsgefühlen, Schmerzen oder Gleichgewichtsstörungen führt.

Wenn Menschen die im Bereich des Gesundheitswesens tätig sind, den Verdacht haben, dass ein Medikament eine Nebenwirkung verursacht, werden sie ermutigt, diese Fälle den Zulassungsbehörden zu melden. Weitere Studien, die dieses Risiko bestätigen oder widerlegen, waren jedoch begrenzt, insbesondere solche, die darauf abzielen, das Risiko zu quantifizieren und zu untersuchen, wie es zwischen verschiedenen Personen variieren kann.

Dr. Morales‘ Forschung wurde in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift JAMA Neurology veröffentlicht.

Quelle: “Association Between Peripheral Neuropathy and Exposure to Oral Fluoroquinolone or Amoxicillin-Clavulanate Therapy”.

Medienkontakte:

Grant Hill – Universität von Dundee

 

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