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H&M-Skandal: Familie des Buben musste ausziehen

26. Januar 2018 | Politik | Geo-Politik | Wirtschaft | Finanzen | kurier.at

Die Darstellung eines kleinen Buben mit dunkler Hautfarbe hat bei H&M einen Rassismus-Skandal ausgelöst. Der Grund: Der schwedische Moderiese hatte diesen in einem Pullover mit der Aufschrift „Coolest Monkey in the Jungle“ („Coolster Affe im Dschungel“) abgelichtet. Der Aufschrei in den sozialen Netzwerken war so groß, dass sich die Firma mittlerweile sogar offiziell entschuldigt hat ( mehr dazu hier ).

Folgen für die Familie

Gereicht hat die Entschuldigung den meisten Kritikern jedoch nicht. In Südafrika wüteten H&M-Gegner so lange in den Filialen, bis die Chefetage die Entscheidung traf, die Stores vorübergehend zu schließen. Auf Twitter machten Fotos von zerstörten Spiegeln und mit Kleidung bedeckten Verkaufsflächen die Runde. Prominente wie Sänger The Weeknd kündigten ihre Zusammenarbeit mit H&M auf und die Aktie fiel ins größte Tief seit neun Jahren.

Doch auch für die Familie des Kindes blieb der Aufschrei nicht ohne Folgen. Wie die Mutter nun in einem Interview mit der BBC sagte, mussten sie „aus Sicherheitsgründen“ aus dem Haus in Stockholm ausziehen. Um welche Art von Sicherheitsgründen es sich handelt, wollte sie nicht näher erörtern. Ein Rolle könnten die verbalen Angriffe vieler Südafrikaner sein, die nun behaupten, sie habe ihren Sohn für Geld verkauft – und sei eine „Schande“. Zuvor hatte sie H&M verteidigt.

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https://kurier.at/style/rassismus-skandal-familie-des-hm-jungen-ausgezogen/307.027.664
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Quelle:

kurier.at

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