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(Foto: dieUnbestechlichen / Internet)

H&M VERBRENNT TONNENWEISE NICHT VERKAUFTE KLEIDUNG

18. Oktober 2017 | Wirtschaft | Finanzen | Die Unbestechlichen

Werbung ist wie Wahlversprechen. Klingt wunderbar, ist aber nur heiße Luft. In diesem Falle sogar wortwörtlich. Der schwedische Modekonzern Hennes & Mauritz (H&M) verbrennt jedes Jahr mehrere Tonnen neuer, nicht gebrauchter Kleidung in Dänemark, und das nicht erst neuerdings.

Seit 2013 sollen jährlich ungefähr 12 Tonnen Textilien in der Verbrennungsanlage von Roskilde vernichtet worden sein. Etwa gleichzeitig lancierte H&M eine Werbekampagne, in der die Kunden aufgefordert wurden, ihre gebrauchte Kleidung (gleich, welcher Marke und Herkunft) bei den Geschäften abzugeben. 1.450 Tonnen Kleidung wurde in den letzten Jahren allein in Dänemark eingesammelt. Man werde aus Umweltgründen diese alten Kleidung recyceln und neue Produkte daraus herstellen, versprach die Bekleidungskette: „Bringen Sie uns Ihre aussortierte Kleidung, ganz gleich von welcher Marke oder in welchem Zustand sie ist. Wir sorgen dafür, dass etwas Neues daraus entsteht. Werfen Sie ihre Mode nicht in den Müll.“

Man engagierte sogar Stars, um schicke und trendige Werbevideos für Kleidungs-Recycling zu drehen: „Rewear It – H&M x MIA – World Recycle Week“

 

 

Der Kleidungskonzern hatte Gerüchte um die Kleiderverbrennung bisher stets bestritten. Auch auf Anfrage des dänischen Senders „TV2“ wurde das Kleider-Autodafé nicht bestätigt. Man unternehme alles, um Überproduktion und Schwund zu verhindern, ließ H&M wissen. Wirtschaftliche Gründe spielten keine Rolle.

Das Wunder der Schöpfung, ihre innewohnende Intelligenz, Zeitgeist, Seele, Wille, der Wahn des Menschen und vieles mehr erklärt Holger Strohm in seiner ihm eigenen Art. Kompaktes Wissen wird leicht verständlich – unter Berücksichtigung kulturhistorischer, anthropolo-gischer und philosophischer Betrach-tungsweisen erklärt, analysiert und brillant zu einem beeindruckenden Ganzen verbunden. Die Geschichte unserer Mutter Erde Gaia, von ihrer kosmischen Geburt und wie sie Leben ermöglichte und dem Menschen erlaubte in ihrem Schoß zu leben … und ihr großes Leid zuzufügen.

 

Dann strahlte der dänische Sender TV2 eine Dokumentation aus. Das Magazin „OperationX“ belegte die Vorgänge im Kleider-Krematorium Roskilde. 58 Tonnen Kleidung habe H&M seit 2013 dort vernichten lassen, während 1.450 Tonnen Altkleider eingesammelt wurden. Und es stellte sich heraus, dass der Kleider-Großfabrikant „Bestseller“, Lieferant für Marken wie „Vero Moda“, Jack&Jones, „Selected“ und „Only“ dort ebenfalls verbrennen lässt. Mitarbeiter der Verbrennungsanlage bestätigten das dem Fernsehteam des Senders.

Erst, als das Unternehmen H&M mit Dokumenten über die massenhafte Kleidervernichtung durch Feuer konfrontiert wurde, räumte man dieses Vorgehen ein. Es handle sich dabei aber um unbrauchbare Kleidung, die entweder auf irgendeine Weise gesundheitsschädlich sei oder um Havarie- und Wasserschäden. Nur wenn Testresultate aufzeigen, dass ein Kleidungsstück Wasserschäden aufweist und etwa von Schimmel befallen ist oder Chemikaliengrenzwerte, wie etwa beim Blei, übersteigt, würden Kleider aus dem Verkehr gezogen, hieß es dann aus dem Konzernhauptquartier in Schweden.

 

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https://dieunbestechlichen.com/2017/10/die-umweltpharisaeer-hm-verbrennt-tonnenweise-nicht-verkaufte-kleidung/
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Quelle:

Die Unbestechlichen

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