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Die USA haben einen Krieg gegen Huawei, den Hersteller von Hardware für das 5G Netz angezettelt und verdächtigen China der globalen Spionage. Huawei bietet dagegen No-Sy-Abkommen an. Bild: Huawei, Flickr.com KArlis Dambrans, Bildlizenz: CC BY 2.0)

Huawei: 5G ist für die USA eine Art Atombombe – gibt es einen „neuen Kalten Krieg“?

22. April 2019 | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | Wirtschaft | Finanzen | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Dem Geschäftsführer von Huawei, Ren Zhengfei, ist, ganz untypisch für die normalerweise zurückhaltenden Chinesen, bildlich gesprochen der Kragen geplatzt. Herr Zhengfei sagte öffentlich, dass Donald Trump sich in die 5G-Konkurrenz mit China verbissen habe. Herrn Zhengfeis Einschätzung nach gleiche diese neue Technologie für den US-Präsidenten der Wirkung einer „Atombombe“. Ren Zhengfei versprach gleichzeitig, ein „Anti-Spionageabkommen“ mit Deutschland zu unterstützen.

„Leider betrachten die USA die 5G-Technologie als strategische Waffe“, sagte Zhengfei in einem Interview mit der deutschen Wirtschaftswoche und dem Handelsblatt. „Für sie ist es eine Art Atombombe“, fügte er hinzu.

Huawei ist eine riesige, chinesische Firma, die schon sehr früh in die neue 5G Mobilfunktechnik investiert hat. Daher ist Huawei allen anderen Anbietern in der Entwicklung der Hardware weit voraus und preislich unschlagbar. Gerade bei der schieren Masse an Geräten, die für den Aufbau des 5G-Netzes nötig sind, macht der Preisunterschied Milliarden aus. Sehr schnell kamen aber im Verlauf der Ausschreibungen für die Lieferaufträge der Hardware für 5G Bedenken auf, über die Geräte könne China sehr leicht Schnittstellen in das weltweite 5G Netz einbauen, die ihm Zugang zu unendlich vielen sensiblen Daten gewähren. Sogar eine direkte Einwirkung auf die Netze sei China möglich. Die Infrastruktur ganzer Städte, ja ganzer Länder könne so lahmgelegt werden. Geheimdienstchefs von Großbritannien, Australien und USA äußerten sich sehr besorgt. Einige Sicherheitsexperten fordern daher, dass Huawei komplett vom Ausbau des 5G-Netzes ausgeschlossen werden müsse.

 

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In einem Interview mit deutschen Nachrichtenagenturen sicherte der CEO Zhengfei den Deutschen zu, sein Unternehmen werde keine Überwachungs-Hintertürchen in seinen 5G-Geräten installieren. Huawei habe dem deutschen Innenministerium zugesagt, ein „No-Spy-Agreement“ mit der deutschen Regierung zu unterschreiben. Er werde auch die chinesische Regierung energisch dazu drängen, von Regierungsseite aus ein „No-Spy-Agreement“ zu unterzeichnen, in dem sich Peking darüber hinaus sogar zur Einhaltung der EU-Datenschutz-Grundverordnung verpflichtet.

Washington hat diplomatischen Druck auf Deutschland ausgeübt, um die Bundesregierung dazu zu zwingen, Huawei komplett aus dem Bieterverfahren auszuschließen, mit eben genau jener Begründung, das Unternehmen könne brisante Informationen für Peking sammeln. Huawei Geschäftsführer Zhengfei bezeichnete diese Vorwürfe als „Märchen“ und forderte die USA auf, „Tatsachen und Beweise zur Verfügung zu stellen, um ihre Vorwürfe zu belegen.“ Die Besorgnis der USA in Bezug auf die Ausspionierung Deutschlands mutet angesichts des Abhörskandals durch US-Geheimdienste auf deutsche Politikerhandys und andere sicherheitssensible Daten auch eher seltsam an. Böse Zungen behaupten, es gehe den USA auch eher darum, das Monopol auf systematische Spionage durch ihre Geheimdienste in allen Ländern der Welt an Peking zu verlieren.

Präsident Trump für sein Teil betrachtet das Rennen um 5G als einen strategischen Kampf und sagte in erfreulicher Offenheit der Presse, die USA könnten „keinem anderen Land erlauben, die Vereinigten Staaten in dieser mächtigen Zukunftsbranche zu schlagen.“

Huawei-CEO Ren Zhengfei beklagt sich über die allzu aggressive Sichtweise der USA in dieser Sache.

„Leider sehen die USA 5G-Technik als eine strategische Waffe. Für sie ist es eine Art Atombombe“, sagte er. Diese Einschätzung der Dinge stimme jedoch nicht. Das Huawei-Angebot im 5G-Bereich sei eher mit einem „Wasserhahn“ zu vergleichen, „aus dem die Datenpakete in den Umlauf, also ins Netzwerk, gebracht werden“.

Wenn der Westen keinen neuen Kalten Krieg will, müsse er offen bleiben und den Aufstieg anderer Länder akzeptieren, fügte Ren Zhenfei hinzu. „Wir sollten uns wieder auf die wirtschaftliche Entwicklung konzentrieren und Frieden schaffen.“ Weiter gab er zu bedenken:„Wenn Huawei in irgendeinem Land jemals bösartig gehandelt hätte, wenn wir etwa eine Hintertür in unsere Ausrüstung eingebaut hätten, würden wir unsere Märkte in über 170 Ländern riskieren. Alle unsere Mitarbeiter könnten ihren Job verlieren. Das wäre schlimmer als der Tod für mich.“ Weiter gab er zu bedenken: „Wenn Huawei in irgendeinem Land jemals bösartig gehandelt hätte, wenn wir etwa eine Hintertür in unsere Ausrüstung eingebaut hätten, würden wir unsere Märkte in über 170 Ländern riskieren. Alle unsere Mitarbeiter könnten ihren Job verlieren. Das wäre schlimmer als der Tod für mich.“

 

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