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Huawei, 5G und chinesische Spionage: Handelsblatt meldet „Smoking Gun“, was sind die Hintergründe?

3. Februar 2020 | Allgemein | Politik | Geo-Politik | Wirtschaft | Finanzen | Anti Spiegel

 

von Thomas Röper

Heute fand sich wieder ein plastisches Beispiel dafür, wie sich die deutsche Presse zum Handlanger der US-Geheimdienste macht.

Wenn jemand ein geheimes Dokument der Geheimdienste veröffentlicht, dann begeht er Hoch- oder Landesverrat. Davon können Leute, die das getan haben, ein Lied singen, fragen Sie mal Edward Snowden oder Julian Assange, was einem blüht, der so etwas tut.

Aber die Medien berufen sich immer wieder auf angeblich geheime Dokumente oder Vermerke, die sie angeblich in ihrem Besitz haben. Und niemand stellt danach Ermittlungen an, wie die Zeitung an diese Dokumente kommen konnte. Selbst wenn wir naiv annehmen, dass die Journalisten ja rechtlichen Schutz genießen, müsste es innerhalb der Geheimdienste oder Ministerien danach Ermittlungen geben, wer die undichte Stelle ist, der solche Dokumente an die Presse weitergibt. Und in einem solchen Fall würde immer auch der Staatsanwalt eingeschaltet, denn es liegt eine schwere Straftat vor.

Wenn also die Presse von solchen Informationen aus „Geheimdienstkreisen“ oder „ungenannten Quellen“ in Ministerien spricht, aber danach niemand nach dem Verräter sucht, dann muss man davon ausgehen, dass diese Informationen gezielt weitergegeben worden sind.

Es handelt sich also um Informationen, die man nicht in einer Pressekonferenz bekannt geben will.

Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Im Fall Skripal haben wir gesehen, dass auf diesem Wege Desinformationen in die Öffentlichkeit gebracht wurden, die keine Regierung offiziell verkünden wollte. Es ging also darum, die Öffentlichkeit durch Lügen in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen.

 

https://qi-technologies.com

 

Der Grund kann auch sein, dass man die Meldung interessanter machen möchte. Eine Pressekonferenz eines Ministeriums ist langweilig, aber geheime Informationen, die die Presse auf verschlungenen Wegen bekommen hat, das ist viel interessanter.

Es kann viele Gründe für ein solches Verhalten geben, nur eines ist sicher: Wenn die Presse angeblich geheime Informationen veröffentlicht und es danach keinen Skandal, keine Strafanzeige und keine Suche nach der undichten Stelle gibt, war die Veröffentlichung vom Geheimdienst gewollt. Und wenn Geheimdienste wollen, dass wir etwas erfahren sollen, dann wollen sie uns in eine bestimmte Richtung beeinflussen. Es ist also höchste Vorsicht geboten.

Am Mittwoch gab es wieder so einen Fall.

Das Handelsblatt hat unter der Überschrift „5G-Debatte – „Smoking gun“: Bundesregierung hat Beweise gegen Huawei Details aus einem „geheimen Vermerk“ veröffentlicht und damit soll bewiesen sein, dass Huawei für China spioniert. Der Spiegel schrieb dazu:

„Der Bundesregierung sollen Beweise vorliegen, die belegen, dass der chinesische Technologiekonzern Huawei mit den Sicherheitsbehörden Chinas zusammenarbeitet, berichtet das „Handelsblatt“. Demnach liegt der Zeitung ein interner, als Verschlusssache eingestufter Vermerk des Auswärtigen Amts vor, aus dem hervorgeht, dass die Amerikaner entsprechende Informationen geliefert haben. Das Blatt zitiert aus dem Vermerk: „Ende 2019 wurden uns von US-Seite nachrichtendienstliche Informationen weitergegeben, denen zufolge Huawei nachweislich mit Chinas Sicherheitsbehörden zusammenarbeite.““

Wir erinnern uns: Die USA hören in Deutschland jedes Telefonat mit und lesen jede Email, sie überwachen auch den Internetverkehr. Wenn nun Huawei das neue 5G-Netz in Deutschland baut, dürfte das die Möglichkeiten der Überwachung durch die USA in Deutschland stark einschränken. Daher kämpfen die USA mit allen Mitteln gegen Huawei und begründen das mit der Gefahr, Huawei könnte für China spionieren.

Huawei bestreitet das und hat angeboten, alle verwendeten Komponenten prüfen zu lassen.

Ich bin kein Techniker und kann daher nicht sagen, ob sich auf diese Weise die Gefahr der chinesischen Spionage verhindern lässt. Aber ich bin sehr sicher, dass die USA, wenn sie das Netz aufbauen dürfen, ganz sicher spionieren werden, so wie sie es ohnehin schon tun.

Es geht also um US-Interessen, genauer sogar konkret um die Interessen der US-Geheimdienste, in deren Dienst sich nun alle deutschen „Qualitätsmedien“ bereitwillig einspannen lassen, die diese Meldung auch bringen. Sie sind Multiplikatoren für die US-Geheimdienste und sollen der deutschen Öffentlichkeit Angst vor China und Huawei machen.

Das tun sie offensichtlich gerne und thematisieren die mögliche Spionage aus China gerne, jedoch berichten sie nur sehr ungern über die tatsächliche Spionage der USA in Deutschland.

 

https://genesis-pro-life.idevaffiliate.com/81.html

 

Dass die Medien gerne als Propagandisten der US-Regierung tätig sind, konnte man vor einem knappen Jahr sehr schön sehen. Damals hatten russische Scherzbolde den Venezuela-Beauftragten der USA hereingelegt und der hat prompt dafür gesorgt, dass Bloomberg einen „Enthüllungs“-Artikel veröffentlicht, den die US-Regierung geschrieben hatte. Als die Russen die Sache dann später publik gemacht haben, wurde der Artikel innerhalb von Stunden komplett umgeschrieben, denn er basierte auf der Fantasie der russischen Komiker. Die einerseits lustige, andererseits schockierende Geschichte finden Sie hier.

Wenn man also weiß, dass die westlichen Medien so arbeiten, dann weiß man auch, wie man den Artikel im Handelsblatt verstehen muss, über den am Mittwoch auch prompt der gesamte Mainstream in Deutschland berichtet hat.

 

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