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Hunderttausende kinderpornografische Chatgruppen auf WhatsApp

27. Dezember 2018 | Familie | Soziales | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

Wieder gibt es negative Schlagzeilen über Facebook, diesmal geht es um seinen Chat-Dienst WhatsApp. Diese Plattform soll sich sozusagen klammheimlich zum Verständigungsmedium, und zur Foto- und Videothek für Kinderschänder entwickelt haben.

 

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Das ganze ist ein wenig seltsam. Einerseits arbeiten bei Facebook die Zensoren im Akkord gegen alles, was man irgendwie als Hassposting, Hetzrede oder auch nur im entferntesten als Ausländer- oder Islamfeindlichkeit bewerten könnte, auch alles, was man als Pornographie einordnen könnte – zuletzt wurde ein Foto des berühmten steinzeitlichen Figürchens der „Venus von Willendorf“ als „gefährliche Pornografie weggelöscht, aber auf WhatsApp dürfen die Kinderschänder munter Bilder vergewaltigter Kinder zeigen?  20.000 Zensoren ackern sich jeden Tag durch Facebook und zensieren zum Teil ganz normale Äußerungen kurz und klein. Und bei WhatsApp ist Fleischmarkt der Kinderkörper? Besser kann man die unerträgliche Heuchelei kaum noch illustrieren. Hauptsache, der Normalbürger kann sich keine auch noch so kleine Bekundung seines Unmutes über den Niedergang der öffentlichen Sicherheit durch Terroranschläge und wöchentlichen Vergewaltigungen und Morde erlauben.

 

 

Es waren auch nicht unsere deutschen Sicherheitsbehörden, die dem Kindesmissbrauch auf die Schliche gekommen sind, sondern zwei israelische KInderschutzorganisationen, die recherchiert haben, dass es auf WhatsApp eine Menge Chatgruppen gibt, die mit eindeutig kinderpornographischen Bildern, Texten und Videos von Kindern jede Menge Interessenten anlocken.  Techcrunch hat die Sache recherchiert und auch einen Bericht ins Netz gestellt. Bis zu 256 Personen können an solchen Chats teilnehmen. Man komme zwar eigentlich nur auf Einladung in eine solche Gruppe, mittlerweile geht das aber relativ einfach: Es gibt Apps im Google Play-Store, über die man ganz gezielt nach solchen Kinderporno-Angeboten auf WhatsApp suchen kann und auch leicht einen Zugangslink bekommt. Man sucht nach den Inhalten in „Adult-Sektionen“, dort wird ein Link zu entsprechenden Nutzer-Ringen aufgeführt und von da aus kommt man dann in die entsprechenden Gruppen, schreibt Techcrunch.

Natürlich ist die Ende-zu-Ende Verschlüsselung von WhatsApp ein Faktor, der es den Kinderschändern leicht macht. Aber es gibt auch weltweit für WhatsApp nur 300 Mitarbeiter von Facebook, die sich um diese Plattform und deren Inhalte kümmern. Das bedeutet, die Besatzung reicht nicht aus und Facebook verlässt sich hier auf Algorithmen. Doch die Software, die die Inhalte auf Illegalität scannt versagt. Es wird zwar standardmäßig geprüft, aber was man findet, sind Zufallsfunde, mehr nicht. Im Fall, dass diese Programme fündig werden, werden die Teilnehmer solcher Gruppen lebenslang auf WhatsApp gesperrt, was nicht besonders abschreckend ist, möchte man sagen. Die 300 Mitarbeiter und auch die Software dürfte angesichts des unaufhörlich ratternden Kommunikationsfeuers von 1,5 Milliarden WhatsApp-Nutzern weltweit auch einfach überfordert sein.

 

 

Angeblich habe man nun aufgrund der Hinweise der beiden israelischen Kinderschutz-NGOs eine Art Razzia bei WhatsApp gemacht und 130.000 Accounts wegen Kinderpornographie gesperrt, gab ein WhatsApp Sprecher bekannt. Das Unternehmen habe hierzu eine Null-Toleranz-Haltung. Man sei allerdings dabei auf die Zusammenarbeit anderer Tech-Unternehmen angewiesen. Damit spielt der Sprecher wahrscheinlich auf Google an, denn in dessen Play Store gibt es ja diese „Adult“ Apps, die es den „Interessenten“ überhaupt möglich machen, die Kinderporno-Chats zu finden.

Es gibt aber seltsamerweise auch einen zeitlichen Zusammenhang damit, dass ab 01. Januar 2019 Facebook im Prinzip die Verschlüsselung von WhatsApp stark aufweicht, um Werbeeinblendungen zu schalten, durch die WhatsApp zu einer Geldmaschine für Facebook wird. Die Werbetreibenden haben dadurch Zugang zu der Kommunikation und den privaten Daten der Teilnehmer. Dass das dann auch für Sicherheitsbehörden ein Einfallstor ist, versteht sich von selbst und wurde auch schon sehr kritisch kommentiert (connectiv.events berichtete).  Es wäre ja ein sehr guter Grund für WhatsApp, den Wegfall der Verschlüsselung mit dem Argument des Missbrauchs der Plattform für Kinderpornographie zu begründen. Laut Techcrunch wäre es jedoch leicht möglich, diesen Missbrauch zu unterbinden, ohne die Verschlüsselung anzutasten.

 

 

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Weiter lesen auf:

https://techcrunch.com/2018/12/20/whatsapp-pornography/?guccounter=1
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