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Hyperthermie: Fieber die schlagkräftigste Armee des Körpers?

19. März 2020 | Allgemein | Familie | Soziales | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Natur | Umwelt | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

 

Der berühmte griechische Arzt Paramides lebte zwischen 84 und 45 v. Chr. Von ihm stammt der Satz „Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen und ich heile jede Krankheit!“

 

Warum ist Fieber die schlagkräftigste Armee des Körpers?

Fieber hat eine ambivalente Bedeutung für den Menschen. Das Fieber an sich ist keine Krankheit, sondern – im Gegenteil! – das wirksamste Mittel des Körpers, alle Kräfte zu mobilisieren und gegen den Krankheitserreger an die Front zu werfen. Sehr viele Erreger sterben schon bei 40 °C ab. Die Hitze legt den Stoffwechsel der Mikroben lahm und damit ihre Vermehrung. Das macht es unserem Abwehrsystem leicht, sie zu erledigen. Fieber frühzeitig zu unterdrücken bremst die Effizienz des Immunsystems nur.

Die Erzeugung von Fieber beginnt im Gehirn. Der Organismus steuert den Soll-Wert der Körpertemperatur zeitweilig um bis zu drei Grad nach oben: Fieber entsteht. Dazu erzeugt er so genannte Pyrogene. Diese Substanzen melden dem Temperaturregulationszentrum im Gehirn, dass sich fremde Mikroorganismen im Körper befinden. Dieses Zentrum stellt dann den Soll-Wert nach oben und gibt dem Körper damit den Auftrag, die Temperatur in allen Zellen anzukurbeln.

Gleichzeitig beschleunigt der menschliche Körper seine Stoffwechselvorgänge drastisch und entgiftet sich. Die Stoffe, die dabei aus dem Körper hinaus müssen, werden teils über den Schweiß, teils über den Urin und den Darm entsorgt. Das ist auch auffällig am Geruch erkennbar. Fieber ist die vitalste Form des Körpers, sich selbst zu heilen. Dadurch werden Infektionen, Entzündungen und Schmerz schneller und besser überwunden.

Andererseits hat der Mensch schon immer die Erfahrung gemacht, dass Menschen auch im Fieber sterben. Fieber ist nicht ganz ungefährlich. Wenn der Körper bei schweren kranken Menschen um sein blankes Leben kämpft und der Erreger ein zu starker Gegner ist, steigt die Temperatur immer höher und kann Herz und Kreislauf überlasten, zumal die Krankheit den Menschen oft über Jahre schon arg geschwächt hat.

 

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Die Bekämpfung des Fiebers … und seine „Wiederentdeckung“

Aus dieser Erfahrung heraus hat die moderne Schulmedizin im Vertrauen auf die heutzutage durchaus potenten Antibiotika und dem Misstrauen gegenüber dem Fieber diverse Wege und Mittelchen erfunden, um es gleich im Keim zu ersticken. Erst in jüngerer Zeit beschäftigt sich die medizinische Forschung auch mit den Vorteilen und der Heilkraft des Fiebers.

Erste, empirische Forschungen über Heilung und die Rolle des Fiebers wurden schon von Paul Augustus Demisch im Jahr 1885 als Buch mit dem Titel „Über Temperatursteigerungen bei der Heilung subcutaner Fracturen veröffentlicht. Hier stellten Mediziner fest, dass mit Knochenbrüchen aller Art oft eine deutliche Temperaturerhöhung einherging.

Er stellte Tabellen aus allen möglichen Parametern zusammen und arbeitete so heraus, dass Männer öfter Fieber bei Knochenbrüchen entwickeln als Frauen, dass Menschen unter zehn Jahren Alter am ehesten auf Knochenbrüche mit Fieber reagieren und danach mit steigendem Alter immer weniger. Kinder unter einem Jahr bekommen erstaunlicherweise kein Fieber. Weiterhin zeigte sich deutlich, dass schwächliche, sehr alte, anämische und schlecht ernährte Menschen kaum Fieber bekommen. Je kräftiger und gesünder die Menschen, umso mehr und deutlicher entwickelten sie Temperatur. Und: Bei denjenigen die Fieber bekamen, heilten die Brüche deutlich schneller.

 

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Fieber als Heilmethode

Solche Beobachtungen und Schlussfolgerungen beflügelten die Ärzte damals, die heilende Kraft des Fiebers auch gezielt einzusetzen. Auch vor mehr als hundert Jahren gab es schon Krebsgeschwulste und die Ärzte versuchten, die gewonnenen Erkenntnisse über die beschleunigte Heilung durch Fieber hier einzusetzen.

Hier ist ein kleiner, historischer Exkurs angebracht. Das antike Rom vor mehr als 2000 Jahren wurde lange von einer tödlichen Geißel heimgesucht: der Malaria. Der Name kommt aus dem italienischen „mal‘aria“ schlechter Luft, da man lange glaubte, die übelriechenden, Pontinischen Sümpfe um Rom dünsteten Gift aus, was die Menschen krank macht. Ursprünglich war die Pontinische Ebene ein fruchtbares Tal gewesen, was aber später versumpfte. Rom und die Städte im Umkreis der Sümpfe seither litten sehr unter dieser Krankheit, die sie auch Sumpffieber nannten. Andererseits schreckte auch genau diese bekannte Seuche dort recht wirkungsvoll Eroberer ab. Der Westgotenkönig Alarich konnte zwar Rom erobern, starb aber dann an der Malaria, genau wie der Ostgotenkönig Theoderich, der in Ravenna residierte und in seiner Trutzburg – von Menschen unangreifbar – der Malaria zum Opfer fiel.

 

Das Antike Rom: Anfangs bei einem fruchtbaren Tal gelegen, versumpfte die Region und Rom wurde Hunderte von JAhren von der Malaria geplagt. Bis in die Neuzeit dauerte die Malaria-Belastung, aber offenbar bewahrte sie die Bevölkerung vor Krebs. (Bild pixabay)

 

Die italienische Regierung der Neuzeit entschied sich endlich, die Sümpfe trockenzulegen. Es war übrigens ein preußischer Offizier, der ca. 1890 die entscheidende Idee hatte, das bisher Unmögliche zu bewerkstelligen. Leider konnten seine Pläne erst 1930 unter dem Duce Mussolini erfolgreich umgesetzt werden. Die Ebene wurde wieder fruchtbares Landwirtschaftsgebiet, die Malaria so gut wie bezwungen.

 

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Hilft Fieber gegen Krebs?

Bis dahin hatte die Krebsrate dieser Region signifikant unter dem Durchschnittswert gelegen. Nun schnellte sie auf die durchschnittliche Krebsrate in Italien hoch. Vieles deutet darauf hin, dass das mit der Malaria verbundene, starke Fieber, was fast jeder in der Gegend damals immer wieder bekam, den Krebs bei vielen verhinderte.

Die „Fieberforscher“ unter den Medizinern ließ das aufhorchen. Die Methode der Hyperthermie, also der Überwärmung des Körpers gewann an Fahrt. Man bemerkte, dass die Nordamerikanischen Indianer, die Inuit und die Skandinavier von jeher gesünder waren, weil sie Schwitzhütten und Saunen zur Reinigung und Kräftigung und zur Stärkung der Immunabwehr anwendeten. Man erfand das Schlenz-Bad“, bei dem der Patient bis auf Mund und Nase vollkommen im Wasser liegt, das innerhalb von 20-40 Minuten von 38 °C auf 41-43 °C erhitzt wird. Der Patient liegt zwei Stunden darin, während sich dabei die Körpertemperatur auf 40 °C erhöht. Eingesetzt wird es in der Naturheilkunde auch heute noch mit guten Erfolgen bei Hautkrankheiten, Entzündungen, Stoffwechselkrankheiten, Infektionen aller Art und Krebserkrankungen.

Die Hyperthermie-Methode gegen Krebs findet heute wieder mehr Beachtung, nachdem man auch die Wirkung von Fieber und seiner Wirkung zusammen mit dem Immunsystem beginnt, besser zu verstehen.

Lange Zeit wurde die Rolle des Immunsystems bei der Krebsbekämpfung ignoriert“, sagt Dr. med. Peter Wolf aus Hannover. Seit über 20 Jahren leitete der Spezialist seine Praxis in Hannover mit dem Schwerpunkt Komplementäre Onkologie. „Viele sprachen der körpereigenen Abwehr jedwede Bedeutung in dieser Hinsicht ab – diese Meinung änderte sich jedoch in den letzten Jahren mit der Entdeckung vieler Botenstoffe, die das Immunsystem entscheidend zum Positiven oder Negativen beeinflussen können; gerade durch die aktive und passive Fiebertherapie können viele Botenstoffe aktiviert werden, die wiederum das Immunsystem positiv beeinflussen.“

 

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Jetzt werden neue Techniken zur lokalen Hyperthermie entwickelt

Nach einigen Jahren Testphase, in der man die lokale Überwärmung nur als Verstärker der Chemotherapie zuließ – ohne großen Erfolg, wendet sich das Blatt für die Hyperthermie.

An einigen Kliniken in Europa und den Vereinigten Staaten wird ein anderes Therapiesystem eingesetzt. Es ist eine ringförmige Anordnung von acht Antennen, die elektromagnetische Wellen in das Gewebe sendet und es so bis in 20 Zentimeter Tiefe bis auf 41 °C erhitzt, in Tumoren wurden sogar Temperaturen von 44 °C erreicht. Die Überwärmung bleibt dabei weitgehend regional und belastet den Körper nicht so dramatisch, wie eine Ganzkörper-Hyperthermie, erzielt aber die entscheidend hohen Temperaturen zielgerichtet im Tumor selbst. Beim dem hier angewendeten „BSD-System“ variiert man deshalb die von jedem Antennenpaaren (Kanal) abgestrahlte Leistung und die Wellenphasen, denn die Überlagerung der Wellen aller Kanäle sollte im Tumor eine Verstärkung ergeben.

Ziel der Behandlung ist nun nicht mehr die Vorbereitung für eine Chemo, sondern den Tumor so zu schrumpfen, dass er komplett wegzuoperieren ist. Ein weiterer Vorteil: Die Gefahr eines Wieder-Ausbruches des Krebses durch zurückbleibende, nicht mitentfernte Krebszellen ist deutlich geringer.

Die Ergebnisse sind hervorragend und übertrafen die kühnsten Hoffnungen. Etwa 90 Prozent der Patienten konnten erfolgreich operiert werden. In 60 Prozent der Fälle wurden deutliche Tendenzen der Rückbildung der Tumore durch die Hyperthermiebehandlung registriert – manche bis hin zum völligen Verschwinden.

 

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Plötzlich tritt man doch wieder in die Fußstapfen Georges Lakhovskys

Diese neue und doch so alte Methode durch Elektromagnetische Wellen wurde schon vom Frequenzpionier Georges Lakhovsky erfunden und zeitgenössischen Aufzeichnungen zufolge auch erfolgreich angewendet.

Wie mit dem Fieber, das man in der Medizin so besserwisserisch als schädlich und gefährlich bekämpfte, ist die Medizin nun auch auf dieses System wieder aufmerksam geworden, und tastet sich vorsichtig auf dem Weg voran, den Georges Lakhovsky schon gegangen ist. Viele Jahre lang wurde seine Arbeit als „wissenschaftlich nicht anerkannte Hypothese“ abgelehnt. Jetzt baut man Geräte nicht nur zur Krebsbehandlung auf derselben Grundlage, die Lakhovsky bereits ausgearbeitet hat. Bis heute sind vor allem in Russland Hochfrequenzenergie- Geräte in Anwendung bei denen, die das Wissen bewahrt und beste Erfahrungen damit gemacht haben.

 

Kontakt:

Arthur Tränkle
Wassermatrix AG
Blegistrasse 1,
CH-6343 Rotkreuz
arthur@wassermatrix.ch
https://wassermatrix.ch

Tel: 0049 151 58887220

 

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