0 Immunsystem, Knochen, Muskeln, Hormonsteuerung, Krebsschutz: Vitamin D ist für jede Zelle wichtig | connectiv.events
Seite auswählen

Lasst die Kinder an die Sonne und sich bewegen! Die Sonne ist der wichtigste Part von Vitamin D.

Immunsystem, Knochen, Muskeln, Hormonsteuerung, Krebsschutz: Vitamin D ist für jede Zelle wichtig

26. November 2018 | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Vitamin D, auch Sonnenvitamin genannt, ist ein so mächtiges, vielseitiges und unentbehrliches Vitamin, und steuert so viele Vorgänge im Körper, dass viele Mediziner es eher in die Klasse der Hormone einordnen. Vitamin D ist beispielsweise ein Steuer-„Hormon“ zur Bildung von Sexualhormonen bei Mann und Frau. Neueste Studien beweisen: Es kann noch so viel mehr als die Immunabwehr stärken, es sorgt für starke Knochen und Muskeln und hilft, Krebs zu verhindern.

 

_________________________________________________________

Eure Spenden helfen uns, Euch noch bessere Artikel zu bieten.
Unterstützt uns bitte mit einer Spende unter
https://www.paypal.me/connectiv

DANKE!

_____________________________________________________

 

Vitamin D steuert so viele Vorgänge und wichtige Funktionen im Körper, dass es ncht nur als ein Nahrungsbaustein betrachtet werden kann. Es schützt vor Infekten, indem es die Abwehr hochfährt, die aber nicht direkt das Vitamin D einbaut, sondern das Vitamin D setzt vielmehr mehrstufige Körperfunktionen in Gang, die das dann bewirken, auch das spricht eher für eine Art Hormon. Die vielen Funktionsweisen im Körper setzen außerdem noch voraus, dass genügend Vitamin K und Magnesium, sowie ausreichend Sonnenlicht auf die Haut vorhanden ist, so dass Vitamin D seine Arbeit auch tun kann.

Vitamin D ist auch nicht nur ein Stoff, sondern eine Sammelbezeichnung für eine ganze Gruppe von verwandten Stoffen: Von Vitamin D1 bis D5. Die im Zusammenhang mit unserer Gesundheit besonders wichtige Form ist jedoch Vitamin D3, wissenschaftliche Bezeichnung Cholecalciferol. Über mehrere Syntheseschritte wird es vom Körper in die biologisch aktive Form umgewandelt. Wenn also im Zusammenhang mit Gesundheit von Vitamin D die Rede ist, handelt es sich also meist um D3.

 

 

Unser Körper kann es  – wie ein Hormon – selbst herstellen

Während wir normalerweise Vitamine wie Vitamin B, C und E  in der Nahrung in fertig verwertbarer Form aufnehmen und auch brauchen, stellt eigentlich unser Körper Vitamin D selbst her. Die einzige Bedingung ist genügend Sonnenlicht – und dann bilden wir dieses hormonähnliche Vitamin selbst. Wie funktioniert das?

Fällt Sonnenlicht auf die Haut, wird mit Hilfe der UVB-Strahlung das sich in der Haut befindende cholesterolhaltige Lipoprotein (Fett-Eiweißen) das eine Vorstufe von Vitamin D ist, in das biologisch aktive Vitamin D3 umgewandelt. Ist genug Sonnenlicht da, werden 80 bis 90 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs gedeckt, was etwa bei 20 Mikrogramm pro Tag liegt. Überschüssiges Vitamin D wird in der Leber und im Fettgewebe gespeichert. Das sind unsere Reserven für den dunklen Winter.
.
.
.
.
.
.

Weitere zehn bis 20 Prozent des Vitamin D-Bedarfs holt sich der Körper aus den Lebensmitteln. Besonders viel Vitamin D liefert fetter Fisch wie Hering und Lachs, aber auch Leber, Pilze und Eigelb. Aber hier sind die Mengen an VItamin D relativ gering und man müsste ziemlich große Mengen davon essen, um überhaupt nennenswert Vitamin D aufzunehmen – was in der Praxis fast nicht möglich ist (Vitamin D-Mangel schlägt auf die Atemwege). Inuit haben beispielsweise eine höhere Verwertungsfähigkeit für Vitamin D aus der Nahrung. Sie haben wesentlich weniger Sonnenlicht zur Verfügung und können das im Robben- und Fischfett und im Lebertran von Walen vorhandene Vitamin D wesentlich effektiver aufnehmen.

 

 

 

Supervitamin D: für jede Deiner Zelle wichtig

Chemisch exakt formuliert ist diese wichtige Substanz eine Hormonvorstufe oder ein sogenanntes Pro-Hormon, das seinerseits wiederum den Aufbau verschiedener anderer Hormone anregt und steuert. Die Wissenschaftler entdecken in immer neuen Studien stets noch weitere und neue Funktionen von Vitamin D. Denn Vitamin D, beziehungsweise D3 spielt nicht nur im Hormonhaushalt und dem Immunsystem eine Rolle. Inzwischen weiß man, dass fast jede Körperzelle auch über eigene Vitamin D-Rezeptoren verfügt. Das Wirkungsspektrum des Supervitamins könnte also noch wesentlich größer sein, als bisher bekannt. Dabei reichen Experten zufolge die üblichen empfohlenen Dosen bei weitem nicht aus.  (Hochdosiertes Vitamin D – zentraler Faktor für Gehirn und Nerven).

 

 

Die Wirkweisen des Hormon-Vitamins

Bekannt und bewiesen sind bis heute bereits folgende Aufgaben von Vitamin D:

Immunsystem: Ohne Vitamin D können manche Immunzellen gar nicht arbeiten. Das sind beispielsweise T-Zellen, die zur Gruppe der Lymphozyten gehören. Dabei übernimmt Vitamin D eine wichtige Doppelfunktion: Einerseits fördert es die Produktion bestimmter Abwehrzellen, andererseits moduliert es überschießende Immunantwort auf ein Normalmaß. Das macht Vitamin D so wertvoll bei Autoimmunerkrankungen, etwa bei rheumatoider Arthritis und sogar Multipler Sklerose. Verschiedene Studien geben Hinweise darauf, dass Vitamin-D-Mangel bei diesen Krankheiten eine Rolle spielen könnte.

Knochenaufbau: Vitamin D ist mneralisiert die Knochen. Es regelt vor allem die Funktion der knochenaufbauenden Zellen, der Osteoblasten. Damit ist das Vitamin ebenso unersetzlich für gesunde Knochen wie Kalzium. Bekanntestes Beispiel, was der Mangel an Vitamin D im schlimmsten Fall im Knochen anrichten kann ist die berühmte Rachitis. Diese Mangelerkrankung führte noch zu Anfang des letzten Jahrhundert bei Kindern zu schweren Fehlbildungen (Knochenerweichung, Trichterbrust, schmächtiger Körperbau und mehr).

 

 

 

Muskeln: Vitamin D unterstützt auch den Muskelaufbau und schützt bis zu einem gewissen Maß vor altersbedingtem Muskelabbau, was Untersuchungen nahelegen.

Gehirn und Nerven: Studien der letzten Jahre haben ergeben, dass Vitamin D bei der Prävention verschiedener Erkrankungen des Gehirns und der Nerven eine maßgebliche Rolle spielen könnte, etwa bei Demenzerkrankungen wie Alzheimer, Morbus Parkinson, aber auch bei Schlaganfall. Zusätzlich kann Vitamin D die Sturzgefahr bei älteren Menschen deutlich senken. Stürze in höherem Lebensalter gelten als hoher Risikofaktor für Pflegebedürftigkeit. Denn häufig kommt es dabei zu einem Oberschenkelhalsbruch, der zu Bettlägerigkeit und Immobilität führen kann (Vitamin D repariert im Nu Blutgefässe)

Depression: Vor allem bei der sogenannten Winterdepression, hervorgerufen durch Lichtmangel, kann Vitamin D die Stimmungslage positiv beeinflussen. Neuere Untersuchungen zeigen zusätzlich, dass auch eine Verbindung besteht zwischen schweren Depressionen und ausgeprägtem Vitamin D-Mangel.

Krebs: Tatsache ist, dass in sonnenarmen Gegenden die Krebsrate höher liegt als in Regionen nahe des Äquators. Ursache dafür könnte sein, dass der Lichtmangel unter anderem einen Vitamin D-Mangel nach sich zieht. Studien habe das genauer untersucht und Hinweise darauf gefunden, dass Vitamin D die Teilungsrate von Krebszellen reduzieren könnte. Das gilt vermutlich für Darmkrebs, Lungenkrebs und Brustkrebs. Allerdings sind dazu noch weitere Studien nötig (Hautschutz: Vitamin D hilft bei Falten, Altersflecken und Krebs).

Diabetes: Es gibt Hinweise darauf, dass Vitamin D den Blutzucker positiv beeinflussen kann. Der Diabetesstoffwechsel profitiert nachweislich durch Vitamin D.

Herz-Kreislauferkrankungen: Vitamin D scheint zu bewirken, dass sich in den Blutgefäßen Plaques nicht mehr so schnell bilden und ablagern. Damit würde der Vitalstoff vor Arteriosklerose schützen, dem wichtigsten Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Komplikationsfreie Schwangerschaft: Vitamin D ist während der Schwangerschaft nicht nur wichtig, damit sich das Kind gut entwickelt, sondern auch, dass kein Schwangerschaftsdiabetes entsteht. Diese Zusammenhänge sind wissenschaftlich gut untersucht.

Sexuelle Kraft für Mann und Frau: Die Hormonregulation hängt in vielen Punkten von Vitamin D ab, das wie eingangs erwähnt eigentlich eine Hormonvorstufe ist. Diese Eigenschaft kommt auch bei der Bildung der Sexualhormone zum Tragen. So ist eine gute Versorgung mit Vitamin D mit der ausreichenden Bildung von Testosteron beim Mann verbunden. Vitamin D kann die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau verbessern.

Hilft gegen Übergewicht: Dabei entdecken Wissenschaftler ständig noch weitere Wirkungen dieses Supervitamins. Aktuell ist das etwa der Zusammenhang zwischen Vitamin D und Adipositas. In einer Studie mit adipösen Kindern zeigte sich, dass mit Vitamin-D-Supplement der Body-Mass-Index (BMI) sinkt, Körperfett abnimmt und die Blutfettwerte sich verbessern.

 

 

Vitamin D-Mangel – trotz Überfluss an Lebensmitteln stark verbreitet

Die Studien zu Vitamin D und seinem Wirkungsspektrum offenbaren aber auch eine andere Seite: Ein Mangel an diesem Vitalstoff führt zu massiven Gesundheitsproblemen. Denn obwohl die meisten Menschen aufgrund des großen und abwechslungsreichen Lebensmittelangebotes heute wesentlich besser ernährt sind und weil es schick ist, gebräunt zu sein, sich die Leute mehr im Freien aufhalten und der Sonne aussetzen als früher, wo gebräunte Haut etwas primitiv-bäurisches hatte (und daher Kinder häufig an Rachitis litten): Vitamin D3-Mangel ist erstaunlicherweise weiter verbreitet als angenommen. Mehr als die Hälfte der Deutschen sind unterversorgt und dieser Vitamin D-Mangel nimmt sogar noch zu.

Die Ursache dafür ist zum Ersten, dass man heute Sonnencreme benutzt. Das ist ohne Zweifel sinnvoll zur Hautkrebsprävention. Sonnencreme schützt die Haut jedoch so effektiv, dass UV-Strahlen nicht schaden, aber auch nicht wirken können. Die Bildung von Vitamin D wird damit stark gebremst.

Zum Zweiten blockieren Feinstaub und Smog die Sonnenstrahlen und reduzieren die Menge an Sonnenlicht, was noch auf die Haut treffen kann.
Senioren und chronisch Kranke kamen schon immer seltener mit unbedeckter Haut ins Freie. Das gilt bei diesen Gruppen als unschicklich. Aber Heute auch Jugendliche zählen heute zu dieser Risikogruppe, insbesondere männliche Teenager: Die „Gamer“, die lieber in ihrer Freizeit vor den Computerschirmen sitzen und sich stundenlang diversen Spielen widmen und sich kaum noch an der frischen Luft aufhalten.
Auch Menschen, die sich aus kulturellen oder religösen Gründen weitgehend verhüllen, sind gefährdet.

Wie kann man Vitamin D-Mangel beheben und verhindern?

Die Anzeichen für Vitamin-D-Mangel sind nicht leicht zu erkennen. Sie reichen von Infektanfälligkeit bis zu morgendlichen Knochenschmerzen. Am zweifelsfreisten kann man den persönlichen Vitamin D-Spiegel durch eine „große Blutuntersuchung“ beim Arzt testen lassen (Kosten rund 30 Euro). Es gibt auchSelbsttests. Als empfehlenswert gelten Tagesdosen ab 1000 Einheiten (IE). Hormonspezialisten und Experten sprechen aber von einer Schwelle, die wesentlich höher liegt, um eine echte Wirksamheit zu erzielen. Zweimal die Woche 20.000 Einheiten seien mindestens nötig. Eine Überdosierung ist übrigens kaum möglich, weil Leber und Nieren das aufgenommene Vitamin D erst in seine aktive Form umwandeln müssen. Und das tun sie nur dann, wenn wirklich Bedarf besteht, davor bleibt der Vitalstoff inaktiv.

 

 

Eure Spenden helfen uns, Euch noch bessere Artikel zu bieten. 
Unterstützt uns bitte mit einer Spende unter 
https://www.paypal.me/connectiv

DANKE!

________________________________________________________________________

Die Plattform von connectiv.events bietet Dir vielfältige und effektive Möglichkeiten, Dich, Deine Arbeit und/oder Dein Unternehmen bei einem thematisch breitgefächerten Publikum vorzustellen. Die Bekanntheit und auch die Beliebtheit von connectiv.events wächst von Tag zu Tag.

Im digitalen Zeitalter ist es besonders wichtig, einander real zu begegnen. Die Gelegenheit dazu hast Du bei unseren Events. Eine Termin-Übersicht findest Du im Event-Kalender.
Abonniere doch gleich unseren Youtube-Kanal. Damit unterstützt Du unseren Bekanntheitsgrad und verpasst keine neuen Produktionen mit spannenden Themen und Gästen.
Verpasse auch keine Informationen über kommende Events, sowie interessante Artikel, Beiträge und Menschen und melde Dich ebenfalls für unseren Newsletter an.
Wir entwickeln unsere Plattform ständig weiter und wünschen Dir viel Freude beim Stöbern auf connectiv.events

______________________________________________________________________

Weiter lesen auf:

Bildredakteur:

YouTube Unser Planet Qi-Technologies Niki Vogt Guido Grandt Eva Maria Griese connectiv.event Anti Spiegel

Textredakteur:

Zentrum für neuroregenerative Medizin Zentrum der Gesundheit YouTube Yavuz Özoguz Wolfgang H. Meyer Wolfgang Eggert Walter Häge Uta Faerber Unsere Kur Unser Planet Tina Knabe Thomas Röper Tagesdosis sto. sternenlichterblog2 Selbstheilung Online Russia Beyond RT Rainer Taufertshöfer Qi Technologies Pressetext Pravda TV Pierre Kranz Peter Denk Peter Andres Orania Zentrum Oliver Nevermind Oliver Nevermid Oliver Janich Niki Vogt NADH NachdenkSeiten Mikro Dosus Martin Strübin Martin Auerswald Marc Friedrich & Matthias Weik Lebensfreude aktuell Kopp Jasinna Jakob Brand Impfen nein Danke HeilKräuterInfos Guido Grandt Gottfried Glöckner Giuseppe Nardi genesis pro life Freie Medien Eva Maria Griese Erich Hambach Eric Epenberger EMG Dr. Wolfram Fassbender Dr. Reinhard Kobelt Dr. Rath Dr. med. Maria Iliadou-Maubach Dr. Marcel Polte DAS HANFBLATT Daniel Prinz connectiv.events caltech Arthur Tränkle ARTE Anna Maria August Andreas Humbert  Andreas Beutel Ali Erhan Airnergy AE aus P in Z  Mikro Dosus

Quelle:

connectiv.events

WP Twitter Auto Publish Powered By : XYZScripts.com

Pin It on Pinterest

Share This