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Informationsmedizin: Vom Handauflegen zum Vita Chip und wieder zurück

10. Juni 2019 | Bewusstsein | Spiritualität | Gesundheit | Ernährung | connectiv.events

von Peter Andres

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum wir beim Schmerz das Gesicht verziehen? Der Evolutionsbiologie zufolge tun wir das, um anderen mitzuteilen, dass wir Hilfe benötigen. „Medizinische“ Fürsorge ist tief in der Menschheitsgeschichte verankert, wie Untersuchungen an über 10.000 Jahre alten Schädeln von Hominiden zeigen, bei denen Traumata mit erstaunlicher Heilkunst behandelt wurden. Fürsorge und Heilung in sozialen Gruppen setzt Vertrauen, Zusammenhalt und gegenseitigem Respekt voraus. In der Entwicklungsgeschichte war hat körperliche Berührung besondere Bedeutung. Die für das Zusammenleben von Primaten so wichtige Fellpflege ist eine rudimentäre Art der persönlichen Fürsorge, die neben dem hygienischen Aspekt dem Überleben dient. Sie signalisiert den Gruppenmitgliedern: Hier ist jemand, der sich um dich kümmert, der für dich da ist, wenn du Hilfe brauchst.

In Urvölkern ging die Fellpflege zum „Handauflegen“ über, wobei sich im Grunde die ursprüngliche Bedeutung der Pflege nicht veränderte, sondern nur erweiterte. Beim Handauflegen müssen nicht unbedingt besondere Heilkräfte im Spiel sein, damit das Grundbedürfnis der Fürsorge befriedigt wird. Neurobiologische Untersuchungen zeigen z.B., dass Schmerz nicht nur gemildert wird, wenn man sich aktiv vom Schmerz entfernt (z.B. den Finger von der heißen Herdplatte nimmt), sondern wenn eine andere (vertraute oder respektierte) Person die Hand auflegt. Man kann das bei Kindern sehr schön beobachten. Der Schmerz ist wie weggeblasen, wenn Mama in den Arm nimmt oder den Kopf streichelt.

In der modernen Gesellschaft hat der Arzt die Funktion der Fellpflege übernommen. Dieser ist aber im Gegensatz zum Schamanen deutlich distanzierter (d.h. weniger persönlich). Ein echtes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient, wie es das vor einigen Jahrzehnten vor allem noch in ländlichen Gebieten gab, ist heute eher selten. Persönlicher Körperkontakt und ehrlich gemeinter Trost vermögen schon wegen der Praxis-Behandlungen im „Fließband-Stil“ nur noch wenige Ärzte zu geben. Das dürfte mit ein Grund sein, warum sich immer mehr Menschen von der Schulmedizin abwenden und den persönlicheren Kontakt in der Alternativmedizin suchen.

Handauflegen ist fester Bestandteil vieler Kulturen. Höhlenmalereien in den Pyrenäen lassen den Schluss zu, dass es Menschen schon vor ca. 15.000 Jahren praktiziert haben. Was heute alternatives oder esoterisches Heilen genannt wird, war in der griechischen Antike, im alten Ägypten und im frühen Christentum Bestandteil des etablierten Heilwissens. Heute gehört Handauflegen im Allgemeinen zum Bereich des geistigen Heilens und wird daher von der etablierten Schulmedizin eher  belächelt. In England jedoch ist es Teil der Inklusionsmedizin und wird in den alternativen und komplementären Heilmethoden wiederentdeckt, praktiziert und auch gelehrt.

 

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Die Geister scheiden sich, wenn es um Behauptung geht, beim Handauflegen würden Energien fließen, die wir mit unserem Verstand nicht zu erfassen im Stande sind. Die Technik hat viele Namen, je nach Richtung und Philosophie der Heilmethode. Sie heißt z.B. „Therapeutic Touch“, „Reiki“ oder „Gottes Kraft“. Nahezu alle mystischen Heiler legten die Hand auf. In der traditionellen Medizin begreift man die Wirkmechanismen des Handauflegens als Energie, die im, um und auf andere Körper fließt (z.B. Chi oder Prana). Reiki, das System der natürlichen Heilung, wurde von dem Japaner Mikao Usui, dem ersten neuzeitlichen Reiki-Großmeister, entwickelt. Durch die von ihm entwickelten Techniken soll das Heilen mit Händen von jedermann zu erlernen und anzuwenden sein. Kritiker behaupten, dass die eigentlichen Wirkungen des Handauflegens (körperliche Nähe, „Fellpflege“ und Körperwärme) als Übertragung von Lebensenergie fehlgedeutet würden.

Dass Handauflegen jedoch durchaus nachweisbare Effekte hat, ist durch einige empirische Studien belegt. Wie bei sehr vielen Therapieerfolgen ist der Gesamteffekt eine Kombination aus spezifischen und unspezifischen Effekten. Das bedeutet nichts anderes, als dass der Patient einen umso besseren Therapieerfolg hat, je mehr Vertrauen und positive Einstellung er der Behandlung entgegenbringt. Umgekehrt kann sich eine negative Einstellung oder Erwartung auch bei aussichtsreicher Behandlung ins Gegenteil verkehren. Das Resultat ist die Nocebo-Wirkung (nocebo = ich werde schaden), bei der eine Verschlimmerung der Symptome bzw. die Verzögerung des Heilungsprozesses eintritt.

Die moderne Informationsmedizin zeigt, dass regulative energetische Wirkkräfte therapeutisch genutzt werden können, um Dysbalancen in Zellen und Geweben auszugleichen. Es handelt sich dabei zwar nicht um das Handauflegen im eigentlichen Sinn. Doch bei der Entwicklung des Vita Chip wurde genau diesem Aspekt Rechnung getragen, denn er wird auf den Körper (möglichst auf die Haut)  angebracht. Wie ein begabter Heiler füllt der Vita Chip jene Energie- und Schwingungsmuster des Körpers auf, die defizitär sind, also einen Mangel haben. Besonders sensitive Menschen spüren die Energie, die fließt. Sie beschreiben sie oft als Wärme oder heilende Hand. Ein interessantes Bild, das der Funktion des Händeauflegens erstaunlich ähnelt.

Es gibt beim Vita Chip wie beim Handauflegen kein Zuviel, keine Überdosierung und kein Nebeneffekt, da informationsbiologische Energie immer Ausgleich (Equilibrium) sucht und findet. Natürlich ist der Vita Chip kein Ersatz für körperliche Nähe im zwischenmenschlichen Bereich. Aber er ist mehr als ein Ersatz für das traditionelle Handauflegen, weil er auf neuesten Erkenntnissen der Schwingungs- und Energiemedizin basiert. Willkommen in der neuen Stufe der Evolution!

 

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