0 Irland: Katholischer Orden verkaufte und verscharrte Tausende tote Babys und Kleinkinder | connectiv.events
Seite auswählen

Bis Ende der 80er wurden im katholischen Irland noch ledige Schwangere, in Heime verfrachtet, wo sie misshandelt, ausgebeutet und schlecht ernährt wurden. Ihre Kinder wurden ihnen weggenommen. Viele Kinder starben und wurden einfach verscharrt. (Bild: Sreenshot Youtube)

Irland: Katholischer Orden verkaufte und verscharrte Tausende tote Babys und Kleinkinder

24. April 2019 | Bewusstsein | Spiritualität | Familie | Soziales | Geschichte | connectiv.events

…..

….

„So war es der verdrehte, religiöse Glaube der Nonnen
und ihr völliger Mangel an Menschlichkeit,
dass sie glaubten,
dass diese kleinen Seelen
kein christliches Begräbnis verdienen.“

…..

….

Es ist ein gruseliges Kapitel der irischen Geschichte, was da zögerlich und nach und nach ans Licht der Öffentlichkeit kommt. In dem irischen Städtchen Tuam, direkt neben der alten Kathedrale, liegt ein kleiner Friedhof. Und ein ehemaliges Heim für ledige Mütter, das „St. Mary’s Mother and Baby-Home“. Der 3000-Seelen-Ort ist beschaulich, fast romantisch, in der Hauptstraße kuscheln sich alte, kleine bunte Häuschen aneinander, eine Idylle. Doch was sich hinter den Heimmauern für ledige Mütter abspielte, war es nicht. Hier starben fast 800 Kinder, soweit man bisher weiß. Wahrscheinlich ist die Zahl deutlich höher. Man befürchtet, unter dem neuen Kinderspielplatz auf dem Grundstück von „St. Mary’s“ könnten noch viele weitere Kinderleichen liegen. Möglicherweise 1000 Kinderskelette oder mehr.

 

Tuam, die High Street mit den hübschen, bunten Häuschen. Nicht weit davon war die Hölle für ledige Mütter und Kinder. (Bild: Wikimedia Commons, Andreas F. Borchert, Bildlizenz: CC BY-SA 4.0)

Unzählige Kinderskelette im Keller und Garten – es interessierte niemanden

Für viele alleinstehende Mütter und ihre Kinder war dieser Ort vor etwa 55 Jahren die pure Hölle. Als unverheiratete Mütter waren sie Abschaum, ihre Kinder waren „Kinder der Schande“. In dem Mutter-Kind-Heim wurden sie gedemütigt, für Hungerlohn ausgebeutet und ihre toten Kinder wie Müll weggeworfen und notdürftig verscharrt. Doch das Leid rüttelte niemanden auf. Viele Jahre ging es so, ohne dass jemand einschritt. Gerüchte gab es … und 1975 fanden spielende Jungen in einer früheren Klärgrube ein paar Kinderskelette. Es hieß, das sei ein vergessenes Grab, der Priester segnete die kleinen Knochen ein und man ging der Sache nicht nach.

Erst 2017 bemühte sich eine offizielle Untersuchungskommission herauszufinden, was an den Gerüchten dran war. Man grub auf dem Grundstück des Heims und wurde fündig: Ein Massengrab mit zahllosen Kinderleichen kam zutage. Ein Zeugnis des unvorstellbaren Horrors, des Abgrundes der Grausamkeit und Unmenschlichkeit, die hinter diesen Mauern roh und mörderisch gewütet hatte. Es gab dort zwanzig unterirdische Kellerkammern, in 17 davon wurden „menschliche Überreste in erheblichen Mengen“ aufgefunden. Es waren ungeborene Kinder aus der 35sten Schwangerschaftswoche bis zu dreijährigen Kleinkindern, berichtete die Kommission. Das Heim wurde 36 Jahre lang betrieben, Jahrzehnte unbeschreiblicher Grausamkeit, denn die kleinen Leichen stammen höchstwahrscheinlich alle genau aus diesem Zeitraum.

Das Anwesen gehörte dem römisch-katholischen Frauen-Pflegeorden „The Sisters of Bon Secours“ (die Schwestern der Guten Hilfe). Dieser Krankenpflege-Orden ist 1824 in Paris gegründet worden. Inzwischen betreibt die Ordensgemeinschaft eine der größten privaten Klinik-Gruppen in Irland. An der Aufklärung der Vorgänge um die Kindermassengräber zeigt der Orden bisher kein großes Interesse.

 

https://misterwater.eu

Das Mutter und Babyheim – eine Kinderhölle

Es müssen nach den Berichten der Anwohner Hunderte solcher Kinder in dem Heim gelebt haben. Ein ehemaliger Bewohner, JP Rodgers, sagte, es „habe ihn an eine Kaninchenkolonie“ erinnert. Auch er war einmal eines dieser ständig kranken Kinder. Und er berichtet, die toten Kinder wurden wie Abfall entsorgt. Jeder war mit irgendwas angesteckt, jeder litt unter irgendetwas. Er habe als kleines Kind einfach stundenlang allein irgendwo in dem Heim gestanden, voller Angst und jedem misstrauend. Er sei Monat um Monat endlos lange krank gewesen. Aber er habe überlebt und sich wieder erholt. Mit fünf Jahren kam er zu Zieheltern. Sie suchten sich ihn aus der Kinderschar aus. Bitter bemerkt er: „Das Tuam Mother and Baby Home war wahrscheinlich Irlands erster Supermarkt, wo die Leute kamen und Kinder auswählten, so, wie man Artikel aus dem Regal nimmt.“

Als er erwachsen wurde, erlebte er, dass auch in Familien Kinder starben, aber sie wurden von der trauernden Familie in Würde begraben. „Meine Erinnerung an das Erwachsenwerden war, dass in jeder Gemeinde, als ein Kind oder Kleinkind starb, eine Messe und eine Beerdigung auf dem Friedhof stattfanden. Sie wurden als Menschen mit großer Würde und Respekt begraben. Warum wurde das nicht für diese kleinen Kinder getan? Was war los mit ihnen? Sie wurden einfach wie Müll rausgeschmissen.“

 

https://genesis-pro-life.com/74

Tausende Kinderleichen verscharrt oder für 65 Cent verkauft

Das Tuam Mother and Baby Home war aber kein Einzelfall. Überall in Irland gab es solche Heime und die damaligen Zustände haben sich nicht sehr voneinander unterschieden. Es gibt viele Belege und Aussagen Betroffener, die überdies noch von sexuellen, gewalttätigen und emotionalen Misshandlungen berichten. Misshandlungen und Unterernährung waren Standard. Die Ermittler untersuchten Fälle aus den Jahren 1922 bis 1995 in solchen kirchlichen Einrichtungen, staatlichen Heimen und Einrichtungen von Wohlfahrtsverbänden. Die Einrichtungen haben größtenteils lange versucht, ihren Ruf zu schützen – und damit auch die Täter: Priester und Nonnen, die ihre Schützlinge körperlich und emotional missbrauchten. Zurzeit werden auch die Todesursachen der Kinder von den Pathologen untersucht. Es müssen in ganz Irland viele Tausende Kinder gewesen sein.

Der Bericht einer Ermittlungskommission in Bessborough (Cork) fand heraus, dass mehr als 900 Kinder in dem dortigen „Mother and Baby Home“ gestorben sind. Es sind aber bei weitem nicht so viele Kinderskelette gefunden worden. Und noch ein grausiges Detail wird in dem Bericht erwähnt: Viele tote Babys und Kleinkindkörper sind wahrscheinlich für damals für 10 Shilling (ca. 65 Cent) von einem der Pförtner des Heims an eine medizinische Schule verkauft worden. Sie hatten nicht einmal Namen, sondern wurden als „Anatomische Gegenstände“ bezeichnet. Es gibt Vermutungen, dass manche Kinder einfach als Schweinefutter verkauft wurden. Es gab meistens kein christliches Begräbnis für diese kleinen Jungen und Mädchen. Viele sind wohl einfach verschwunden und niemand weiß, was mit ihren Körperchen geschehen ist.

 

Tuam lag nicht auf dem Irland-Reiseplan des Papstes

Die Historikerin Catherine Corless aus Tuam hatte den Fall ins Rollen gebracht. 2012 veröffentlichte sie einen Artikel in einer Lokalzeitung, der enthüllte, dass 796 Kinder, die meisten von ihnen Babys und Kleinkinder, während der 36 Betriebsjahre im Heim gestorben waren. Aber nur für ein Kind konnte sie nachweisen, dass es beerdigt worden war.

Als Papst Franziskus im August 2018 Westirland und den heiligen Marienschrein von Knock besuchte, wäre Tuam gleich um die Ecke gelegen. Überlebende und Opfer des Heimes hatten Proteste angekündigt. Papst Franziskus hielt es nicht für nötig, sich in Tuam sehen zu lassen.

 

Tuam lässt der Papst aussen vor – in einem kirchlichen Heim für ledige Mütter starben bis Anfang der 60er Jahre fast 800 Kleinkinder. Sie waren uneheliche „Kinder der Schande“. Die Mütter wurden dort von Nonnen gedemütigt und ausgebeutet. …

 

 

https://baden.jungbrunnen.tips

 

 

Eure Spenden helfen uns, Euch noch bessere Artikel zu bieten.

Unterstützt uns bitte mit einer Spende unter
https://www.paypal.me/connectiv

oder via Überweisung:

Konto Inhaber: CONNECTIV EVENTS S.L.
IBAN: ES95 001901 82564 01001 4565
BIC: DEUTESBBXXX

Bitte immer Spende als Zweck angeben!
DANKE!

________________________________________________________________________

Die Plattform von connectiv.events bietet Dir vielfältige und effektive Möglichkeiten, Dich, Deine Arbeit und/oder Dein Unternehmen bei einem thematisch breitgefächerten Publikum vorzustellen. Die Bekanntheit und auch die Beliebtheit von connectiv.events wächst von Tag zu Tag.

Im digitalen Zeitalter ist es besonders wichtig, einander real zu begegnen. Die Gelegenheit dazu hast Du bei unseren Events. Eine Termin-Übersicht findest Du im Event-Kalender.
Abonniere doch gleich unseren Youtube-Kanal. Damit unterstützt Du unseren Bekanntheitsgrad und verpasst keine neuen Produktionen mit spannenden Themen und Gästen.
Verpasse auch keine Informationen über kommende Events, sowie interessante Artikel, Beiträge und Menschen und melde Dich ebenfalls für unseren Newsletter an.
Wir entwickeln unsere Plattform ständig weiter und wünschen Dir viel Freude beim Stöbern auf connectiv.events

__________________________________________________________________________

Weiter lesen auf:

https://www.irlanderleben.net/blog/philomena-lee-und-die-toten-kinder-von-tuam/
Bildredakteur:

YouTube Unser Planet RT Qi-Technologies Niki Vogt Mara Josephine von Roden Guido Grandt Eva Maria Griese connectiv.event

Textredakteur:

Zentrum für neuroregenerative Medizin Zentrum der Gesundheit YouTube Yavuz Özoguz Wolfgang Wodarg Wolfgang H. Meyer Wolfgang Eggert waveguard Walter Häge Uta Faerber Unsere Kur Unser Planet Tina Knabe Tagesdosis sto. Steve Watson sternenlichterblog2 Selbstheilung Online Russia Beyond RT Roland Rottenfußer Rainer Taufertshöfer Qi Technologies Pressetext Pravda TV Pierre Kranz Peter Denk Peter Andres Paul Joseph Watson Orania Zentrum Oliver Nevermind Oliver Nevermid Oliver Janich Niki Vogt NADH NachdenkSeiten Mikro Dosus Martin Strübin Martin Auerswald Marc Friedrich & Matthias Weik Mara Josephine von Roden Lebensfreude aktuell Kopp Jasinna Jakob Brand Impfen nein Danke Humans are free HeilKräuterInfos Guido Grandt Gottfried Glöckner Giuseppe Nardi genesis pro life Freie Medien Eva Maria Griese Erich Hambach Eric Epenberger EMG Dr. Wolfram Fassbender Dr. Reinhard Kobelt Dr. Rath Dr. med. Maria Iliadou-Maubach Dr. Marcel Polte DAS HANFBLATT Daniel Prinz connectiv.events caltech Body Effects Arthur Tränkle ARTE Anna Maria August Andreas Humbert  Andreas Beutel Ali Erhan Airnergy AE aus P in Z A.W. von Staufen  Mikro Dosus

Quelle:

connectiv.events

WP Twitter Auto Publish Powered By : XYZScripts.com

Pin It on Pinterest

Share This