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Die Physiker und Mathematiker beginnen sich zu fragen, was eigentlich Realität ist, und was wir dafür halten. Stehen wir an der Schwelle der Erkenntnis, dass alles ganz anders ist, als wir dachten? (Bild: Maxpixel, Bildlizenz: CC0)

Ist unsere Dreidimensionale Welt nur eine Illusion? Physiker hinterfragen die „Realität“

29. März 2019 | Bewusstsein | Spiritualität | Natur | Umwelt | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Demokrit, ein großer Denker der griechischen Antike war der „Erfinder“ der Atome. Er war ein Schüler des Leukippos und lebte von ca. 460 v.Chr. bis ca. 370 v. Chr.. Er war der letzte, wirklich große Naturphilosoph. Dieser Mann hat rein aus seiner reinen Denkfähigkeit heraus postuliert, dass die Welt aus Atomen zusammengesetzt sein muss. Kleinste, unteilbare Teilchen. Daher kommt unser Name für Atome, vom griechischen Verb „tomein“ = schneiden, und der Vorsilbe „a-“ für „nicht“ (wie zum beispielfür atypisch, amoralisch, asozial etc.). Ein „Atom“ ist also das „Nicht-Zerschneidbare“. Zu der Welt, wie wir sie erleben, sagte Demokrit, dass Farben nichts anderes als die Meinung der Menschen seien und auch Geschmacksrichtungen wie süß und sauer seien nur subjektive Bezeichnungen. In Wirklichkeit gebe es nur Atome oder Leere.

 

 

Er könnte auch mit dieser Einschätzung vor vor fast zweieinhalbtausend Jahren so weit gewesen sein, wie die Physiker, die heute beginnen, an der Realität der Wirklichkeit zu zweifeln. Und nicht nur aus einem Blickwinkel. Wenn man weiß, dass Haie einen Sinn für schwache elektromagnetische Felder haben, mit denen sie Fische unter dem Sand „sehen“ oder „fühlen“, wenn man weiß, dass Bienen Blüten in ganz anderen Farben sehen, als wir, dass Fledermäuse ihre Umwelt sehr genau als ein Muster aus reflektierten Ukltraschalwellen wahrnehmen, dann muss man sich schon fragen, was eigentlich eine „Realität“ ist. Je nachdem, welche Wahrnehmungsmöglichkeiten man hat, sind Realitäten sehr unterschiedlich.

 

Unser sehr kleines Sinnesfenster zur Wirklichkeit

Wir sehen mit unseren Augen nur einen sehr kleinen Ausschnitt des elektromagnetischen Spektrums. Um das einmal zu verdeutlichen:

Das elektromagnetische Spektrum und der Ausschnitt des für Menschen sichtbaren Lichtes. Nur ein winziger Ausschnitt des Möglichen. (Bild: Wikimedia Commons, Horst Frank, Phrood, Anony, Bildlizenz: CC BY-SA 3.0)

 

Wir nehmen also nur ein winziges Segment der elektromagnetischen Wellen wahr und denken, das sei die Realität, die wir in unseren Gehirnen aufgrund dieser Informationen abbilden. Das reichte ja auch völlig aus, um uns in der Welt zurechtzufinden. Aber zum Beispiel die Gefahren von G5, die kurz unter Mikrowellenstrahlung liegen, die sehen wir gar nicht, und trotzdem sind sie da. Würden wir sie als Licht sehen, wären wir nur noch völlig geblendet. Der größte Teil der elektromagnetischen Realität ausßerhalb des für uns sichtbaren kleinen Spektrums entgeht uns völlig. Für Schallwellen gilt ähnliches. Unsere Erde brummt ziemlich laut, aber das hören wir nicht. Den Schrei der Fledermaus auch nicht. Elefanten verständigen sich mit Infraschall, auch das hören wir nicht. Und doch ist es eine uns bereits bekannte Realität. Gerüche sind ebenfalls etwas, was andere Lebewesen auf diesem Planeten mit einer unglaublichen Feinheit und Präzision können, wovon wir keine Ahnung haben. Ein Bär zum Beispiel riecht Beute, ein Weibchen oder Wasser kilometerweit.

 

http://hvtraenkle.com/

 

Was es sonst noch so alles wahrzunehmen gibt, wofür wir überhaupt keine Sinne haben, das wissen wir nicht.

 

 

Die Quantenphysik – das Ende der „klassischen Physik“

Eines der bahnbrechenden Experimente war das Doppelspaltexperiment, in dem sich das Paradoxon zeigte, dass Photonen sich sehr „launisch“ verhalten. Zum einen können sie sich wie kleine abgeschossene Bälle verhalten, wenn sie irgendwo auftreffen, unterwegs scheinen sie wie Wellen einer Flüssigkeit sich auszubreiten und statt „Aufprallpunkte“ sieht man an der Wand hinter den Spalten Streifen, wie von sich überlagernden, interferierenden Wellen – schießt man die Protonen aber einzeln ab, wird’s vollkommen verrückt: Ein einzelnes Photon scheint sich wie durch Zauberhand zu teilen, um sich dann gleichzeitig durch beide Spalten zu bewegen. Stellt man aber Messgeräte auf, dann verhalten sich die Photonen auf einmal wieder wie normale Kugeln. Dabei dienen die Messgeräte doch nur zur Beobachtung des Experiments und wirken doch eigentlich gar nicht auf die Photonen ein. Damit kommt die menschliche Wissenschaft zu der Frage: Wie kann das sein, dass bloße Beobachtung das Verhalten der „Realität“ beeinflusst?
Das kann unsere Vorstellung von Physik nicht erklären. Und dennoch ist es so. Das ist experimentell bewiesen.

Das ist verwirrend und für unseren Verstand kaum nachvollziehbar. Es gibt ein Experiment, was der ganzen Sache noch die Krone aufsetzt: Es ist möglich, dass ein und dieselbe Sache gleichzeitig in zwei verschiedenen Realitäten existiert. Beweisbar. Das wissenschaftliche Paper dazu findet man hier.

Am 13. Februar 2019 wurde ein Experiment gemacht, was viele Wissenschaftler ans Grübeln bringen dürfte. Die These: Zwei Personen könnten gleichzeitig dasselbe Photon „Sehen“ und zwei unterschiedliche Zustände des Photons beobachten und doch könnten beide Beobachtungen richtig sein.

Photonen drehen sich um ihre Achse, sagen die Teilchenphasiker. Entweder rechts herum oder linksherum. Die Achse kann aufrecht stehend oder liegend sein. Befremdlicherweise zeigt ein Photon, bevor es gemessen wir, alle „Spins“ (Drehweisen) auf einmal, was unter den (bisher bekannten) Gesetzen der Quantenmechanik möglich ist. Die Teilchenphysiker nennen das eine „Überlagerung“ zweier möglicher Zustände. Sobald aber eine Person im Labor das Photon „misst“, entscheidet sich das Photon plötzlich für einen Zustand, wie jemand, der merkt, dass er fotografiert wird und Zack! sein Foto-Lächeln aufsetzt, obwohl er vorher und nachher alle möglichen Faxen macht. Gleichzeitig ist das Photon aber für jemanden außerhalb, der es nicht misst, immer noch in der „Überlagerung“ (beim Faxenmachen). Also Ist das Photon für den Außenstehenden ein anderes, als für den, der misst. Und beides ist richtig und real. Jedenfalls nach unserem Denkmodell.

 

https://www.lebenskraftpur.de/?produkt=91

Mit neuen Denkmodellen den Realitäten und Illusionen auf der Spur?

Die kosmische Hologrammprojektion vom Rande des Universums
Professor Leonard Susskind von der Stanford University ist einer der klugen Köpfe, der sich Gedanken macht, wo denn die Illusion der Realität gebildet wird und erklärt das in der Doku. Seine sehr schwierige, aber von den Wissenschaftlern der Welt als durchaus als ernstzunehmend angesehene Theorie besagt, dass wir in einer Art Hologramm leben, das vom Rand des Universums aus überallhin projiziert wird (siehe auch Holographisches Prinzip). Das würde aber bedeuten, dass unsere dreidimensionale Reaität nur unsere Wahrnehmung einer Illusion ist, auf die wir uns perfekt eingerichtet haben und in der wir uns sehr gut zurechtfinden, und uns mit unserer „klassischen Physik“ sozusagen selbst ein Handbuch zusammengestellt haben, mithilfe dessen wir recht genaue Voraussagen machen können, wie die Dinge innerhalb dieser Illusion funktionieren, denn das können wir ja sehr gut. Die Maschinen, die wir bauen, tun das, was sie sollen, und wir haben die Auswirkungen für das, was wir in 3D machen, recht gut gelernt. Wir können uns in diesem Hologramm bewegen, wie die Fische im Wasser, die meinen, ihr Aquarium sei der Kosmos. Ihre Sinne sind für ihr Überleben in der 3D-Welt richtig gut. Aber mehr können sie nicht.

 

 

Der Kosmologe Max Tegmark vom renommierten MIT (Missonian Institut) geht die „Realität“ auf eine andere Art an, nämlich auf mathematischem Weg. Er sagt, Mathematik sei die Sprache der Physiker. Sie kann die Gesetzmäßigkeiten und Abläufe nachvollziehbar und genau beschreiben. Und je mehr sie forschen und in die Materie einsteigen, je weiter sie in das Mysterium der Realität vordringen, desto mehr mathematische Gesetze finden sie. Und obwohl sie Wissenschaftler sind, nötigt ihnen das, was sie finden, immer mehr Staunen und Respekt ab, wie exakt die Mathematik die dreidimensionale Realität beschreibt. Max Tegmark glaubt sogar, dass das ganze Universum eine einzige, riesige, mathematische Struktur ist. Leben wir vielleicht in Wirklichkeit in einer Matrix, deren Programmierung und Formeln wir gerade entecken? Ist das, was wir Realität nennen, ein ausgeklügeltes mathematisches Konstrukt?

Und falls Tegmark Recht behält, bedeutet das, dass unsere Realität nur durch unsere Vorstellungskraft begrenzt ist?

Oder bedeutet es, dass wir gerade herausfinden, dass wir eigentlich nur Spielfigürchen in einem riesigen „Computerspiel“ sind und vollkommen erstaunt die Programmierung hinter dem emtdecken, was wir unser Leben nennen? Und wenn … wer spielt das Spiel?

 

https://genesis-pro-life.com

 

 

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