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Bild: Collage, Niki Vogt

Italien schmiedet heimlichen Plan für Euro-Ausstieg

16. Dezember 2017 | Wirtschaft | Finanzen | Gegenfrage

Letzte Woche wurde bekannt, dass Italien an einer nationalen Währung arbeitet, die parallel zum Euro genutzt werden kann. Dabei handelt es sich nicht um politisches Geschrei, sondern um einen seriösen Plan, um die italienische Wirtschaft anzukurbeln.

Drei politische Parteien in Italien unterstützen die Einführung einer alternativen Währung zum Euro. Keine saloppe Idee, sondern ein Plan mit Hand und Fuß. Und die Europäische Zentralbank ist bereits eingeweiht und hat zugestimmt, meldet der britische Express.

Unter den politischen Parteien befindet sich unter anderem die Forza Italia, die in den Umfragen ein erstaunliches Comeback erlebte. Bekannt wurden die Pläne aus Italien, nachdem der deutsche SPD-Vorsitzende Martin Schulz in der vergangenen Woche die Gründung der „Vereinigten Staaten von Europa“ bis 2025 forderte.

Parallelwährung

Sogenannte Kreditzertifikate (CCF), die schon bald parallel zum Euro eingeführt werden könnte, sind dann zwar zunächst kein gesetzliches Zahlungsmittel, so die Zeitung weiter. Doch dürfen sie von allen Italienern genutzt werden, um Steuern oder amtliche Dienstleistungen zu bezahlen, oder sie gegen Waren oder Euros einzutauschen.

Für die Nutzung der CCF winken Arbeitern und Unternehmen Steuererleichterungen. Damit sollen Einkommen und Produktivität gesteigert und der italienischen Wirtschaft ein Impuls gegeben werden …

 

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http://www.gegenfrage.com/italien-schmiedet-heimlichen-plan-fuer-euro-ausstieg/
Bildredakteur:

Niki Vogt

Textredakteur:

Niki Vogt

Quelle:

gegenfrage

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