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Notfallbehandlung syrischer Flüchtlinge durch die Israelische Armee, 30. Juni 2018.. (Bild: IDF Pressestelle)

Jerusalem Post: Israel unterstützte syrische „Rebellen“ mit Waffen, Munition und Medikamenten

7. September 2018 | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | connectiv.events

Bis heute bestritt Israel stets vehement, dass die Israelische Armee Israel Defence Force (IDF) den islamistischen Rebellen in Syrien Unterstützung mit Waffen, Munition und Hilfsgütern geleistet habe. Selbst, wenn Indizien und Beweise die Behauptung belegten, wurde man der Lüge bezichtigt. Plötzlich gibt es nun doch eine offizielle Bestätigung – oder besser: gab es sie. Die „Jerusalem Post“ stellte einen Artikel online, dass die israelische Armee den Dschihadisten aller Couleur leichter Waffen samt Munition geliefert hat. Der Artikel tauchte auf der Seite der Jerusalem Post auf, nachdem Syriens Präsident, Bashar al-Assad, behauptete, die die reguläre, syrische Armee habe Waffen und Munition mit hebräischer Beschriftung bei den besiegten Rebellengruppen aufgefunden.

 

 

Dass Israel bewaffneten Gruppen – darunter dem al-Kaida-Ableger al-Nusra-Front – geholfen hat, die syrische Regierung zu stürzen, ist ein lang bekanntes, offenes Geheimnis. Besonders die Dschihadistengruppen, die in den letzten Kriegsjahren entlang der Golanhöhen  oder im Süden Syriens gegen die schiitische Hisbollah-Miliz kämpfen. Die Hisb’ollah besteht aus schiitischen Muslimen, wie auch die Iraner Schiiten sind und die Hisb’ollah-Kämpfer stets unterstützten. Als Grund für die Unterstützung wurde angegeben, dass dies den israelischen Sicherheitsinteressen dienen würde. Wohl genauso wie die mehr als 200 Luftangriffe auf Syrien während der letzten eineinhalb Jahre, wobei man darauf pocht, vor allem iranische Ziele im Nachbarland angegriffen zu haben.

 

 

Dieser Beitrag „IDF bestätigt: Israel stellte den syrischen Rebellen leichte Waffen zur Verfügung“, ist das erste Eingeständnis von israelischer Seite, dass es wirklich so ist. Die IDF hat also nun öffentlich anerkannt, große Mengen an Bargeld, Waffen und Munition an Milizen nahe der Grenze zu Israel an die Dschihadisten gegeben zu haben. Aber es gab wohl Auseinandersetzungen im Hintergrund. Jedenfalls war besagter Bericht nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung offline. Mit Google Cache kann er aber aufgerufen werden. Ein weiteres Webportal hat ihn übernommen, und dort ist er in voller Länge (auf Englisch) zu lesen.

Hier der ins Deutsche Übersetzte Text des Berichtes:

Bashar Assad behauptete, dass Israel Waffen für Terrorgruppen zur Verfügung gestellt habe und seine Streitkräfte regelmäßig Waffen und Munition mit hebräischen Inschriften beschlagnahmt hätten.

Die israelische Armee hat zum ersten Mal zugegeben, dass sie den syrischen Rebellen in den Golanhöhen große Mengen an Bargeld, Waffen und Munition zur Verfügung gestellt hat. Obwohl die IDF behauptet, dass sie sich nicht in den syrischen Bürgerkrieg einmischt, bestätigte sie am Montag, dass Israel im Rahmen der Operation „Good Neighbor“ (guter Nachbar) regelmäßig syrische Rebellen in der Grenzregion mit leichten Waffen, Munition und einer erheblichen Menge an Bargeld zum Kauf zusätzlicher Waffen versorgt hat, um sich so vor Angriffen zu schützen . Über diese Operation „Good Neighbor“, die 2016 gestartet wurde, hatte das israelische Militär über 1.524 Tonnen Lebensmittel, 250 Tonnen Kleidung, 947.520 Liter Treibstoff, 21 Generatoren, 24.900 Paletten medizinischer Ausrüstung und Medikamente für die Dschihadisten bereitgestellt.

 

 

Schon vor Jahren gab es Berichte darüber, dass Israel den Rebellengruppen Waffen und Geld zur Verfügung stellt. Schon damals behauptete das Regime von Bashar Assad, Israel liefere Waffen an Terrorgruppen und seine Streitkräfte beschlagnahmten regelmäßig Waffen und Munition mit hebräischen Inschriften. Berichten zufolge bewaffnete Israel mindestens sieben verschiedene Rebellengruppen in den syrischen Golanhöhen, einschließlich der Rebellengruppe Fursan al-Joulan, die etwa über 400 Kämpfer verfügte und von Israel schätzungsweise 5.000 US-Dollar pro Monat erhielt. „Israel stand heldenhaft an unserer Seite“, sagte der Sprecher der Gruppe, Moatasem al-Golani, dem Wall Street Journal in einem Bericht vom Januar 2017. „Ohne Israels Hilfe hätten wir nicht überlebt.“

Die israelische Armee ist davon überzeugt, dass die Entscheidung, den Rebellengruppen entlang der Grenze zu Israels Golanhöhen Waffen und Geld zur Verfügung zu stellen, die richtige Entscheidung war. Die  Rebellengruppen sollten die Truppen der Hisbollah und des Iran von den Golanhöhen Israels fernhalten. Die Operation „Good Neighbour“ wurde beendet, als das Assad-Regime im Juli die Kontrolle über die Golanhöhen zurückeroberte. Die syrische Armee, von russischer Luftwaffe und iranisch unterstützten schiitischen Milizkämpfern unterstützt, konnte große Teile des Territoriums zurückerobern und soll jetzt 70% des vom Krieg zerstörten Landes unter Kontrolle haben. Während syrische Truppen erneut an der Grenze zu Israel eingesetzt wurden, um eine Eskalation zwischen den beiden verfeindeten Ländern zu verhindern, wurden russische Militärpolizisten entlang der Golanhöhen-Grenze zusammen mit UN-Friedenstruppen eingesetzt.

Israel hat vor der Verschanzung Irans in Syrien gewarnt und immer wieder betont, dass syrischer Boden nicht als Vorposten des Iran dienen kann und dass das vom Krieg erschütterte Land keine Station für Waffenschmuggel an die Hisbollah im Libanon sein darf. Das israelische Militär operiert seit mehreren Jahren gegen iranische Ziele in Syrien, das Ausmaß dieser Operationen  wurde aber erst bekannt, nachdem eine F-16 der israelischen Luftwaffe, die an Vergeltungsschlägen teilnahm, im Februar von der syrischen Luftverteidigung abgeschossen wurde.

Der ehemalige israelische Luftwaffenchef, Generalmajor Amir Eshel erklärte letztes Jahr, die IAF(israelische Luftwaffe) habe in den vergangenen fünf Jahren 100 Luftangriffe in Syrien durchgeführt. Am Montag gab das Militär bekannt, Israel habe allein in den vergangenen anderthalb Jahren 202 Angriffe gegen iranische und Hisbollah-Ziele in Syrien geflogen.

 

 

 

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