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Bild: John F. Kennedy

JFK – Was steht in den2017 freigegebenen Akten? (VIDEOS)

9. März 2018 | Geschichte | Politik | Geo-Politik | Die Unbestechlichen

US-Präsident Donald Trump machte im Oktober 2017 eines seiner Wahlversprechen wahr und ließ einen Großteil bislang unter Verschluss gehaltener Akten über den Mord an John F. Kennedy freigeben. Einige Medien spekulierten, dass die Dokumente interessante Informationen darüber enthalten könnten, weshalb die CIA im Vorfeld der Tat Oswald überwachte, ob sie dabei Fehler machte und danach versuchte, diese unter den Teppich zu kehren. Im vergangenen Jahr hatte Donald Trump den Vater von US-Senator Ted Cruz ins Gespräch gebracht, was Spekulationen nährte, dieser könne an dem Attentat mit beteiligt gewesen sein. Cruz war einer der Konkurrenten Trumps um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner. Trump bezweifelt –  wie ein Großteil der Bevölkerung – die offizielle Version um den Mord an John F. Kennedy. Andere Akten sind auf Anraten der Geheimdienste immer noch unter Verschluss.

 

Doch sind in den neu freigegebenen Dokumenten Hinweise, die eine Verschwörung untermauern?  Die Nachrichtenagentur AP berichtet von einem anonymen Anruf, den die britische Zeitung Cambridge News kurz vor den Schüssen auf den US-Präsidenten erhalten haben soll. Die Nachrichtenagentur AP berichtete von einem anonymen Anruf, den die britische Zeitung Cambridge News kurz vor den Schüssen auf den US-Präsidenten erhalten haben soll. Demnach heißt es in einem der Dokumente, ein Anrufer habe der Zeitung am 22. November 1963 angekündigt, den USA stünden „große Nachrichten“ bevor. Weiter habe der Anrufer mitgeteilt, ein Reporter der Zeitung solle die US-Botschaft in London anrufen. Laut dem Dokument schätzte der britische Geheimdienst MI5, dass der Anruf etwa 25 Minuten vor den tödlichen Schüssen auf Kennedy eingegangen war.
Die Cambridge News online berichteten, es handele sich bei dem Dokument um eine Notiz des damaligen FBI-Direktors James Angleton. Darin heißt es der Zeitung zufolge weiter, nach dem Anschlag auf Kennedy habe der Reporter die Cambridger Polizei über den Anruf informiert, woraufhin die Polizei den MI5 informiert habe.
Präsident Donald Trump machte während des Wahlkampfes 2016 Andeutungen, der Vater seines innerparteilichen Konkurrenten Ted Cruz habe Verbindungen zu Oswald gehabt.

 

Trump doubles down on JFK assassination-Cruz dad link

Anders als angekündigt, wurden jedoch auf der Website des US-Nationalarchivs nicht alle Dokumente zugänglich gemacht. In letzter Minute blockierte US-Präsident Donald Trump doch noch die Veröffentlichung von Teilen der Papiere und folgte damit einer Bitte der Bundespolizei FBI, des Auslandsgeheimdienstes CIA und weiterer Geheimdienste. Trump gab den Diensten deshalb sechs weitere Monate Zeit, um darzulegen, warum sie nicht veröffentlicht werden sollten.
Derzeit zeigen die freigegebenen Akten noch große Lücken, wie nachfolgendes Beispiel deutlich machtt. In den roten Kästchen sieht man die offiziell angegebene Seitenzahl der Dokumente, daneben  – als rote Zahlen – wie viele derzeit davon tatsächlich über das Nationalarchiv abrufbar sind:
 
Diese eingeschränkte Einsicht zieht sich über Strecken durch das ganze zur Verfügung gestellte Archiv und macht deutlich, dass die Wahrheitssuche hier derzeit noch mehr als eingeschränkt ist.

Waren Geheimgesellschaften in den Mord verwickelt?

Eine zwielichtige Rolle spielt weiterhin auch Malcolm „Mac“ Wallace, denn mehrere Augenzeugen gaben an, sie hätten ihn oder eine Person, die aussieht wie er, kurz vor dem Attentat auf John F. Kennedy an genau dem Fenster im Schulbuchlager gesehen, von dem aus nach den offiziellen Angaben Lee Harvey Oswald auf den Präsidenten geschossen haben soll. Aber nicht nur das: Es wurden dort auch die Fingerabdrücke von „Mac“ Wallace gefunden. Wallace war Mitglied der berüchtigten „Skull & Bones“, die immer wieder als Arm der Illuminaten in den USA benannt werden – und, was viele nicht wissen, Freimaurer. Auf dem nachfolgenden Bild sehen wir ihn unterhalb von George Bush sen. (links neben der Standuhr stehend) linkerhand neben dem Totenkopf sitzend:

Bild oben: Skull & Bones-Jahrgang von 1947 in Yale. Malcom Wallaces Fingerabdrücke wurden nach dem Mord an John F. Kennedy im Schulbuchlager gefunden, von wo aus angeblich Lee Harvey Oswald auf Kennedy geschossen haben soll.

Die Zeitung der „Guardian“ stieß bei der Durchsicht der Dokumente auch auf ein Memo des damaligen FBI- Direktors und Hochgradfreimaurers  J. Edgar Hoover, aus dem hervorgeht, dass die Bundespolizei vor der Ermordung des angeblichen Attentäters Lee Harvey Oswald gewarnt wurde.
„Letzte Nacht bekamen wir einen Anruf in unserem Büro in Dallas von einem Mann, der mit ruhiger Stimme sagte, dass er Mitglied in einem Komitee sei, das organisiert wurde, um Oswald zu töten“, schrieb Hoover an dem Tag, an dem Oswald erschossen wurde. „Wir haben sofort den Polizeichef benachrichtigt und er versicherte  uns, dass Oswald ausreichend beschützt werde. Heute Morgen haben wir den Polizeichef erneut angerufen und vor möglichen Aktionen gegen Oswald gewarnt und erneut versicherte er uns, Oswald werde adäquat geschützt…“, schrieb der FBI-Chef und Hochgradfreimaurer.
Im selben Memo äußerte Hoover bereits Befürchtungen, dass sich Verschwörungstheorien zum Tod des Präsidenten und seinem Mörder verbreiten könnten. Er und Regierungsberater Nicholas Katzenbach seien deshalb bemüht, etwas zu veröffentlichen, das die Öffentlichkeit davon überzeugt, dass Oswald der wahre Attentäter ist. Die im Jahr 2017 freigegebenen Dokumente enthalten auch Informationen über die mögliche Verwicklung feindlicher Staaten in die Ermordung des US-Präsidenten. In einem Dokument berichtet der damalige KGB-Chef Boris Iwanow, dass er es für unwahrscheinlich hielt, dass Oswald die Tat allein begangen habe.

 

 

 

Die komplette Auswertung der Dokumente wird noch viele Autoren und Forscher in den nächsten Jahren beschäftigen. Es bleibt zu hoffen, dass weitere Dokumente nach der von Präsident Donald Trump angesetzten Frist von 6 Monaten für die Öffentlichkeit freigegeben werden.
Neue freigegebene Akten / Dokumente – Download:

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