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Bild von samuel Lee auf Pixabay

Johnson & Johnson haben bewusst Asbest in ihrem Babypuder zugelassen

30. August 2019 | Familie | Soziales | Gesundheit | Ernährung | Medizin | connectiv.events

Es wird immer offensichtlicher, dass es sich eher um eine Regel als um eine Ausnahme handelt, wenn große Konzerne ihre Gewinne über die Fürsorge und Verantwortung für die Gesundheit ihrer Kunden stellen.

Erschreckenderweise melden sich Konzerne mit Bedenken oder Warnungen zur Sicherheit eigener Produkte erst dann, wenn die Wahrscheinlichkeit zu groß wird, dass sie vor Gericht verlieren könnten und womöglich deshalb noch weitere Kosten auf sie zukommen könnten.

Johnson & Johnson ist nur eines von sehr vielen Unternehmen, die für Gewinnmaximierung bereit waren ihre Kunden über die Risiken für die Gesundheit zu belügen, statt Zeit und Geld zu investieren, um ihre Produkten ohne Gesundheitsrisiken anzubieten.

Kontaminiertes Babypuder: Die Höhe der Demütigung

Man könnte meinen, dass die Gesundheit und Sicherheit einer stillenden Mutter und ihres Neugeborenen auch für Unternehmen, die Produkte für diese Kunden anbieten, an erster Stelle stehen würde.

Wie es sich diesmal im Fall von J&J zeigt ist dies bei weitem nicht der Fall.

Unternehmen, die Talkum abbauen, sind verpflichtet, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass in ihrem Talkum kein Asbest vorhanden ist. Stattdessen soll sich J&J eher bemüht haben zu verschleiern, dass ihr Baby Puder mit Asbest kontaminiert ist.

Das Unternehmen wusste nicht nur von der Asbestkontamination, sondern versäumte auch, seine Kunden vor dem Zusammenhang zwischen ihren Babypuder und Krebs zu warnen oder sein Talkum durch eine sicherere Alternative zu ersetzen.

Unabhängig von ihrer Größe oder Anzahl sind Asbestfasern in jeder Hinsicht tödlich. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wiederholt betont hat, gibt es keine sichere Belastung.

 

http://hvtraenkle.com/
Das Zeugnis des Wissenschaftlers James Webber

Die Kontamination von Babypuder mit Asbest (einem Mineral, das in der Nähe von Talkum vorkommt) ist seit langem Gegenstand von zahlreichen Klagen. Aber erst in den letzten Jahren gelang es die Verteidigung von J&J zu entwirren, dass das Unternehmen angeblich keine Ahnung gehabt hätte.

Im März sprach eine kalifornische Jury 29 Millionen Dollar der Klägerin, Terry Leavitt zu, die beweisen konnte, dass der Asbest aus den Johnson & Johnsons Talkum-Pulver-basierten Produkten ihr Mesotheliom, ergo einen diffus wachsenden Tumor verursacht habe.

Der Umweltwissenschaftler James Webber sagte in ihrem hochkarätigen kalifornischen Prozess aus:

Während mehrerer Stunden erklärte Webber, wie er Tests durchführte, die „klare“ Beweise für eine Asbestkontamination in den Minen zeigten, aus denen J&J Talkum bezogen hat.

„Die Tests, die ich gesehen habe, haben gezeigt, dass die Kontamination von  1971 und bis Ende der 90er Jahre bekannt war“, sagte Webber, der ein Asbestlabor im Bundesstaat New York betrieb.

Obwohl J&J dies öffentlich verneinte, hatte es darüber interne Notizen gegeben. Die Menge an Asbest die er J&J gegenüber nannte wurde von dem Unternehmen als „eine Spur“ abgetan, behauptete Webber.

Aber das war nur eine optimistische Interpretation der oberflächlichen Prüfung, sagte er: Die von J&J verwendeten Prüfungsmethoden waren nicht geeignet um mikroskopisch kleine Asbestfasern erkennen zu können. Webber bestand darauf, dass die tatsächlichen Testergebnisse ergeben hätten, dass es Millionen von Asbestfasern pro Gramm Talkum geben könnte.

Die ungenauen Berichte von J&J waren angeblich nur die Spitze des Eisbergs. In einigen Fällen, so Webber, zeigten Fotos, die den Berichten von J&J beigefügt waren, dass „sie es gesehen und nicht berichtet hatten“.

Es wird aber noch schlimmer!

Das 29-Millionen-Dollar-Urteil im California Superior Court in Oakland war die jüngste Niederlage für den Gesundheitskonzern, der landesweit mit mehr als 13.000 Talkum-Klagen zu kämpfen hat. Und vielleicht wird es für J&J noch schlimmer, so ZeroHedge:

Die Johnson & Johnson-Aktien sind um über 5% gesunken, nachdem Bloomberg berichtet hat, dass das US-Justizministerium nach Angaben von Personen mit Kenntnis der Angelegenheit eine strafrechtliche Untersuchung darüber durchführt, ob Johnson & Johnson die Öffentlichkeit über die möglichen Krebsrisiken seines Talkumpulvers angelogen hat…..

Zurzeit prüft eine weitere Jury in Washington Dokumente, ob und inwiefern Verantwortliche des Unternehmens Kenntnis über mögliche Karzinogene in ihren Produkten hatten.

 

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Quelle:

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