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Der Berg Mantapsan, Nordkorea, Bild: Screenshot Google Maps

Kim Jong Uns Atomtest-Berg ist eingestürzt!

26. April 2018 | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | Blick.ch

Der wahre Grund fürs Ende des Nuklearprogramms?

Laut chinesischen Wissenschaftlern ist der Berg, unter dem Nordkorea seine Atomtests durchführt, kollabiert. Jetzt fürchten sich die Nachbarländer vor radioaktiver Verstrahlung. Zu dem Schluss kommen zwei unabhängige Forscher-Gruppen, berichtet die «South China Morning Post». Nach dem letzten Test im vergangenen September sei der Berg Mantapsan (2205 Meter) auf dem Testgelände in Punggye-rii im Norden des Landes in brüchige Fragmente zerfallen. Nun könnte radioaktive Strahlung durch die Risse nach aussen gelangen und auch die Nachbarländer gefährden, befürchten die Wissenschaftler.

Der Kollaps könnte der Grund sein, warum der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un sich am Freitag bereit erklärte, seine Atom- und Raketentests einzufrieren. Die letzten fünf Atomtests fanden am Berg Mantapsan auf dem Gelände Punggye-rii im Nordwesten Nordkoreas, nahe der chinesischen Grenze, statt. Ein chinesisches Forscherteam um den Geologen Wen Lianxing geht davon aus, dass das System am 3. September 2017 kollabierte, als der stärkste Atomsprengkopf in einem in 700 Metern Tiefe gelegenen Tunnel explodierte.

Angst vor nuklearer Katastrophe

Die Hitze der 100-Kilotonnen-Bombe brachte die Felsen zum Schmelzen und schuf einen Raum von bis zu 200 Metern Durchmesser. Durch die Schockwellen wurde ein Teil des Berges von diesem Hohlraum verschlungen. Lianxing kam zu diesem Ergebnis, nachdem er Satellitenbilder und Daten von über 2000 seismischen Messstationen ausgewertet hatte. Drei kleine Erdbeben, die im Anschluss an den Kollaps erfolgten, beweisen, dass das Testgelände seine geologische Stabilität verloren hat.

Im nur 70 Kilometer entfernten China herrscht daher grosse Angst vor radioaktiver Verseuchung. Die Forscher vermuten, dass radioaktiver Staub durch Löcher und Risse aus dem beschädigten Berg austreten könnte. Durch den Einsturz bildete sich auch eine Art Kamin, aus dem verseuchtes Material entweichen könnte. Die Messungen in China werden verstärkt, bisher wurden keine erhöhten Werte festgestellt.

«Risse stopfen»

Die Chinesen fordern von den Nordkoreanern, dass sie internationale Forscher ins Land lassen, um das Gelände zu untersuchen. Atomforscher Zhao Guodong: «Man könnte eine dicke Schicht Erde auf die eingestürzte Stelle legen, die Risse mit einem Spezialzement füllen oder die Schadstoffe mit einer chemischen Lösung entfernen.»

In China geht man davon aus, dass dieser Kollaps dem nordkoreanischen Atomtest-Programm einen schweren Schlag verpasst hat. Wegen der internationalen Wirtschaftssanktionen und der fehlenden Mittel könnte er sogar das Aus des Programms bedeuten.

Kim muss das Atomprogramm stoppen

Vermutlich ist diese Bergkatastrophe der wahre Grund dafür, dass Kim Jong Un vor den geplanten Gipfeltreffen mit Südkorea und den USA angekündigt hat, ab sofort seine Atomwaffen- und Raketentests auszusetzen. Der Diktator sagte, das Land habe sein Ziel erreicht, Atomwaffen zu entwickeln. Zugleich kündigte das international weitgehend isolierte Land an, es wolle im Dialog mit der internationalen Gemeinschaft Frieden und wirtschaftliches Wachstum erreichen.

 

Weiter lesen auf:

https://www.blick.ch/news/ausland/ist-das-der-wahre-grund-fuers-ende-des-nuklearporgramms-kim-jong-uns-atomtest-berg-ist-eingestuerzt-id8300264.html
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Quelle:

Blick.ch

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