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Kinderbräute in Afrika werden auf Facebook beworben und an alte Männer verkauft

15. Mai 2019 | Autarkie | Freies Leben | Psychologie | Gesellschaft | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

Wir leben in einer Zeit, in der wir selbst im thailändischen Dschungel ohne Störungen ins Internet gelangen können. Menschen kommunizieren mit einander über soziale Netzwerke und diverse Messenger. Unser Alltag ist schon längst digitalisiert und es bringt uns viele Vorteile. Es erleichtert die Kommunikation und Verbindung zu einander. Dass dies uns gleichzeitig auch von einander entfremdet soll nicht Gegenstand dieses Artikels werden.

So vorteilhaft die weltweite Vernetzung sein mag, sie hat auch ihre dunklen Seiten. Heutzutage braucht es nicht einmal das Darknet, um Menschenhandel zu betreiben oder Kinderpornographie in allen seinen Facetten bewerben oder konsumieren zu können.

Connectiv.events hat schon oft darüber berichtet. In Artikeln wie: Kinder- und Mädchenhandel – weltweit das zweitgrößte „Business“ mit enormen Profit  oder Ex-CIA_Agent: Kinder werden zum Verkauf und für rituellen Missbrauch gezüchtet informieren wir schon lange über die grausamen Machenschaften, die weltweit stattfinden und kein Ende zu nehmen scheinen.

Kinderpornographie und Menschenhandel sind bei weitem kein Thema der sogenannten Dritten Welt Länder, auch keine Nische die ein paar wenige „Perverse“ zu betreffen scheint. Das Geschäft boomt und die Nachfrage ist groß. In März erst wurde die Plattform Elysium geschlossen, die in Deutschland von Deutschen, auch Familienvätern, betrieben wurde und Kinderpornographie verbreitete als auch Interessierte mit einander vernetzte: „Elysium“-Betreiber wegen Missbrauch von Babys & Kleinkindern vor Gericht.

Wer seine Augen vor der Realität nicht verschließt, findet täglich Meldungen, die Missbrauch und Menschenhandel betreffen.

Aber, wer will sich denn schon wirklich damit befassen?

Das Thema ist so grausam und verstörend, dass die meisten schnell wieder ihre Augen verschließen wollen und sich lieber ihren Alltag und den eigenen Themen widmen.

Ich persönlich kann das nicht. Mir ist es bewusst, was tausende Kinder und Frauen weltweit täglich Grausames über sich ergehen lassen müssen.

Welche Chance haben sie denn, wenn wir nicht hinschauen, weil es unsere Komfortzone stört und wir uns machtlos fühlen. Wie ergeht es täglich den kleinen Menschen deren Seelen gebrochen werden?

Kinder sind unsere Zukunft. Welche Zukunft können wir erwarten, wenn wir das stillschweigend billigen?

Wenn wir uns schon machtlos fühlen, wie muss es dann diesen kleinen Wesen ergehen?

Aus diesem Grund informiere ich oft über das, was stattfindet. Nicht um die Leser zu verstören. Es geht darum die Augen auf zumachen, hinzuschauen und sich dessen bewusst zu werden, was in dieser Welt neben Dschungelcamp und anderen Unterhaltungsprogrammen sonst so los ist.

Je mehr von uns hinschauen, je weniger wir Angst haben darauf aufmerksam zu machen, desto weniger fühlen wir uns machtlos und desto größer ist die Chance, Kinder aus diesen grausamen Verhältnissen zu erlösen. Den Tätern können wir die Macht entziehen, schon alleine dadurch, weil sie an jeder Ecke mit wachsamen Augen rechnen müssen.

Ich werde oft gefragt, ob es mich nicht belastet, mich mit diesen Themen zu befassen. Nein, das tut es nicht. Ich erlebe das selber nicht, ich muss das alles auch nicht über mich ergehen lassen. Ich bin nicht hilflos und ausgeliefert.

Aber kleine Menschen müssen das alles und meine Liebe zu meinen Mitmenschen, mein Mitgefühl für ihr Leid und ihre Ohnmacht sind viel größer, als dass ich lieber in der Komfortzone bleibe und mich angenehmeren Themen widmen würde.

Das Hauptthema meines Lebens ist es sicherlich nicht. Ich habe ein Leben, einen Beruf, Ziele, Hoffnungen und Wünsche… Aber es ist mein Beitrag, den ich dazu leisten kann: nicht die Augen verschließen und darauf aufmerksam machen. Mit der Hoffnung, dass es irgendwann so viele von uns werden, dass diese Machenschaften nirgends mehr unkompliziert und einfach stattfinden können und Menschen, die daran beteiligt sind, aufgrund weltweiter Proteste zur Rechenschaft gezogen werden. 

Der folgende Beitrag berichtet über Menschenhandel und Kinderbräuten in Afrika. Schaue hin und integriere das Wissen in deinen Alltag, melde solche Seiten, wenn sie dir auffallen.

Du bist ein Mensch, schaue hin und werde Teil der Bewegung, die ihre Augen nicht verschließt. So etwas findet ja nicht nur in Afrika statt. Es ist Alltag tausender Kinder, wie man am Beispiel von der Plattform Elysium gesehen hat. Das Thema darf kein Randthema bleiben, über das es unangenehm ist, zu reden. Wir müssen die Scheu davor verlieren. Nur so haben die Kinder dieser Welt eine Chance auf Kindheit, Normalität und Zukunft.

Wir sind nicht machtlos! Wir sind uns unserer Macht leider noch nicht bewusst und wir nutzen sie noch nicht annähernd so, wie wir es könnten.

Anna Maria August

 

https://www.youtube.com/channel/UCbeLZaM7EA3R9JMuATtZVTg/videos

 

Kinderbräute in Afrika werden auf Facebook beworben und an alte Männer verkauft

 

In einer nigerianischen Gemeinschaft haben Analphabeten von ihren Söhnen erfahren, dass Facebook eine gute Möglichkeit ist, Käufer wissen zu lassen, dass ihre Töchter zum Verkauf stehen.

OBANLIKU, Nigeria-Monica, 16, ist eine von zwei Schwestern, die als Ehefrauen an Männer verkauft werden, die ihre Fotos auf der Facebook-Seite ihres Vaters gefunden und ihn kontaktiert haben. Sie und ihre 14-jährige jüngere Schwester wollten nie heiraten, bis sie ihre Sekundarausbildung in Ogbakoko, einem kleinen Dorf im Obanliku Local Government Area im südzentralen nigerianischen Bundesstaat Cross River, abgeschlossen hatten. Aber die jugendlichen Schwestern wurden Opfer einer Kultur, die kleine Mädchen, manche schon ab 10 Jahren, durch eine Tradition namens „Geldheirat“ de facto der Sklaverei unterwirft.

Die Schwestern gehören der Becheve-Gemeinschaft an, einem großen Stamm von 17 Dörfern in Obanliku, in dem es eine lange Tradition gibt, in der junge Mädchen – oft als „Geldfrauen“  bezeichnet – gegen Essen oder Vieh oder Bargeld verkauft werden, oder um Schulden zu begleichen.

Wie Hunderte oder vielleicht Tausende von Mädchen aus dem Becheve-Clan, die Opfer von Geldheiraten sind, wurden Monica und ihre Schwester ohne ihre Zustimmung verkauft. Ihr Vater wollte die Schulden begleichen, die er einem entfernten Verwandten gegenüber hatte. Die beiden Schwestern wurden im Abstand von einem Monat mit erwachsenen Männern verheiratet, die sie überhaupt nicht kannten und die alt genug waren, um ihre Großväter zu sein.

Ihre Ehemänner nahmen Kontakt mit ihrem Vater auf, nachdem sie die Facebook-Seite gesehen hatten, auf der er Fotos seiner sechs Töchter veröffentlichte, um die Aufmerksamkeit seiner Stammesangehörigen auf sich zu ziehen. Die Männer des Clans haben festgestellt, dass die neue Technologie hilft, ihre alten, ausbeuterischen Traditionen noch effizienter zu gestalten.

„Mein Vater wusste nichts über Facebook, bis mein älterer Bruder ihm ein Smartphone kaufte und ihn davon überzeugte, Facebook beizutreten und unsere Fotos zu veröffentlichen, wann immer er will“, sagte Monica zu The Daily Beast. „Er wird neue Kleider kaufen und mich und meine Schwestern zwingen, sie anzuziehen, bevor er Fotos von uns macht.“

In der Becheve-Gemeinschaft nehmen die Eltern der Geldbräute die Mädchen normalerweise zu Männern, die es sich leisten können, für ihre Töchter zu bezahlen, wann immer sie die Mädchen für heiratsfähig halten, oder warten auf interessierte Männer, die um die Hand ihrer Tochter anhalten. Aber in den letzten Monaten wenden sich Familien, die ihre Kinder so verzweifelt für Geld verschenken wollen, an Facebook, damit ihre Verwandten sie ausprobieren können.

„Es sind junge Leute, die alte Männer davon überzeugen, auf Facebook nach Frauen zu suchen“, sagte Monica, die weniger als ein Jahr nach ihrer Heirat von ihrem Mann weggelaufen ist, um bei einer Freundin zu wohnen. „Der Mann, den ich geheiratet habe, sagte, sein ältester Sohn habe ihm mein Foto auf Facebook gezeigt und ihn zu meinem Vater geleitet.“

Tatsächlich nutzen sie Facebook im wahrsten Sinne des Wortes als Gesichtsbuch, obwohl der eigentliche Austausch von Geld oder Waren nicht online stattfindet.

Sprecher von Facebook, die von The Daily Beast kontaktiert wurden, waren mit dem Phänomen, wie es in der Becheve-Community praktiziert wird, nicht vertraut.

In anderen Kulturen, in denen Bräute online versteigert wurden, wurden Maßnahmen ergriffen, um die Transaktionen zu stoppen.

Berichte über die Nutzung von Facebook als Instrument zur Erleichterung der Kinderheirat sind nicht nur in Nigeria verbreitet. Im vergangenen November geriet die Social-Media-Plattform unter Beschuss, nachdem sie über den Verkauf eines 16 Jahre alten Mädchens im Südsudan diskutiert hatte. Das Opfer war dabei verheiratet, nachdem ihr Vater im Austausch für seine Tochter 530 Kühe, drei Land Cruiser V8-Fahrzeuge und 10.000 Dollar erhielt. Berichten zufolge wurde der Teenager von fünf Männern angegriffen, darunter hochrangige Beamte der südsudanesischen Regierung.

Facebook sagte, dass es den Post entfernte, sobald es am 9. November davon erfuhr, aber erst nachdem das Opfer, Nyalong Ngong Deng Jalang, am 3. November als zehnte Frau von Kok Alat, einem wohlhabenden Geschäftsmann aus der Hauptstadt Juba, verheiratet war. Der Beitrag, der nach Geboten für den Teenager suchte, wurde angeblich am 25. Oktober veröffentlicht.

Nach der Veröffentlichung des Zuschlags erlangte Jalang in den lokalen Medien eine gewisse Bekanntheit als „die teuerste Frau im Südsudan“.

Aber die Geldfrauen von Becheve erhalten selten Werbung und ertragen oft sehr schwierige Zeiten als Arbeiter. Sie dürfen normalerweise nicht zur Schule gehen und könnten an einen anderen Mann weiter gegeben werden, wenn ihre Ehemänner es wünschen. Wenn der Ehemann einer Geldfrau stirbt, wird sein nächster Verwandter zu ihrem neuen Mann. Der Brauch von Becheve verlangt, dass, wenn eine Geldfrau stirbt, ohne ein Kind zu bekommen, ihre Eltern ein anderes Mädchen in die Familie bringen können, um sie zu ersetzen.

 

https://genesis-pro-life.idevaffiliate.com/74.html

 

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