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Krebs durch Roundup von Monsanto: 289 Millionen Dollar Strafe

13. August 2018 | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

Die weltweit beliebte Firma Monsanto konnte sich bisher relativ gut gegen den Vorwurf verwahren, ihr Produkt „Roundup“, ein weltweit verbreitetes Herbizid, sei definitiv krebserregend. Ein brandneues Urteil aus den Vereinigten Staaten könnte nun ein Meilenstein im Kampf gegen Agrartechnikriesen und seine Giftbrühe darstellen: Ein Gericht in den USA sprach am Freitag einem Krebskranken eine hohe Schadensersatzsumme zu, da nach Auffassung des Gerichtes das Mittel Roundup die Krebserkrankung des Mannes verursacht habe.

Es ist der erste Prozess gegen den Monsanto/Bayer-Konzern, in dem ein Krebsopfer gegen die Macht des Konzerns gewinnt. 289 Millionen Dollar (253 Millionen Euro) legte das Gericht als Strafzahlung fest. Die Konzernmutter Bayer reagierte verständnislos.

Begründung des Gerichtes: Die Risiken, dass das Unkrautvernichtungsmittel Roundup durch seinen Wirkstoff Glyphosat als krebserregend gilt, wurden von der Bayer-Tochter Monsanto systematisch verschleiert. Monsanto habe nicht genügend vor den gesundheitlichen Folgen des Mittels gewarnt.

 

 

 

Der Kläger ist ein ehemaliger Hausmeister. Da er bereits wegen seiner Krebserkrankung im Sterben liegt, hatte er Anrecht auf einen vorgezogenen Beginn seines Prozesses, dessen er ansonsten gar nicht erlebt hätte. 2014 wurde bei ihm Lymphdrüsenkrebs (non-Hodgkins lymphoma) diagnostiziert, den er auf das Mittel Roundup und das ebenfalls von ihm verwendete Ranger Pro mit einer noch höheren Konzentration an Glyphosat (ebenfalls von Monsanto) zurückführt.

 

Monsanto kündigt Berufung an. Das ist beileibe nicht der erste Prozess, der stattfindet. Monsanto hat mehrere tausend solcher Klagen gegen sich, wo Krebspatienten ihre Erkrankung auf den Gebrauch dieses Mittels zurückführen. Nach wie vor weist Monsanto jeden Zusammenhang zwischen seinem Produkt und Krebserkrankungen zurück.

Der ehemalige Schulhausmeister macht geltend, er habe zwei Unfälle gehabt, bei denen er mit dem Mittel überschüttet worden sei und zwei Jahre danach eine Krebserkrankung entwickelt habe.

Monsanto äußert zwar Mitgefühl mit dem Kläger und seiner Familie, weist jedoch darauf hin, dass über 800 Studien und Überprüfungen, sowie Gutachten und Stellungnahmen zum Beispiel des US National Institutes of Health und andere Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt die Tatsache untermauern, das Glyphosat keinen Krebs verursache und daher auch nicht bei Herrn Johnson Krebs verursacht haben könne.

Monsanto hatte 1974 das Mittel auf den Markt gebracht und es als „technologischen Durchbruch“öffentlich gefeiert, da es praktisch jedes Unkraut beseitigen könne, ohne den Menschen oder die Umwelt zu schädigen. Die WHO gab 2015 jedoch eine Einschätzung ab, die vor Glyphosat als möglicherweise krebserregend für Menschen einstufte.

 

 

Auch Monsantos Behauptung, durch Studien und Untersuchungen die Unschädlichkeit von Glyphosat über jeden Zweifel erhaben bewiesen zu haben, wird breit angezweifelt. Die New York Times veröffentlichte im August letzten Jahres Auszüge aus internen E-Mails von MOnsanto, zu welchen unsauberen Methoden das Unternehmen griff, um seinen Namen reinzuwaschen. Beispielsweise der Protest eines Wissenschaftlers namens John Acquavella, einem ehemaligen Angestellten von Monsanto, der 2015 eine Email an einen leitenden Monsanto-Manager richtete. „Ich kann (unmöglich) an einer Autorenschaft für eine irreführende Präsentation oder Publikation mitwirken“. Und zu der Art, wie das Unternehmen seine Autorenschaft präsentieren wollte: „So etwas nennt man Ghostwriter und es ist unethisch“.

Die New York Times führt noch mehrere ihr zugespielte Mails auf, in denen Angestellte des Unternehmens ihre Besorgnis über das Mittel und die Vorgehensweise des Unternehmens ausdrücken. So schreibt beispielsweise ein leitender Angestellter an andere Manager des Unternehmens: „Man kann nicht behaupten, Dass Roundup kein Karzinogen ist … wir haben nicht die notwendigen Tests mit der Zusammensetzung durchgeführt, um diese Behauptung aufzustellen.“

Monsantos Anwälte behaupten, diese Zitate seien aus dem Zusammenhang gerissen und ohne Beweiskraft.

 

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