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Bild von Dmitri Posudin auf Pixabay

Kunst gegen Stress – wie Mandalas Menschen helfen können

19. Januar 2020 | Allgemein | Bewusstsein | Spiritualität | Familie | Soziales | Gesundheit | Ernährung | Kultur | Kunst | Musik | Medizin | Psychologie | Gesellschaft | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

von Andreas Humbert 

Untersuchungen zeigen, dass immer mehr Menschen heutzutage an Stress leiden. Sei es durch die Arbeit, aufgrund von einem zu voll gepackten Tag oder aber aus anderen Gründen – Stress ist für viele ein fast täglicher Begleiter. Das ist die traurige Wahrheit, welche insgeheim doch jedem bekannt ist.

Wir hetzen von einem Termin zum nächsten und sind am Abend gereizt und müde zugleich. Die Folgen von zu viel und regelmäßigem Stress sind fatal und können auf lange Sicht nicht nur zu Bluthochdruck, Depressionen und Herzproblemen, sondern auch zu einer kürzeren Lebenszeit führen.

Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen, wie zum Beispiel innerhalb der Familie, können schnell darunter leiden. Wer an Stress leidet, sollte sich mal mit dem Thema Kunst auseinandersetzen, genauer genommen mit Mandalas.

Die Kunsttherapie ist schon seit einigen Jahren weit verbreitet und das nicht nur in der Freizeit zum Zeitvertreib, sondern ebenso zu therapeutischen Zwecken. Schon vor einigen Jahrzehnten empfahl der Psychologe Carl Jung den Menschen, Mandalas zu „färben“.

Hierbei handelt es sich um kreisförmige Designs, welche zudem unterschiedliche und zum Teil auch komplizierte Muster oder aber Symbole enthalten können. Der Psychologe war sich schon damals sicher, dass diese besondere Art der Beschäftigung als Maßnahme zur Förderung der gesunden Psyche dient.

So hat das Ausmalen von Mandalas eine beruhigende Wirkung auf die Menschen. Zusätzlich hat Jung schon damals erkannt, dass diese Maßnahme neben dieser beruhigenden Wirkung auch bei der Verarbeitung von Gedanken und Emotionen hilft. Aus diesem Grund empfehlen auch heute Psychologen die Kunsttherapie bei Stress und anderen psychischen Problemen.

 

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Kunst kann die Angst minimieren und für bessere Stimmung sorgen

Die Forscher Chloe Bell und Steven Robbins haben in einer Studie 50 Erwachsene Menschen in einem Alter von bis zu 30 Jahren nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Diese mussten nun entweder selbst Kunstwerke erstellen oder aber diese sortieren.

Bevor es jedoch losging, hat jeder der Teilnehmer eine Liste erstellt, welche 10 Punkte von Dingen enthalten sollte, die die meisten Sorgen bereiten würden. So war es möglich, den Stresslevel hochzutreiben und eine negative Stimmung in Form von Stress und Angst zu erzeugen. Anschließend wurden sie bezüglich der Angst und des Stresses eingeschätzt.

Danach bekam eine Gruppe Papier, Farbstifte und Kohlestifte zur Verfügung gestellt mit der Aufgabe, innerhalb von 20 Minuten künstlerisch kreativ zu werden. Die andere Gruppe hingegen bekam einen Stapel von 60 Kunstdrucken samt der Anweisung, diese nach ihrem Bildinhalt in der gleichen Zeit zu sortieren. Es war also nur die erste Gruppe in Sachen „selbst kreativ werden“ beteiligt.

Nach drei Messungen der Stimmung der Teilnehmer kam heraus, dass bei der Gruppe, welche selbst kreativ die Kunstwerke erschuf, eine signifikant stärkere Abnahme von Angst, Stress und negativer Stimmung zu verzeichnen war als in der anderen Gruppe. Das wiederrum zeigt, dass das Schaffen von Kunst Stress, Angst sowie negative Stimmungen positiv beeinflussen kann.

Durch das Erstellen von Mandalas Stress und Symptome von Traumata minimieren

Zusätzlich gibt es eine spannende Studie von den Forschern David Rosen und Patti Henderson von der Texas A & M University sowie Nathan Mascaro von der Emory University School of Medicine, welche mit PTBS-Patienten durchgeführt wurde. Bei dieser Studie wurden 36 Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe sollte drei Tage lang für jeweils 20 Minuten Mandalas zeichnen, während die andere Gruppe Objekte zeichnen sollten. Ebenfalls für drei Tage jeweils 20 Minuten lang.

Das Ergebnis war sehr eindeutig. Während es bei den Probanden, welche Objekte zeichnen sollten, leider keine Veränderung gab, sah das bei den Teilnehmern, die Mandalas anmalen durften, ganz anders aus. Hier konnte eine deutliche Abnahme der Traumasymptomatik sowie eine Abnahme von Stress und Angst beobachtet werden.

Auch viele andere Forschungen bzw. Studien zeigten, dass das Malen von Mandalas sich positiv auf das Stresslevel auswirkt und hier tolle Ergebnisse erzielt werden konnten. Menschen, die schnell unter Stress leiden und damit zu kämpfen haben, finden also somit schnell eine medikamentenfreie Möglichkeit, den Körper wieder runterzufahren, sich etwas Gutes zu tun und dabei auch noch kreativ zu sein.

 

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Ausmalbilder können Angst lindern

Beim Ausmalen von Mandalas und Co. sind zum Glück keinerlei Zeichenkünste erforderlich, sodass Betroffene dahingehend nicht unter Druck gesetzt werden.

Bezüglich von Ausmalbildern gibt es ebenso eine Studie, welche von den Forschern Renee van der Vennet und Susan Serice durchgeführt wurde. Hier wurden die Angstzustände von 50 Menschen gemessen. Dafür sollten die Probanden 4 Minuten lang über einen schlimmen Vorfall schreiben, welcher ihnen in der Vergangenheit starke Angst gemacht hat. Sie sollten diese Angstzustände erneut bewerten. Anschließend wurden die Teilnehmer in insgesamt drei unterschiedliche Gruppen eingeteilt.

Eine Gruppe sollte dabei Mandalas ausmalen, die andere ein kariertes Design ausmalen und eine noch andere Gruppe sollte ihrer Kreativität freien Lauf lassen und einfach etwas auf ein leeres Blatt Papier zeichnen. Dabei durfte jede Gruppe für 20 Minuten mit sechs Buntstiften arbeiten.

Ergebnis: Auch hier konnte das Ausmalen der Mandalas die Angstzustände der Betroffenen signifikant verringern und zu tollen Ergebnissen führen.

Bei diesen Untersuchungen wurden die Angstzustände der Menschen sowohl vor als auch nach dem Zeichnen gemessen. Die signifikanten Veränderungen konnten in den Farbgruppen festgestellt werden.

Bei den Menschen, die frei zeichnen sollten, wurde festgestellt, dass diese anscheinend zu lange überlegt haben, was genau sie zeichnen wollen. Eventuell aufgrund der Tatsache, dass die Offenheit der Aufgabe nicht einfach ist und es zu viele Variationen gibt. Manchmal kann es dabei einfach viel zu stressig sein, viele Möglichkeiten zu bekommen und sich hier entscheiden zu müssen.

Beim Ausmalen von Mandalas hingegen muss ausschließlich die Farbe gewählt und nicht großartig nachgedacht werden, was für viele Menschen als sehr erholsam und angenehm wahrgenommen wird. Mandalas sind also vor allem auch für Menschen geeignet, welche mit den eigenen künstlerischen Fähigkeiten nicht so vertraut sind, aber Spaß am Kritzeln und Malen haben. Diese Gruppe ist viel größer als Menschen, die künstlerisch sehr begabt sind und im freien Zeichnen ihren Ruhepol finden.

Fazit – Mandalas als Stresskiller

Wer auf der Suche nach einer Möglichkeit ist, die Angst sowie den Stress abzubauen, sollte das Ausmalen von Mandalas unbedingt mal ausprobieren. Zusätzlich hebt das Malen auch nachweislich die Stimmung sowie das eigene Wohnbefinden.

Wer sich also jemals gefragt hat, ob man den vorhandenen Stress in nur wenigen Minuten ausgleichen kann, hat in den vorgestellten Studien endlich eine passende Antwort gefunden.

Vielleicht ist das auch die Antwort auf die Frage, warum bei vielen Menschen zu beobachten ist, dass sie instinktiv auf den Seiten der Aufgabenliste herumkritzeln oder aber Teenager häufig während des Schulunterrichts Bilder malen. Wer sich also gefragt hat, ob der Kauf von einem einfachen Malbuch für den Stressabbau hilfreich sein kann, der sollte das Geld auf jeden Fall investieren und es für sich ausprobieren.

Jeder sollte in diesem Fall endlich das innere Kind wieder von der Leine nehmen, sich ein paar bunte Stifte schnappen und der Kreativität freien Lauf lassen. Dann sieht die Zukunft auf jeden Fall stressfreier aus als bisher, was auch positive Auswirkungen auf das restliche Leben haben wird.

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Textredakteur:

Andreas Humbert 

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