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Kurden gegen Türken – Bald „Bürgerkrieg“ auf deutschen Straßen?

18. Oktober 2019 | Allgemein | connectiv.events

von Guido Grandt

Der aktuelle Konflikt zwischen den Kurden und den Türken spitzt sich stündlich zu.

Seit dem Einmarsch türkischer Truppen im von Kurden dominierten Nordsyrien steigert sich der Hass zwischen den beiden ethnischen Rivalen!https://www.amazon.de/dp/3748516363/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1551598639&sr=8-4&keywords=überleben+um+jeden+preis

Auch hierzulande gingen und gehen in mehreren Städten Angehörige beider Gruppen aufeinander los!

Deutschland ist der wichtigste Aufenthaltsort von Kurden außerhalb ihrer angestammten Gebiete in der Türkei, in Syrien, im Irak und dem Iran.

Aber auch in anderen EU-Ländern gibt es eine große kurdische Gemeinde (z.B. in Frankreich, Schweden, Belgien, Österreich, den Niederlanden).

Angesichts der Völkerrechtswidrigen Invasion der Türkei in Syrien, wie Experten sagen, ziehen hierzulande Tausende Kurden auf die Straßen. Dabei bleibt es mitnichten friedlich.

Beispiele:

  • In Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch mehrere Demonstrationen gegen den türkischen Einmarsch in Nordsyrien eskaliert und neun Menschen verletzt worden. Darunter waren fünf Polizisten, wie eine Polizeisprecherin sagte. Demnach war es bei einer Kurden-Demonstration in der Innenstadt von Bottrop am Mittwochabend zwischen Teilnehmern der Demo und mehreren Passanten türkischer Herkunft zu Provokationen und Steinwürfen gekommen. Neben einem der verletzten Polizisten mussten auch drei Demonstranten ambulant im Krankenhaus versorgt werden. Fünf Menschen wurden wegen mutmaßlicher Körperverletzung vorläufig festgenommen. In Lüdenscheid wurde ein türkischstämmiger Deutscher bei einer Kurden-Demo durch Messerstiche schwer verletzt. Eine Mordkommission wurde eingesetzt, außerdem hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.
  • In Berlin griffen am Rande solcher Demonstrationen Kurden Türken an.
  •  Am Montagabend waren in Herne rund 350 kurdische Demo-Teilnehmer laut Polizei an einem türkischen Café vorbeigezogen, aus dem dann offenbar eine Flasche in Richtung der Demonstranten geworfen wurde. Die Reaktionen seien sehr emotional gewesen, hieß es. Mehrere Menschen stürmten das Café, Mobiliar und eine Scheibe gingen zu Bruch. Fünf Menschen seien verletzt worden. Der Staatsschutz der Bochumer Polizei ermittelt. In Stuttgart wurden schon am Wochenende rund 20 Polizisten bei einer Kurden-Demo verletzt. Laut Polizeibericht hatten kurdische Teilnehmer mehrmals Passanten angegriffen, die den „Wolfsgruß“ gezeigt hatten – ein Erkennungszeichen nationalistischer Türken.
  • In Köln erwartet die Kurdische Gemeinde in Deutschland am Samstag mehrere Zehntausend Teilnehmer zu einer Demonstration unter dem Motto „Gegen den türkischen Angriffskrieg in Nordsyrien – Solidarität mit Rojava“.
  • Demonstrationen sind am Samstag bisher in neun weiteren Städten geplant, darunter Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, Stuttgart und Saarbrücken.
  • Nach den vereinzelten Ausschreitungen bei Demonstrationen gegen den türkischen Angriff rief die Kurdische Gemeinde in Deutschland ihre Mitglieder zur Besonnenheit auf.

Aber: Das Bundeskriminalamt spricht inzwischen davon, dass die aktuellen Kämpfe in Nordsyrien auch „Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Deutschland“ hätten. Dazu gehörten auch Brandstiftung, Sachbeschädigung gegen türkische Einrichtungen oder Straftagen „gegen deutsche Interessen.“

 

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Hinzu kommt noch ein weiterer Aspekt, denn wieder einmal wissen die deutschen Behörden nicht „genau“, wer alles ins Land einreist.

Weil laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) „im Ausländerzentralregister nur eine Auswertung nach Herkunftsländern, aber nicht nach Ethnien möglich“ ist und die Kurden ein Volk ohne eigenen Staat sind, gibt es keine genauen Angaben. Doch das Bundesamt behilft sich mit Befragungen der Antragsteller – dabei gibt etwa einer von drei Syrern an, Kurde zu sein.

Konkret heißt das, dass ein Drittel der seit 2011 nach Deutschland gekommenen Syrer eigentlich kurdischer Herkunft sind.

Und: Mit rund 3,5 Millionen Menschen stellen die Türkeistämmigen die größte Zuwanderergruppe in Deutschland, der Anteil der Kurden unter ihnen wird auf mehr als eine Million geschätzt. Und auch unter den rund 800.000 Syrern, die seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 nach Deutschland kamen, sind etwa ein Drittel Kurden.

Im ersten Halbjahr 2019:

31 Prozent (5966 Personen) hätten angegeben, Kurden zu sein, und 56 Prozent Araber. Bei 12,3 Prozent sei die Volkszugehörigkeit unbekannt, 0,2 Prozent seien Palästinenser und 0,8 Prozent Sonstige. Im Jahr 2018 waren von den syrischen Asylbewerbern laut BAMF 31 Prozent Kurden (13.736), 2017 waren es 36 Prozent Kurden (17.778), 2016 29 Prozent (77.213) und 2015 25 Prozent (39.506). 

Wie auch immer: Die Sicherheitslage auf deutschen Straßen wird aufgrund des Krieges zwischen der Türkei und den Kurden immer prekärer! Quelle

 

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