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Landgrabbing: Der Raubzug der Megakonzerne für Ackerland und die Vertreibung der Bauern

19. August 2018 | Autarkie | Freies Leben | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Jedes Jahr gehen etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche durch Versiegelung verloren. Nach der Finanzkrise 2008 wurde klar, das Papierwerte im Zweifelsfall nichts mehr wert sind. Also hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mit dem Landraub wollen die Reichsten der Welt sich Zugriff auf die wichtigste Ressource dieser Welt sichern. Denn Nahrungsmittel werden immer benötigt. Statt Bauern bestimmen aber dann Profitinteressen über die Böden. Wird der globale Raubzug nicht verhindern, werden unsere Lebensgrundlagen zerstört.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den Filmen werden die Investoren und ihre Opfer gezeigt. Die einen sprechen von gesundem Wirtschaften, Sicherung der Nahrungsversorgung und Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung, Versklavung und vom Verlust der wirtschaftlichen Grundlagen. Beides ist begründet?

Bei den Megafarmen müssen die Böden für GPS-gesteuerte Maschinen im großen Stil eingeebnet werden, damit die Bearbeitung so schnell und wirtschaftlich wie möglich ist. Die großen Maschinen können nicht mit Wellen und Hügeln, Hängen und kleinteiligen Landschaften umgehen. Alles muss im großen Stil, preisgünstig und schnell gehen. Da kann man keine Zeit auf Details verschwenden und keine Rücksichten nehmen. Der Verbrauch an Wasser, Chemie und Energie ist in der Groß-Agrarindustrie enorm. Für jede eingesetzte Energieeinheit können bei der industriellen Groß-Landwirtschaft aber nur drei Energieeinheiten geerntet werden, bei der kleinbäuerlichen, traditionellen Landwirtschaft sogar sieben mal mehr – 23 Energieeinheiten.

Eine Fläche so groß, wie der halbe Kontinent Europa wurde von Investoren schon aufgekauft. Meist um den Preis der Vertreibung der autochtonen Bauern. Die eingeborenen Völker werden vertrieben. Statt Nahrung für den Eigengebrauch, die lokalen Märkte und die eigene Region anzupflanzen, wird im großen Stil für die Märkte der wohlhabenden Länder produziert. Es sind Programme der EU, die zu Mega-Plantagen für die Biosprit-Erzeugung und zur Zuckerproduktion führen. Und es sind Entwicklungshilfe-Gelder aus Österreich, mit denen Super-Reiche ihre Investitionen absichern. Doch der Widerstand gegen das „Landgrabbing“ erwacht und wird stärker und lauter.

Da sind auf der einen Seite die Investoren. Die Vertreter des großen Geldes schwärmen der Landnahme als großartige Geldanlage. Aus ihrer Sicht ist das alles nachvollziehbar, ja sogar logisch. Die Mega-Farmen sind bis ins kleinste perfekt organisiert und geordnet. Auf der anderen Seite stehen die Kleinbauern und die Landarbeiter. Sie erzählen von Vertreibung, Hunger, Konkurrenzkampf und Zerstörung ihrer Heimat. Ihre Lebenswelt ist karg und elend.

Doch – denken wir einmal weiter: Auch die Rechnung der großen Investoren geht nur so lange auf, wie die Infrastruktur und der Strom und das Benzin oder Diesel vorhanden ist, um die geernteten Agrargüter auch in die wohlhabenden Länder zu transportieren. Die Philosophie, dass die Nahrungsmittel immer gebraucht werden ist richtig. Doch im Falle eines echten, globalen Wirtschafts- und Finanzcrashs gibt es keine Lastwagen und Keine Züge mehr, die die Nahrungsmittelgüter dorthin ringen, wo die Endkunden sitzen, weil die Logistikketten brechen, die Kühlfahrzeuge nicht mehr kühlen können und die weiterverarbeitenden Betriebe stillstehen – mangels Strom und Energieträger.

Dann verrotten die Ernten irgendwo im Nirgendwo während die importierenden Länder ihre Landwirtschaftsflächen teilweise schon aufgegeben haben, weil man mit den Preisen der Großinvestoren nicht mithalten kann. Es wird im Falle eines globalen Crashs in den einstmals reichen Industrieländern zu schmerzhafter Nahrungsmittelknappheit kommen und zu großer Not, denn die Industrieprodukte bleiben genauso liegen, weil die Logisitk hin zu den Zweit- und Dritttweltländern, die diese Industriegüter kaufen, weil sie sie selbst nicht herstellen können, ebenfalls nicht mehr funktionieren. All die Smartphones, Fernseher und Autos stehen nutzlos in den westlichen Industrieländern und die Fabriken müssen schließen. Derweil verrotten die Lebensmittel auf den Megafarmen in Afrika.

„Kaufen sie Land. Es wird keines mehr gemacht“
(Mark Twain)

 

Christina von Dreien

 

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