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Me Too? Die Frauenbewegung versagt

20. Januar 2018 | Familie | Soziales | Psychologie | Gesellschaft | geolitico

Die „Me-Too-Kampagne“ unterschlägt die täglich stattfindende Nötigung und Vergewaltigung. Sie ignoriert die Frauenfeindlichkeit muslimischer Gesellschaften.

Was früher das öffentliche Verbrennen des BHs und noch früher das Tragen von Hosen statt Röcken war, ist jetzt, im Zeitalter der virtuellen Kommunikation und gesellschaftlichen Schnellebigkeit, die sogenannte „Me-Too“-Bewegung. Mädchen und Frauen lassen sich mit Schildern fotografieren und filmen, auf denen der englische Ausdruck „ich auch“ geschrieben steht, als Zeichen für eine Art des Feminismus, die sich als substanzlos entpuppt.

Sie erinnern sich vielleicht an die vielen Internet-Bilder mit der Aufschrift „je suis…“ („ich bin“ und dann der Name der Stadt, die diesmal Anschlagsziel islamistischer Terroristen wurde)? Hochgehalten auch von Leuten, die den Zusammenhang zwischen offenen Grenzen und desolater innerer Sicherheit bis heute nicht verstanden haben. Aber um Kontext ging es nicht, es ging um zur Schau getragene Verbundenheit, die keine ist. Die „ich auch“-Scheinamazonen sind ähnlichen Gemütes. Soll heißen: oberflächlich und albern.

Hingabe auf der Besetzungscouch

Es ist eine Protest, der den Frauen weder viel Mut noch Zeit abverlangt. Dieses banale Aufbegehren, das zumeist in den sozialen Netzwerken kursiert und dann von öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten bereitwillig aufgenommen wird, klagt in erster Linie berühmte, prominente oder halbwegs bekannte Männer an, die ob ihrer Machenschaften (tatsächlich oder nicht) in die öffentlichen Schlagzeilen gerieten. Zum Beispiel Fernsehberühmtheiten, die hinter den Kulissen seit Jahrzehnten als notorische Pograpscher unterwegs sind, und auch „mächtige Männer“, denen sich Schauspielerinnen im Eifer um eine Rolle auf der Besetzungscouch hingeben, was sie dann Jahre später und mit einem Preis in der Hand medial ausschlachten.

Durch die mediale Verbreitung erzeugen solche Fälle viel mehr Aufmerksamkeit als die täglichen Einzelfälle (Nötigung, Vergewaltigung, Mord), die gebrochene Menschen und kaputte Familien hinterlassen, die aus Gründen der „politischen Korrektheit“ aber verschwiegen, vertuscht oder verharmlost werden. Was inzwischen tagtäglich auf Deutschlands Straßen, Hinterhöfen und Parks passiert, seit Merkel die halbe Welt in unser Sozialsystem eingeladen hat, wird von den „me too“-Internetemanzen nämlich gar nicht erst thematisiert.

Ihr Protest richtet sich nicht gegen die Frauenfeindlichkeit in muslimischen Gesellschaften,  gegen die zunehmenden sexuellen Übergriffe illegal eingewanderter Migranten aus einem patriarchalischen System, für die Frauen Besitz und Ware sind, die man benutzt und dann wegwirft oder tötet.

Feminismus alten Schlages

Und weil sie all das aussparen, entlarven die „ich auch“-Zeitgeistfemen selbst, dass sie weltfremd und feige nur nach Aufmerksamkeit haschen, nach ein bisschen kuzzeitigem Ruhm.

Es sind hingegen vereinzelt noch die Feministinnen alten Schlages, die den Mund gegen die linksgrüne Zensur aufmachen und die zunehmenden Angriffe auf Frauen und ihre Unterdrückung thematisieren. Vielleicht auch, weil sie in einer derart exponierten Position sind, dass sie Kündigung oder Ansehensverlust nicht fürchten. In der Summe jedoch versagt das, was sich hier, in diesem gendergerechten Land Frauenbewegung nennt, seit Monaten, ja Jahren auf ganzer Linie. Immer und immer wieder.

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http://www.geolitico.de/2018/01/19/me-too-die-frauenbewegung-versagt/
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Quelle:

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