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Stonehenge ist nur ein kleiner oberirdischer Teil, den wir sehen können. Es waren riesige, rätselhafte Anlagen, die da in der Steinzeit erbaut wurden.

Megastruktur unter den Ruinen von Stonehenge entdeckt!

7. Dezember 2018 | Geschichte | Kultur | Kultur | Kunst | Musik | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

 

Stonehenge ist eines der bekanntesten Bauwerke der Welt. Seit 4000 bis 4500 Jahren stehen sie schon da, die Megalithen und Trilithen. Sie bilden einen Steinkreis, der die Jahrtausende überdauert hat und dessen Bild Milliarden Menschen kennen. Stonehenge ist ein Touristenmagnet und Weltkulturerbe. Dazu ist die Anlange ein Mekka für Wissenschaftler, Mystery-Fans oder Alien-Anbeter. Eines ist das vorzeitliche Bauwerk aus Stein allerdings nicht mehr: einzigartig. Um diesen von Geheimnissen umhüllten Ort, ranken sich zahlreiche Legenden. Wir sprechen von Stonehenge, dem großen megalithischen Kreis in England. Vor kurzer Zeit haben Forscher entdeckt, dass Stonehenge keine isolierte Konstruktion ist. Dank neuer Scantechniken und magnetischen Bildern konnte man feststellen, dass dieser Ort das Zentrum eines komplexen Netzwerkes von Strukturen ist, welches ungefähr 12 Quadratkilometer umfasst.

 

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Nicht ganz drei Kilometer von Stonehenge entfernt wurden neue prähistorische Steinmonumente entdeckt. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und LBI ArchProsind Teil des internationalen Projektes „The Stonehenge Hidden Landscapes“ und arbeiten mit modernsten Multi-Sensor-Technologien, wie Bodenradar und Magnetfeldanalysen.

Ähnliche Steinmonumente, die allerdings kleiner und weniger gut erhalten sind, fanden Forscher in der Vergangenheit in Schottland, auf der Iberischen Halbinsel oder auch in Deutschland. Was österreichische und britische Forscher nun aber nur drei Kilometer von Stonehenge entfernt gefunden haben, ist eine wissenschaftliche Sensation. Sie entdeckten ein „Ur-Stonehenge“ mit gigantischen Ausmaßen.

200 Steine, bis zu 4,5 Meter hoch

Die sogenannten „Henges“ stammen aus der Jungsteinzeit und bestehen aus runden oder ovalen Flächen, die durch einen Erdwall und einen Graben umgeben sind und im inneren Bereich oft auch Steinkreise haben. Weltweit bekannt dafür ist Stonehenge. Das Team des „The Stonehenge Hidden Landscape Project“ entdeckte vor Kurzem das rund 4500 Jahre alte Steinbauwerk unter den Durrington Walls, einer steinzeitlichen Siedlung. Unter einem von Siedlern aufgeschütteten Wall fanden die Forscher durch den Einsatz von Bodenradar Beweise für eine Anlage mit rund 200 stehenden Steinen, die jeweils bis zu 4,5 Meter hoch waren.

 

 

Neue Entdeckungen ohne Grabungen

Das knapp drei Kilometer von Stonehenge entfernte Durrington Walls zählt zu den größten bekannten Henge-Monumenten. Der Durchmesser ist 500 Metern und das Alter wird auf 4500 Jahre geschätzt. Es ist umgeben von einem 1,5 Kilometer langen und knapp 18 Meter breiten Graben und einem Wall, der 40 Meter breit und bis zu 1 Meter hoch ist. Im inneren Teil befinden sich mehrere kleinere Holzkreise und eine kürzlich ausgegrabene Siedlung aus der Jungsteinzeit.

Das Team des internationale Forschungsprojekts „The Stonehenge Hidden Landscapes Project“ (Die versteckten Landschaften von Stonehenge) entdeckte vor kurzem in Durrington Walls Hinweise aus möglicherweise rund 200 stehenden Steinen, die bis zu 4,5 Meter hoch waren. Von dieser ursprünglichen Anzahl befinden sich hier seit tausenden Jahren noch 30 Steine, die mittlerweile in der Erde unter dem Wall liegen. Sie konnten ohne eine einzige Grabung nur mit Hilfe von geophysikalischen Methoden nachgewiesen werden. Maßgeblich beteiligt waren dabei österreichische Experten und Expertinnen der Abteilung für Archeoprospektion der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und des LBI ArchPro. Die geophysikalischen Teams arbeiteten dabei unter anderem mit Bodenradar und Magnetfeldmessungen sowie mit spezieller Software zur Auswertung und Visualisierung.

„Wir wollen natürlich im laufenden Projekt keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber diese Entdeckung könnte auf jeden Fall ein Meilenstein in der Erforschung der Rätsel rund um Stonehenge sein“, sagt Klaus Löcker, Experte für Archeoprospektion der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien. „So dachte man bisher, dass Stonehenge im Wesentlichen der einzige Steinkreis der Region waren. Jetzt sieht es ganz danach aus, dass sich im benachbarten Durrington Walls ebenfalls ein Kreis mit sehr großen Steinen befand, die noch dazu sehr gut erhalten sein dürften. Wir haben Hinweise, dass die Anlage von Durrington Walls in ihrer westlichen Hälfte von zumindest 200 Steinen umgeben war. Das wäre das größte derartige Steinmonument Großbritanniens. Außerdem weist einiges daraufhin, dass die Steine aus der Region stammten, was bisher auch nie ganz eindeutig geklärt werden konnte.“

 

 

Der Großteil der Steine ist verschwunden

Bisher wurden nur im westlichen Teil von Durrington Walls Steine entdeckt. Zwischen 30 und 40 Stück seien noch unter der Erde vergraben. Von etlichen weiteren ehemals aufgerichteten Steinen seien für die Wissenschaftler nur noch die Gruben zu erkennen. Im Gegensatz zum benachbarten Stonehenge wurden die Steine bei Durrington Walls nicht im Kreis, sondern in einer geraden Linie aufgestellt.

Wohin die restlichen Steine verschwunden sind, ist den Forschern noch nicht klar. Zum Alter der vergrabenen Bauten macht Klaus Löcker auf der Website des ZAMG hingegen schon Aussagen: „Die neu entdeckten Steine unter Durrington Walls dürften zumindest gleich alt oder sogar älter als der berühmte Steinkreis von Stonehenge sein.“

 

 

Antworten und neue Fragen

Dass hier möglicherweise eine neue Dimension in der Erforschung um Stonehenge erreicht wurde, zeigen auch die ersten Einschätzungen des Alters der neuen Funde, sagt Archäologe Löcker: „Die neu entdeckten Steine unter Durrington Walls dürften zumindest gleich alt oder sogar älter als der berühmte Steinkreis von Stonehenge sein. Somit gab es in diesem Gebiet, das als eine der größten prähistorischen Kultstätten Europas gilt, zumindest ein weiteres großes Steinmonument. Das wirft natürlich eine Reihe weiterer Fragen auf, wie die Landschaft hier vor rund 5000 Jahren mit mehreren großen Monumente gestaltet wurde.“

Internationale Zusammenarbeit zur Erforschung von Stonehenge

„The Stonehenge Hidden Landscapes Project“ ist eine internationale Zusammenarbeit zwischen der Universität Birmingham, dem Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Im Rahmen des Projekts wird die Region um Stonehenge mit unterschiedlichsten Methoden durch mehrere Organisationen und Instituten erforscht.

 

 

 

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