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MH17-Abschuss: Malaysias Regierung entlastet Russland

1. Juni 2018 | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | Sputnik

Knapp vier Jahre nach dem Abschuss einer malaysischen Passagiermaschine über der Ost-Ukraine (Flug MH17) hat die Regierung Malaysias, das gemeinsam mit anderen Staaten zu der Katastrophe mit fast 300 Toten ermittelt, die Vorwürfe des Westens gegen Russland als nicht nachweisbar eingestuft.

„Es gibt keine stichfesten Beweise, die Russland überführen“, sagte der malaysische Verkehrsminister Anthony Loke dem Portal ChannelNews Asia. „Man kann nicht einfach mit dem Finger auf Russland zeigen.“

Damit widersprach Loke der Mutmaßung des internationalen Ermittlungsteams JIT, laut der die Boden-Luft-Rakete Buk, mit der die Boeing am 17. Juli 2014 vom Himmel geholt worden war, aus Russland stammen soll.

Laut Loke hat JIT vorerst keine Beweise, die Erkenntnisse der Ermittler reichten nicht, um Russland zu überführen. Mit Blick auf Russland betonte der Minister, dass „alle weiteren Aktionen auf schlüssigen Beweisen basieren werden“.

Die Boeing 777 der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 im damals umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der von Amsterdam nach Kuala Lumpur fliegenden Verkehrsmaschine, darunter 85 Kinder, kamen ums Leben.

In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen werfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben. Weil die meisten Opfer Niederländer waren, übernahmen die Niederlande die Leitung der Untersuchung. Doch noch vor Beginn der Ermittlungen hatten viele Kiewer und westliche Politiker die ostukrainischen Volksmilizen schon für den mutmaßlichen Abschuss verantwortlich gemacht und Russland eine Verwicklung vorgeworfen.

Nach Erkenntnissen des internationalen Ermittlungsteams JIT (Niederlande, Australien, Ukraine, Belgien, Malaysia), die seit 2014 zu der Katastrophe ermitteln, wurde die Maschine mit einer Boden-Luft-Rakete der Baureihe Buk abgeschossen.

Das JIT veröffentlichte unlängst einen neuen Bericht, laut dem die Rakete aus einem von den Volksmilizen kontrollierten Gebiet abgefeuert wurde. Dorthin soll sie aus Russland gebracht worden sein. Diese Angaben widersprechen jedoch den Ergebnissen von mehr als 100 Feldexperimenten des Buk-Herstellers Almaz-Antey, der im Rahmen eigener Untersuchungen sogar ein abgemustertes Flugzeug mit einer Rakete zerstört hat.

Der Rüstungskonzern warf den Ermittlern vor, wichtige technische Daten der Rakete ignoriert und ihre Schlussfolgerung an eine bereits vorgefertigte Meinung angepasst zu haben.

Auch die Regierung in Moskau weist diese Schlussfolgerungen der Ermittler als voreingenommen zurück. Sie kritisiert unter anderem, dass die Ukraine die Towergespräche und die USA ihre Radardaten vom Tag der Katastrophe geheim halten. Russland hingegen hat alle seine Daten zur Verfügung gestellt.

Die Ermittlungen laufen inzwischen weiter.

Anmerkung connectiv-Redaktion: Unübertroffen in Objektivität und Beweisführung und der Aufklärung des mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tatsächlichen Ablaufes der Tragödie ist der Artikel des ehemaligen Lufthansa-Piloten Peter Haisenko zu dem Thema: „MH 17 – Abschuss durch ukrainische SU 25 ist bewiesen“, den wir ebenfalls heute dazu gepostet haben.

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https://de.sputniknews.com/politik/20180531320958068-malaysias-Regierung-sieht-keine-belege-fuer-russische-schuld/
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Quelle:

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