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Bildmontage: Niki Vogt (Bilder: Pixabay)

Mord an Joggerin in Endingen: Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft

14. Dezember 2017 | Psychologie | Gesellschaft | web.de

Er soll eine Joggerin in einem Wald bei Endingen vergewaltigt und ermordet haben: Die Staatsanwaltschaft will einen 40-Jährigen dafür lebenslang eingesperrt sehen.

Im Prozess um den Tod einer Joggerin in Endingen bei Freiburg hat die Staatsanwaltschaft wegen Mordes eine lebenslange Haftstrafe und Sicherungsverwahrung gefordert.

Die Verteidigung plädierte am Donnerstag auf Totschlag – allerdings ohne ein Strafmaß zu nennen. Das Motiv des Angeklagten sei unklar.

Bei den Angehörigen fließen Tränen

Der 40 Jahre alte Lastwagenfahrer aus Rumänien soll die Frau Anfang November vergangenen Jahres in einem Wald in den Weinbergen vergewaltigt und getötet haben. Der dreifache Vater hatte die Tat zum Prozessauftakt zugegeben. Die Eltern der Ermordeten und der Ehemann treten im Prozess als Nebenkläger auf. Der Angeklagte sei allgemein gefährlich und gehöre für immer weggeschlossen, sagte ein Nebenkläger-Anwalt. „Ich halte ihn für ein Monster.“
Die Angehörigen des Opfers saßen mit im Gericht, teils flossen Tränen.

Urteil noch vor Weihnachten erwartet

Dem 40-Jährigen wird auch der Mord an einer 20 Jahre alten französischen Austauschstudentin aus Lyon im Januar 2014 im rund 400 Kilometer von Endingen entfernten Kuftstein vorgeworfen. An beiden Tatorten waren Spuren von ihm gefunden worden.

Die Forderung einer Sicherungsverwahrung von Staatsanwaltschaft und Nebenklage im Endinger Prozess ist daher noch vorbehaltlich eines Urteils in dem österreichischen Fall. …

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Bildredakteur:

Niki Vogt

Textredakteur:

Niki Vogt

Quelle:

web.de

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