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Bild: Nano Flowcell

Nanoflow-Zelle: Dieses Auto fährt mit Salzwasser, schafft 350km/h und hat EU-Zulassung

17. Mai 2018 | Natur | Umwelt | Wirtschaft | Finanzen | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Dieses schicke Auto schafft es von 0 auf 100km/h in 2,8 Sekunden, hat eine Reichweite von 600km, ist elektrisch angetrieben, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 350km/h (das ist so schnell, wie der McLarenP1), ist in der EU zugelassen und wird mit Salzwasser aufgetankt. Der Wagen funktioniert über ein Salzwasser-Strömungszellensystem und treibt vier Elektromotoren an. Die „Quant e-Sportlimousine“ mit einer Leistung von 920 PS (680 kW) nutzt eine Technik, die als „Elektrolyt-Durchflusszellensystem“ bekannt ist, um die vier Elektromotoren im Auto anzutreiben. Die Flüssigkeit passiert eine Membran zwischen den beiden Tanks und erzeugt eine elektrische Ladung. Diese Elektrizität wird dann durch Superkondensatoren gespeichert und verteilt.. Es funktioniert ähnlich wie eine Wasserstoffbrennstoffzelle, aber die zur Speicherung von Energie verwendete Flüssigkeit ist hier Salzwasser. Allerdings brauch es ziemlich große Tanks: Zwei 200 Liter-Tanks bieten dann auch eine reichweite von bis zu 600 Kilometern. Und billig ist die Karre auch nicht, der Preis soll sich deutlich über eine Million Euro bewegen. An Umweltfreundlichkeit ist der Bolide aber kaum zu schlagen, er braucht nichts anderes als Salzwasser.

Das W-Kanal-Antriebssystem erreicht eine Geschwindigkeit von ca. 2.300 kg in 2.8 Sekunden einer Geschwindigkeit von 100 km / h

The car carries the water in two 200-litre tanks, which provide a range of up to 373 miles (600km). Inside is a full-length interactive dash, with wood-theme features and an Android-based entertainment system

Vorgestellt wurde das Auto 2014 auf dem Genfer Automobilsalon. Wenig später wurde diese Salzwassertechnologie für den Einsatz auf europäischen Straßen zertifiziert. Im Inneren befindet sich ein interaktives Armaturenbrett mit Holz-Design-Funktionen und einem Android-basierten Entertainment-System.

Die Firma NanoFlowcell AG, ein Unternehmen aus Lichtenstein, will das Auto auf öffentlichen Straßen in Deutschland und anderswo in Europa testen, während das Unternehmen die Serienproduktion schon vorbereitet. Angeblich soll diese Technologie die fünffache Energiekapazität von Lithium-Ionen-Batterien mit gleichem Gewicht bieten. „Wir haben große Pläne, nicht nur in der Automobilindustrie“, sagt der Vorstandsvorsitzende der NanoFlowcell AG, Professor Jens-Peter Ellermann. „Das Potenzial der NanoFlowcell ist viel größer, insbesondere im Bereich der Energieversorgung zu Hause genauso wie in der See-, Schienen- und Luftfahrttechnik.“

 

Dass Autos mit Wasserstoff angetrieben werden können, ist seit über 30 Jahren bekannt. Die Technologie hat sich leider bis heute noch nicht durchgesetzt, weil es die Wirtschafts- bzw. die Finanzelite nicht haben wollte. Der folgende Bericht über einsatzfähige Wasserstofffahrzeuge ist rund zehn Jahre alt:

 

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