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Nebenwirkung der Rekordkälte in den USA: Elektroautos versagen reihenweise

7. Februar 2019 | Natur | Umwelt | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

Die Rekord-Kältewelle, die den Mittleren Westen der USA im eisigen Grieff hielt, machte insbesondere den Fahrern von Elektroautos richtig Ärger. In Chicago herrschten zeitweilig sibirische Temperaturen von rund minus 40 Grad Celsius. Bei solcher Kälte kann man kaum noch durch die Nase einatmen, ohne dass die Nasenflügel zusammenkleben. Man sollte dann auch nicht mit bloßen Händen an Metall kommen, weil man sonst festklebt und im ersten Schreck die hand wegreißt, was zu schweren Hautverletzungen führen kann. Minus 40 Grad sind gefährlich. Das ist aber noch nicht alles. Auch die Technik streikt oft. Autos springen schwer an. Unter einem Diesel alter Bauart kann mann noch ein kleines Feuerchen anzünden, wie es die Russen in Sibirien machen, dann startet er. Mit einem Elektroauto sollte man das keinesfalls machen. Die starten bei solchen Temperaturen überhaupt nicht mehr. Amerikas E-Autofahrer sind maximal genervt.

 

 

E-Autos: Reichweiten sinken drastisch und die Autotüren lassen sich nicht öffnen

Aber auch schon deutlich über minus 40 Grad streiken die E-Autos schnell. Unter ganz normalen winterlichen Bedingungen ärgern sich die Besitzer bestimmter Elektroautos schon über eine deutlich sinkende Reichweite, berichtete das Technik-Portal „Mashable. Insbesondere das Tesla Model X schafft bei empfindlichen Minusgraden unter Umständen nur eine Reichweite von rund 193 Kilometern. Bekanntermaßen entladen sich Akkus sehr viel schneller als sonst bei Temperaturen unter Null Grad. Der deutsche ADAC erklärte laut Medienberichten sogar, dass viele Batterien von Elektroautos bei ausreichender Kälte bis zu 50 Prozent ihrer Reichweite einbüßen könnten. Dazu kommt noch das Ärgernis, dass man sehr lange braucht, um einen Stromer wieder aufzuladen. Bei einer Strecke von 500 Kilometern dreimal nachladen zu müssen mit jeweils stundenlanger Wartezeit … da kann eine Halbtagesreise sich schnell auf zwei Tage ausdehnen.

 

 

Nicht selten kann man Minusgraden die Fahrt gar nicht erst antreten.Denn einige Elektroautos können wegen festgefrorener automatischer Türgriffe überhaupt nicht geöffnet werden. So etwas altmodisches, wie Schlösser gibt es an so fortschrittlichen Autos nicht. Die guten alten Autos kan man, wenn die Schlösser eingefroren sind ruckzuck mit entfroster wieder auftauen, Schlüssel rein, umdrehen, fertig. Mit den ausschließlich per Fernbedienung zu öffnenden Autotüren (die es übrigens auch bei Benzinern und Dieseln neuer Modelle gibt) kommt man an nichts heran und auf der Fernbedienung herumzudrücken bringt nichts, wenn das Schloss eingefroren ist und sich demzufolge darin nichts bewegt. Da kann man nur mit einer sehr lange Verlängerungsschnur und einem Haarfön versuchen, die Autotür um das Schloss herum zu erwärmen. Da die Türen aber große Metallflächen sind, die die Fönwärme gut verteilen und abstrahlen, dauert das.

Die Eiseskälte in den USA legt hunderte Teslas lahm

Die Tesla-begeisterte US-amerikanische, eco-begeisterte Bildungs- und Oberschicht lernt gerade, dass Elektroautos lange nicht so zuverlässig im Winter funktionieren, wie Verbrenner. Das merken derzeit vor allem Tesla-Fahrer in den USA. Sie klagen über massive Akku-Probleme bei Eiseskälte – oder kommen gar nicht erst in ihren Wagen hinein, wie beschrieben. Nun beschweren sich derzeit viele frustrierte Tesla-Kunden über die extrem niedrige Reichweite besonders bei Teslas. Kommt ein Tesla Model X beispielsweise bei normaler Witterung auf eine Reichweite von 290 Meilen, kann die Reichweite bei Minusgraden auf gerade mal 120 Meilen sinken. Das ist noch deutlicher, als bei anderen E-Autos.

 

 

 

Tesla testet in Alaska

Laut „Mashable“ ist sich der amerikanische Autobauer Tesla von Elon Musk dieses Problems durchaus bewusst. In Alaska verfügt Tesla über ein eigenes Gelände, wo die Fahrzeuge bei eisigen Temperaturen getestet werden. Elon Musk hatte kürzlich angekündigt, er wolle nun intensiv in diesen Bereich investieren und Lösungen entwickeln, um die Elektroautos besser für schlechte Witterungsverhältnisse auszurüsten.

In Deutschland hat der TÜV Süd zu dem Problem der kälteuntauglichen Elektro-Autos kürzlich einige Tipps veröffentlicht – und sich dabei das Vorreiter-Land Norwegen zum Vorbild genommen. Hier sei Elektromobilität schließlich auch bei Minusgraden „kein Problem“.

 

 

Tipps für E-Auto-Fahrer bei Kälte

So empfiehlt der TÜV zum Beispiel, sein E-Auto in einer Garage zu parken – das schont den Akku. Außerdem könne man seinen Wagen hier über den Hausstrom für die Fahrt bereits vorheizen. Denn die elektrische Heizung frisst im Winter eine Menge Energie – das geht auf die Batterie.Ein toller Tip. Wer keine Garage mit Stromanschluß hat, kann da wenig mit anfangen. Und diejenigen, die eine solche Garage haben werden wahrscheinlich schon längst selbst auf den Gedanken gekommen sein.

Im Wagen selbst empfehle es sich, laut TÜV, lieber nur die Sitz- und Lenkradheizung anzuschalten statt die normale Heizung. Die verbrauche weniger Energie, halte aber ebenso kuschelig warm. Moderne Elektroautos haben für das Heizproblem übrigens inzwischen Wärmepumpen eingebaut. Und auch die Hersteller arbeiten daran, ihre Akkus winterfester zu machen. „Immer bessere Batterietechnologie inklusive Wärmesystem, insgesamt größere Akkus und der Einsatz von Elektronik sorgen für stetige Verbesserungen“, so der TÜV.

 

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