0 Neuer Ansatz beim Rätsel „Multiple Sklerose“: Ist das Problem die Darmflora? | connectiv.events
Seite auswählen

Bild von VSRao auf Pixabay

Neuer Ansatz beim Rätsel „Multiple Sklerose“: Ist das Problem die Darmflora?

24. Februar 2020 | Allgemein | Autarkie | Freies Leben | Familie | Soziales | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

 

Die Multiple Sklerose ist trotz aller wissenschaftlichen Forschung immer noch ein rätselhafter Vorgang und letztendlich weiß die Medizin bis heute nicht, was der Grund für den Ausbruch der Krankheit ist. Für ca. 200.000 MS-Patienten in Deutschland ist das nicht gerade hoffnungsgebend. Jetzt suchen die Forscher im Darm nach dem Auslöser von MS.

 

Der Feind im eigenen Körper? – Das Immunsystem attackiert die Nervenzellen

Das eigene Immunsystem des MS-Patienten zerstört Teile der Nervenfasern im Rückenmark, dem Gehirn, manchmal auch im Sehnerv. Dadurch kommt es zu Lähmungserscheinungen, weil die zerstörten Nervenfasern keine Impulse mehr leiten können – also auch keine Befehle über die Nerven mehr zu Muskeln gelangen können und Sinneseindrücke nicht ans Gehirn weitergeleitet werden.

Im Verlauf der Krankheit verhärtet sich die äußere Schicht des Rückenmarks mehr und mehr. Das Myelin, die Membran, die die Nerven schützt, wird zerstört. So können die feinen, elektrischen Impulse nicht mehr von einer Nervenzelle zur anderen übertragen werden und die Informationen (die vom Gehirn zum Körper und zurück zum Gehirn laufen) nicht mehr durchkommen. In den meisten Fällen verläuft die MS in Schüben. Nach einem solchen Schub können sich die Symptome wieder zurückbilden … bis zum nächsten Schub. In ungünstigen Fällen können die Schäden aber auch bleiben und sich unglücklicherweise bei jedem neuen Schub weiter verschlimmern.

Die Symptome dieser Verhärtungen sind Lähmungen, Schmerzen, Probleme des Tastsinnes, das Temperaturempfinden fällt aus, Schluckprobleme, Sehstörungen. Die Bewegungen werden langsam, die Kraft schwindet. In schweren Fällen bis zur Bewegungsunfähigkeit. Manche MS-Patienten können aber auch noch viele Jahre nach dem Krankheitsausbruch eigenständig gehen.

 

https://gesund-auf-den-punkt.de/

Keine gesicherten Erkenntnisse über die Gründe der Erkrankung

Über die Gründe und Auslöser der Krankheit gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Die Tatsache, dass die Krankheit, die früher im Lebensalter von ca. 40 Jahren begann, mittlerweile schon bei 20-Jährigen keine große Seltenheit mehr ist und in letzter Zeit sogar schon bei Kindern aufgetaucht ist, lässt den Verdacht zu, dass es eine umweltbedingte Schädigung sein könnte.

Die Auswirkungen können von milde und kaum spürbar bis zu erheblichen Schäden und Beeinträchtigungen reichen. Fast ein Drittel der MS-Patienten trägt durch die Nervenschäden der MS bleibend starke Behinderungen davon, die bis zu einem Leben im Rollstuhl führen können.

Trotz intensiver Forschung sind die Wissenschaftler aber den eigentlichen Auslösern der MS bisher nicht auf die Spur gekommen. Es sollen, so ist die seit Jahren herrschende Vermutung, mehrere Faktoren zusammenkommen, um im individuellen Fall eine Multiple Sklerose in Gang zu setzen.

Die Mediziner vermuten, dass bestimmte Infektionen im Kindesalter damit zu tun haben und auch die Ernährung eine große Rolle spielt. Vitamin D-Mangel scheint ebenfalls in das Geschehen involviert zu sein, wie auch eine genetische Disposition. Ist in der Familie bereits ein MS-Fall, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung bei Verwandten.

Es sind zwar mittlerweile mehr als 200 Gene in der Erbsubstanz identifiziert worden, die einen Einfluss darauf haben, ob ein Mensch MS bekommen kann oder nicht. Ob es aber auch ganz bestimmte Faktoren aus der Umwelt gibt, denen man eindeutig eine Auswirkung auf den Ausbruch der Krankheit zuweisen kann, ist bisher unbewiesen.

 

Therapien und Behandlungen beschränken sich auf die Symptome

Aus all diesen Gründen kann sich die schulmedizinische Behandlung von MS-Patienten nur auf die Linderung der Symptome beschränken. Eine Heilung wäre nur möglich, wenn man die exakten Gründe kennt und verhindern oder beseitigen kann. Aber auch in der Symptombekämpfung muss die Medizin in ihrer Hilflosigkeit zu Methoden greifen, die nicht besonders gesundheitsfördernd sind.

So erhält der MS-Patient während eines Schubes hochdosiertes Cortison und bisweilen auch so genannte Zytostatika, also Mittel, die das Zellwachstum und die Zellteilung bremsen. Zytostatika sind die Wirkstoffe, die in einer Chemotherapie bei Krebskranken angewendet werden.

Dann versucht man natürlich, die Schmerzen und anderen Symptome, unter denen die Patienten sehr leiden, zu lindern. Das bedeutet die Gabe hochwirksamer Schmerzmittel, was leider die Leber belastet, Antidepressiva, die den Patienten die Verzweiflung nehmen, sowie Immunsuppressiva, wie man sie bei Organtransplantationen anwendet. Diese sehr wirksamen, aber auch nicht ungefährlichen Mittel sollen das körpereigene Immunsystem davon abhalten, das eigene Nervensystem zu zerstören.

Doch solange die wahren Gründe für eine Multiple Sklerose nicht gefunden werden, kann man das Übel auch nicht an der Wurzel packen und die Krankheit heilen.

 

https://aquarius-prolife.com/de/

Regenerative Medizin: Eine erprobte Therapie lindert die Symptome und verbessert die Lebensqualitaet ohne Nebenwirkungen

Wissenschaftler der Monash-University fanden heraus, dass sich die Myelinschicht um die Nervenbahnen wieder neu bilden kann, wenn man Nervenzellen im Gehirn aktiv stimuliert. Eine solche Stimulation – nur auf eine andere Art – leistet die sogenannte „ewige Nadel“ von Dr. med. Ulrich Werth.

Das Verfahren – die so genannte „ewige Nadel“ – beruht ausschließlich auf der Ohr-Akupunktur. Denn im Ohr liegen alle wichtigen Akupunkturpunkte des ganzen Körpers auf kleinem Raum beisammen. Spezielle, kleine Nadeln aus Titan werden während einer Operation in das Ohr exakt an die Punkte implantiert, wo sie ein ganz bestimmtes Organ oder einen ganz bestimmten Punkt im Körper quasi „anfunken“ und zur Selbstregeneration anregen. Die winzig kleinen Nadeln stimulieren nun diese exakten Punkte für MS, die den Impuls direkt ins Gehirn leiten.

Durch diese permanente Stimulierung werden in der Folge nach etwa 3-5 Monaten neue Nervenzellen und Synapsen, die Verbindungsbrücken zwischen den Nervenzellen, gebildet. Im Falle von Multipler Sklerose bildet sich sogar das wichtige Myelin wieder neu, wodurch der Krankheitsverlauf nicht nur gestoppt, sondern die Symptome zum Teil sogar geheilt und das allgemeine Wohlbefinden wiederhergestellt oder zumindest stark verbessert werden kann. Oftmals können einige der zahlreichen Medikamente abgesetzt werden. So ist auf jeden Fall eine Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität, in vielen Fällen aber auch ein kompletter Stillstand der Krankheit möglich. Und das, ohne Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen.

Diese Therapieform bietet sich an, da die Medizin zur Zeit keine Heilungsmöglichkeit sieht und diesbezüglich noch in der Grundlagenforschung steckt.

Eine Patientin berichtet zum Beispiel :

–      Spüre meiner Füße täglich, selbständiges Gehen möglich, sehe Unebenheiten auf Strasse

–      Orientierung kommt langsam wieder

–      Gedächtnis um einiges besser

–      Keine Schmerzen, kein Schub mehr

Allerdings gibt es mittlerweile vielversprechende Ansätze, die für die Zukunft große Hoffnung machen. Leider wird es auch dann, wenn diese Forschung erfolgreich ist, noch Jahre dauern, bis eine Therapie daraus entwickelt werden kann, die auch anwendungsreif in die Krankenhäuser und Arztpraxen gelangt.

 

https://provithor.com/wp/?wpam_id=48

Zwillinge, Darmbakterien und Mäuse mit Gehirnentzündung

Bei einer so verbreiteten Krankheit wie MS, gibt es auch Patienten, die ein Zwillingsgeschwister haben. Wäre nun die Multiple Sklerose nur eine rein genetisch bedingte Erkrankung, müssten bei eineiigen Zwillinge auch immer beide betroffen sein. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil, meistens ist nur einer betroffen. Es muss also sehr wahrscheinlich noch einen anderen Grund als die Erbmasse geben.

Eine Studie dazu hat 34 eineiige Zwillingspaare untersucht, bei denen nur einer an Multipler Sklerose erkrankt war. Die Wissenschaftler richteten ihre Aufmerksamkeit auf die Darmflora der Zwillingspaare. Der Grund: Eine Arbeitsgruppe von Forschern am Max-Planck-Institut für Neurobiologie und Biochemie fand heraus, dass, wenn man die Darmflora von MS-Patienten gesunden Mäusen einsetzt, die kleinen Nager eine Gehirnentzündung entwickeln, die der Multiplen Sklerose sehr ähnlich ist. (Hier die Studie dazu)

Das wiederum lässt darauf schließen, dass auch im Menschen eine solche, schädliche Darmflora eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von MS spielen könnte. Es gibt ja schon seit längerem deutliche Hinweise durch Studien, dass die ganz individuelle Bakterienzusammensetzung im Darm direkten Einfluss auf das Gehirn haben kann. Auch bei Parkinson spielt das offensichtlich eine große Rolle. (Hier die Studie dazu)

Also machte man mit den 34 eineiigen Zwilligspaaren eine ähnliche Versuchsreihe mit Mäusen, wie die oben beschriebene. Nur „impfte“ man den Darm der Mäusegruppe Nr.1 mit den Darmbakterien des MS-kranken Zwillings, die Mäusegruppe Nr.2 mit den Darmbakterien des gesunden Zwillings. Und tatsächlich: Die Mäusegruppe Nr.1 erkrankte doppelt so häufig an der MS-artigen Gehirnentzündung (spontane autoimmune Enzephalomyelitis) wie die Mäusegruppe Nr.2. Damit wurde deutlich, dass die Darmflora ganz offensichtlich eine wichtige Rolle bei der Multiplen Sklerose spielt.

Nun wenden sich die Forscher im nächsten Schritt der Aufgabe zu herauszufinden, welche Bakterienarten in der Darmflora der MS-Patienten die gefährlichen Krankheitserreger sind. Zwei Bakterienfamilien stehen unter Verdacht. Die eine ist schon länger als Mitspieler bei Entzündungsprozessen unter Beobachtung, die andere, die den Familiennamen „Sutterella“ trägt, scheint nicht nur bei MS, sondern auch bei Autismus-Erkrankungen mitzuwirken.

 

https://www.lebenskraftpur.de/Bio-Mikrobiom-Protego?produkt=91

Bestimmen unsere Darmbakterien unsere Krankheiten?

Das ist keine große Überraschung, denn auch in Kalifornien hat man ähnliche Untersuchungen gemacht. Man verglich dort die Zusammensetzung der Darmflora von 71 MS-Patienten mit der von 71 Gesunden. Bei genauer Analyse fand man heraus, dass bei MS-Patienten die beiden oben genannten Bakterienstämme deutlich stärker vertreten waren, als bei den gesunden Probanden. Dafür gab es die Bakterienart Parabacteroides distasonis bei den MS-Patienten kaum, bei den Gesunden aber häufig und viel davon. Alle drei Sorten von Darmbakterien spielen nach den Erkenntnissen der Medizin eine Rolle bei Entzündungsvorgängen im Körper.

Unsere Darmflora ist bekanntermaßen sehr wichtig für unsere Gesundheit und regiert in unserem Körper sehr stark mit. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass die bereits erwähnten Infektionen im Kindesalter, die die Entstehung einer MS anscheinend begünstigen, vielleicht gar nicht der Grund für den Ausbruch einer MS sind, sondern die Antibiotika, die den Kindern gegen den Infekt verabreicht werden, dabei aber die Darmflora zerstören. Möglicherweise können die Bakterienarten, die zu Autismus, Parkinson und Multipler Sklerose führen, dadurch im geschädigten Darm überhaupt Fuß fassen. (hier die Studie dazu)

Dadurch, dass in der Ohrmuschel der ganze Körper quasi in klein dargestellt ist, kann man dort auch mit der Therapie der “ewigen Nadel” die Funktion des Darmes verbessern.

Diese Ergebnisse lassen wirklich darauf hoffen, dass im Erfolgsfall Millionen Menschen auf der Welt von solchen grausamen Krankheiten geheilt werden könnten.

Sollten Sie Interesse an weiteren Informationen haben, Beratung oder Hilfe benötigen oder mehr über die Therapie der „ewigen Nadel“ wissen wollen, zögern Sie bitte nicht, sich an das Zentrum für Neuro-Regenerative Medizin zu wenden. Dort spricht man Deutsch und beantwortet gern Ihre Fragen:

Zentrum fuer Neuro-Regenerative Medizin

Telefon: +34 963 516 680

WhatsApp: +34 610 14 15 41
Email: info@weracu.org

Adresse: Calle La Floresta 18, bajo
46022 – Valencia, Spanien

 

https://baden.jungbrunnen.tips

 

Eure Spenden helfen mir, Euch noch bessere Artikel zu bieten, sie sind wichtig, damit ich Autoren, Graphiker, Cutter u.v.m. bezahlen kann. Ich habe keine Sponsoren oder Investoren. 

via Überweisung:

Konto Inhaber: CONNECTIV EVENTS S.L.
IBAN: ES95 001901 82564 01001 4565
BIC: DEUTESBBXXX

Bitte immer Spende als Zweck angeben!
DANKE!

________________________________________________________________________

Die Plattform von connectiv.events bietet Dir vielfältige und effektive Möglichkeiten, Dich, Deine Arbeit und/oder Dein Unternehmen bei einem thematisch breitgefächerten Publikum vorzustellen. Die Bekanntheit und auch die Beliebtheit von connectiv.events wächst von Tag zu Tag.

Im digitalen Zeitalter ist es besonders wichtig, einander real zu begegnen. Die Gelegenheit dazu hast Du bei unseren Events. Eine Termin-Übersicht findest Du im Event-Kalender.
Abonniere doch gleich unseren Youtube-Kanal. Damit unterstützt Du unseren Bekanntheitsgrad und verpasst keine neuen Produktionen mit spannenden Themen und Gästen.
Verpasse auch keine Informationen über kommende Events, sowie interessante Artikel, Beiträge und Menschen und melde Dich ebenfalls für unseren Newsletter an.
Wir entwickeln unsere Plattform ständig weiter und wünschen Dir viel Freude beim Stöbern auf connectiv.events

________________________________________________________________________

Weiter lesen auf:

Bildredakteur:

connectiv.event

Textredakteur:

Zentrum für neuroregenerative Medizin

Quelle:

connectiv.events

WP Twitter Auto Publish Powered By : XYZScripts.com

Pin It on Pinterest

Share This