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Neurodermitis quält. Woher kommt sie und was kann man wirklich (außer Kortison) dagegen tun? Wir sagen Euch, welche Möglichkeiten es gibt, wie man sich ernährt, eine selbstgemachte Creme und dass Bleichmittelbäder Ekzeme lindern. (Bild: Wikimedia Commons, Bernd Untiedt, Bildlizenz: CC BY-SA 3.0)

Neurodermitis – Wenn man aus der Haut fahren möchte (aber es gibt Hilfe)

19. April 2019 | Familie | Soziales | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Natur | Umwelt | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

Die Quälerei Neurodermitis hat viele Namen: Atopisches Ekzem, atopische Dermatitis oder endogenes Ekzem. Sie gehört zu den „Atopien“, den Krankheiten, die in den Symptomkreis der Allergien gehören.

 

Wer bekommt Neurodermitis?

Etwa 2,5 Prozent der Bevölkerung leiden mehr oder weniger stark an diesen Hautproblemen. Bei Schulkindern tritt es viermal häufiger als im Durchschnitt auf. Ungefähr 10 Prozent der Kinder im Alter von 5 bis 18 Jahren haben damit zu tun. Eine deutsche Studie kam zu dem Ergebnis, dass das Risiko für ein Neugeborenes, Neurodermitis zu bekommen, in Familien ohne Anhaltspunkte für eine Neigung zu Allergien, bei etwa 10 Prozent liegt. Wenn ein Elternteil von Allergien betroffen ist, liegt es bei 15 Prozent und wenn beide Elternteile Allergieprobleme haben, liegt es bei etwa 45 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Mutter Neurodermitis vererbt, ist etwas höher als beim Vater.

Mediziner gehen heute davon aus, dass Gene zu einer Atopieveranlagung führen können, aber ob aus einer Veranlagung eine Erkrankung wird, hängt wesentlich von Umweltfaktoren ab.

 

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Die Symptome

Im Allgemeinen macht sich die Neurodermitis durch trockene, rote Flecken auf der Haut mit zeitweise starkem Juckreiz bemerkbar, bisweilen reißt die trockene, gereizte Haut auch ein und die Stellen können nässen. Das Gesamtbild der Neurodermitis kann sich aber je nach Person und Alter sehr unterschiedlich darstellen. Bei Babys zeigt sich eine Neurodermitis vor allem als entzündliche Rötung an den Wangen, manchmal mit gelblich-bräunlichen Krusten oder Bläschen, aber auch an Armen und Beinen oder am Körper. Ab dem zweiten Lebensjahr erkennt man sie meist als trockene Stellen an den Gelenken: an Ellenbogen und Kniekehlen sowie am Nacken und an den Handgelenken. Gerade Kinder können es nicht lassen, sich an den juckenden Stellen ausgiebig zu kratzen und zu schubbern, doch das verschlimmert die Sache nur bis hin zu blutenden Hautläsionen. Die offenen Hautstellen werden dann leicht zu Einfallstoren für Keime und Bakterien.

 

Woher kommt die Neurodermitis?

Die Ursachen für das Hautproblem sind schwer auszumachen. Mediziner gehen davon aus, dass es wohl mehrerer Faktoren bedarf, die dann zusammen mit einer erblichen Veranlagung zur empfindlichen Haut als Neurodermitis zum Ausbruch kommen. Ein Faktor ist beispielsweise die Ernährung der Mutter während der Stillzeit. Weitere, eine Neurodermitis des Kindes begünstigende Faktoren sind das Rauchen, psychische Belastungen und zu viele chemische Stoffe an der Haut des Kindes. Darunter zählen Kosmetika für Babys, Weichspüler in den Kleidungsstücken und in der Bettwäsche und Appretur in neuer Baby-Kleidung.

Mit dem Alter verschwindet in den meisten Fällen die Neurodermitis mehr und mehr, bei vielen ganz. Manche entwickeln dann aber verwandte Gesundheitsprobleme aus dem atopischen Formenkreises, wie z.B. Asthma.

 

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„Heilung unerwünscht“? – Regviderm, die unterdrückte Lösung?

Diese Geschichte liest sich wie ein Krimi: Die verlorene Ehre des Journalisten Klaus Martens: Er war einer der angesehensten Rechercheure in Deutschland. Dann drehte er für den WDR den Film „Heilung unerwünscht“, der die Produktpolitik der Pharma-Riesen kritisiert und für Klaus Martens begann ein Albtraum.

Was war passiert? Er fand zwei Deutsche, die eine Vitamincreme (Regviderm) entwickelt hatten, die sehr sehr gut bei Neurodermitis half. Der Juckreiz bei Neurodermitis soll unbeschreiblich stark sein und die Linderung daher als purer Segen empfunden werden. Sie patentierten die Formel, gründeten eine Firma (Fa. Regeneratio) und nahmen Kontakt zu den Pharmafirmen auf. Alle bestätigten ihnen die exzellente Wirkung und dennoch zögerte man Abschlüsse jahrelang hinaus bis schließlich diese Firma in die Pleite und einer ihrer Erfinder in das Sanatorium ging. Das neue Produkt hätte in letzter Konsequenz schlechtere Produkte – die aber mit besseren Gewinnmargen arbeiten – locker vom Markt verdrängt. Hier der Link zum Film „Heilung unerwünscht“.

 

 

Was kann man dagegen tun?

Zuerst einmal sollte man die Haut mit milden, sehr natürlichen Fetten und Ölen pflegen und gut feucht halten, viel Luft daran lassen. Kosmetika strikt nur beim Bioladen einkaufen und darauf achten, dass nur natürliche Zutaten enthalten sind und keine hautreizenden Stoffe, auch keine ätherischen Öle.

Luft an die Haut lassen! Wer unter Neurodermitis leidet weiß, dass der Winter mit seiner trockenen Heizungsluft – abwechselnd mit beißender Kälte – die reinste Folter ist. Wollpullis oder Synthetikfasern sind ebenfalls ein Garant für einen Ausbruch, spätestens dann, wenn man auch noch psychisch unter Druck gerät.

Ein weiterer Faktor ist die Ernährung. Hier findet man viele Ratschläge im Netz. Bekanntermaßen sollte man alle Produkte aus Weizen meiden, Zucker stark reduzieren, Milchprodukte ebenfalls meiden und alle prozessierten Nahrungsmittel unbedingt links liegen lassen. Die darin enthaltenen Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Enzyme, Verdickungsmittel, Emulgatoren, Esther, Stabilisatoren, Säureregulatoren, Aromen und anderer Chemiemüll sind Booster für die Neurodermitis. Zwiebeln sollen sich günstig auswirken, viel Gemüse und vor allem der Verzehr reifer Avocados ist nährend und beruhigend für die Haut. Vitamin B12 hilft ebenfalls sehr.

 

 

„Von außen“ auf die Haut gibt es ein Rezept für eine „Rosa Vitamin B12 Creme“, die gute Erfolge bringen soll:

0,07 g Vitamin B12
46 g Avocado-Öl
45,42 g Wasser
8 g Tegocare PS
0,26 g Kaliumsorbat
0,25 g Zitronensäure

(Bitte ausdrucken, sichern und weitergeben! Diese Rezeptur kann jeder Apotheker ohne Probleme anmischen).

Wer sich gleich eine ganz ähnliche, fertige Creme kaufen will, die gibt es auch.

Interessanterweise schreibt das Ärzteblatt, dass Bäder mit einer bestimmten Art Haushaltsbleiche ebenfalls die Ekzeme der Neurodermitis lindert. Es handelt sich in der Studie um den Stoff Natriumhypochlorit, das auch gern zum Desinfizieren von Schwimmbädern verwendet wird. Da es gegen Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) wirksam ist, wird es zunehmend auch in Kliniken als Desinfektionsmittel eingesetzt. Eine Exposition der Haut mit Natriumhypochlorit ist, vorausgesetzt die Dosis ist nicht zu hoch, unbedenklich. Die Studie dazu findet man hier.

 

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