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Niederlande: Biomarkt-Kette ersetzt Plastik mit dieser Verpackung aus Zucker! (Video)

12. Oktober 2018 | Autarkie | Freies Leben | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | connectiv.events

Weltweit ist der Kunststoffverbrauch in den vergangenen Jahrzehnten massiv angestiegen. Waren es in den 1950er Jahren noch 1,7 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr, hat sich das Ganze bis 1989 nahezu um das Hundertfache gesteigert. Im Jahr 2012 waren es schon 288 Millionen Tonnen. Jede Minute landet umgerechnet ein Müllwagen voll mit Plastik im Meer. Das sind rund 30 Millionen Tonnen Plastikmüll, die jährlich in den Ozeanen landen. Der junge Niederländer Boyan Slat hat mit seinem „Ocean Cleanup Program“ für Furore gesorgt. Lange Zeit belächelt, hat er es jetzt geschafft, die erste größte Plastikmüll-Meeressäuberungsanlage im Pazifischen Ozean zu installieren. So spektakulär und ambitioniert dieses Projekt auch ist, muss sich doch jeder Einzelne fragen, wie er jeden Tag Plastikmüll vermeiden kann. Denn jeder Deutsche verbraucht pro Jahr rund 220 Kg Verpackungsmüll. Die Deutschen sind damit Verpackungsmüll-Europameister – eine traurige Bilanz.

 

 

Und das größte Problem: Die Müll-Mengen lassen sich nicht biologisch abbauen. Ein Joghurtbecher beispielsweise braucht 500 Jahre, um sich zu zersetzen. Fische fressen Plastikpartikel, die im Meer landen, Meerestiere verfangen sich darin. Der Mensch nimmt das Plastik über das Trinkwasser auf.

Dabei gibt es schon intelligentere und umweltfreundliche Verpackungen. Das Unternehmen „Bio4Pack“ macht es vor. Das Unternehmen hat Verpackungen entwickelt, die aus Zucker bestehen und genauso stabil wie die herkömmlichen, umweltschädigenden Plastikverpackungen sind und auch genau, wie Plastikpackungen aussehen. Das neue Bioplastik ist kompostierbar und wird von der niederländischen Bio-Supermarktkette „Ekoplaza“ eingesetzt. Rund 700 Produkte gibt es in diesem Extra-Plastikfreien Gang nun ganz ohne Plastikverpackungen, darunter beispielsweise Fleisch, Reis, Saucen, Milchprodukte, Schokolade, Getreide, Snacks, Obst und Gemüse. Die Supermarktkette testete die Verpackungen aus Zucker und hat diese für gleichwertig zu herkömmlichen Verpackungen aus Plastik befunden. Die Verpackungen von Bio4Pack sind aus Zucker, dem lediglich Milchsäure hinzugefügt wird, um die Festigkeit zu erlangen. Das Unternehmen Bio4Pack kommt aus Deutschland, die Verpackungen werden allerdings in den Niederlanden produziert.

 

 

Der Biomarkt Ekoplaza setzt verstärkt auf das „Original Unverpackt-Prinzip“ und versucht so viel Plastikverpackungen wie möglich zu vermeiden. So gibt es inzwischen ganze Regalreihen bei Ekoplaza, die nur Produkte mit plastikfreien Verpackungen anbieten. Anstelle von Plastikverpackungen sollen hier wiederverwendbare und recycelbare Materialien wie Glas oder Karton, aber auch neu entwickelte biologisch abbaubare Materialien zum Einsatz kommen. 350 Produkte sind schon auf Biopacks umgestellt. Das Zuckermaterial hält die Produkte frisch und hygienisch verpackt, wie herkömmliche Plastikverpackungen. Für die Produktion der kompostierbaren Verpackungen müssen herkömmliche Verpackungsmaschinen nicht umgebaut werden. Es ändert sich lediglich das hinzugefügte Material. Ekoplaza trägt die Mehrkosten für die Bioverpackungen selbst und wälzt sie nicht auf die Verbraucher ab.Die Kampagne A Plastic Planet hat die neue Initiative des Supermarktes mit angestoßen. Dem Guardian gegenüber sagte Mitgründerin Sian Sutherland die Eröffnung sei “ein Meilenstein im weltweiten Kampf gegen Plastikverschmutzung.“

 

 

In Deutschland bietet noch kein Supermarkt Produkte mit den kompostierbaren Verpackungen an. Grund soll die zu lange Zerfallsdauer der Zuckerverpackungen sein. Bis die Verpackungen im Kompost komplett zerfallen sind, dauert es 12 Wochen. Das ist doppelt so lang, wie die Maschinen in den Müllwerken programmiert sind. Die Einführung der Bioverpackungen scheitert bislang an den Verpackungsvorschriften, also der Gesetzgebung. Damit die Verpackungsreste sich komplett zersetzen können, müssen sie aus dem restlichen Bio-Abfall raussortiert werden, was Zeit und Geld kostet. Würde man jedoch die Zyklen der Verfallszeit von Biomüll in Müllwerken verlängern, könnte man dieses Problem lösen. Deutsche Verbraucher sind jedenfalls von dem Bio-Material begeistert.

 

 

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