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Ein ziemlich schockierendes Bild bot sich bei der Aktion "Ende der Gewalt an Frauen!" Bild: Screenshot Youtube

Wien und Berlin: Aufstand der Frauen gegen Gewalt – Blut-Protest vor Kanzleramt

31. Januar 2019 | Familie | Soziales | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

 

15 Frauen setzten am Donnerstag letzter Woche ein Zeichen in Wien vor dem Kanzleramt. Die Frauen forderten eindrucksvoll ein „Ende der Gewalt an Frauen“Sie hatten sich dazu in weiße, mit „Blut“ bespritzte Gewänder gehüllt, und die Gesichter ebenfalls auf „blutig“ geschminkt. Die Initiatoren, Lena Jäger vom Frauenvolksbegehren, der Österreichische Frauenring und die Allianz Gewaltfrei machten klar, dass es so nicht weitergehen kann und darf. Sie forderte unmissverständlich: „Die Politik muss jetzt handeln“, forderten, gemeinsam mit demei Initiator der Aktion. Die Frauen und einige Männer ­legten sich „blutüberströmt“ auf dem Boden, um jeden herum war ein Kreideumriss gezogen, wie es die Polizei am Tatort mit den Leichen macht, die die Täter hinterlassen. Mit dieser Aktion wollte das Aktionsbündnis  – nach fünf Frauenmorden in nur zwei Wochen – auf die beispiellose Welle der Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Österreich hinweisen. Die Aktion war eindrücklich und die Szene entsetzlich anzusehen.

 

 

Lena Jäger sprach von einem „unmissverständlichen Zeichen für ein Ende der Gewalt an Frauen“. So könne die Regierung die Frauen in Österreich „einfach und rasch vor Gewalt schützen – mit dem Geld von nur einem Hubschrauber“. Frauen- und Opferschutzorganisationen kritisieren die Regierung, ausgerechnet in dieser bedrohlichen Situation für Frauen, die Geldmittel bei Frauenprojekten zu kürzen, während aber für das Heer schon Geld da sei: „Wie im Sommer 2018 300 Millionen Euro für den Kauf von 15 Hubschraubern bewilligt wurden, erwarten wir, dass ein Zehntel davon in eine Kampagne für Frauenschutz investiert wird!“ forderten die Aktivisten.

Nur 210 Millionen Euro brauche es laut der Istanbul Konvention in Österreich, um Gewalt an Frauen langfristig wirksam zu bekämpfen, sagte Frau Jäger. Die SPÖ unterstützt die Aktion: 3 Millionen mehr für den Gewaltschutz seien dringend notwendig. „Der Aufbau von Parallelstrukturen ist Geldverschwendung und unnötig“, betonten die Aktivistinnen. Als Beispiel nannten sie die Ankündigung eines dreistelligen Frauennotrufs, das aber, „ohne vorher mit den Verantwortlichen der jetzt gut funktionierenden Frauen-Helpline zu sprechen“. Das sei nichts anderes als ein PR-Gag.

 

 

 

In der kommende Woche will überdies Staatssekretärin Karoline Edtstadler die Ergebnisse einerTaskforce gegen Gewalt an Frauen öffentlich machen.

Bei der Performance standen die Frauen, untereinander mit einem roten Band verbunden, zunächst einige Minuten still, dann knallte es, und sie fielen , wie von einem Schuß gefällt, zu Boden. Das rote Band sollte symbolisieren, dass alle von Gewalt betroffenen Frauen miteinander verbunden sind“, erklärte Frau Jäger der Presse.

Die SPÖ zeigte sich mit den protestierenden rauen solidarisch und fordert drei Millionen Euro zusätzlich für den Gewaltschutz für Frauen, davon sollen zwei Millionen für Fraueneinrichtungen verwendet werden und eine Million für die Täterarbeit. SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner nannte als notwendige Sofortmaßnahmen unter anderem einen „bundesweiten Ausbau von Antigewalttrainings und präventive Arbeit im Bildungssystem“.

 

 

Auch in Deutschland gab es vor dem Kanzleramt in Berlin eine Protestaktion. Mit einer 200 Meter langen Leine kopierter Berichte von Mord, Totschlag, Messerangriffen, Vergewaltigungen, Frauenmorden und Raub – alles aus nur 8 Monaten – protestierte eine Gruppe Bürger gegen die ausufernde Gewalt in Deutschland. Doch in der deutschen Presse war davon nichts zu erfahren. Eine britische Zeitung berichtete allerdings ausführlich davon.

 

 

 

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