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Österreich: Integrationsbericht offenbart Ausmaß der Misere

9. September 2019 | Allgemein | Politik | Geo-Politik | connectiv.events

von Pierre Kranz 

Vor wenigen Tagen wurde in Österreich der neue Integrationsbericht veröffentlicht. So publizierte das Außenministerium die neuesten Daten, Entwicklungen sowie Zahlen auf dem Arbeitsmarkt.

Die Reaktionen aus den Parteien fallen, wenig verwunderlich, ganz unterschiedlich aus. Die Integrationssprecherin der SPÖ Nurten Yilmaz kritisiert in ihrem Statement die Integrationspolitik aus ÖVP und FPÖ. Sie sagt, durch die Kürzung von Geldleistungen wurden die Menschen gegeneinander ausgespielt. Die ÖVP hingegen ist mit den Entwicklungsprozess zufrieden. Integrationssprecher Karl Nehammer sieht allerdings noch Handlungsbedarf und warnt, dass eine linke Politik aus Rot-Grün-Pink alle bisherigen Fortschritte zunichte machen könnte.

Aus dem Bericht ist zu entnehmen, dass bereits 23,3 Prozent der Österreicher einen Migrationshintergrund hat. Zwar ging die Zahl der Einwanderer, zumindest die nach offizieller Lesart, im Vergleich zu 2015 (113.000) zurück, doch das Jahr 2015 als Maßstab zu verwenden ist irreführend.

Die Einwanderzahl steigt weiter. So waren es im Jahr 2018 insgesamt 35.000 Personen, davon fast 14.000 Asylbewerber.

 

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Integrationsprobleme in Schulen spitzen sich zu

Zurecht weist die FPÖ darauf hin, dass es immer mehr Integrationsprobleme mit vielen im Land befindlichen Migranten gibt. In der Arbeitslosenstatistik sind Einwanderer mit 30,7 Prozent überrepräsentiert. Gleiches gilt für den Bereich der Mindestsicherungsbezieher, die ein Drittel ausmachen. Zudem mangelt es bei den Schülern an Deutschkenntnissen.

Neben den ohnehin schon mangelnden Deutschkenntnissen, steigt die Zahl ausländischer Schüler weiter an. Das zeigt sich etwa am Bedarf von Sprachförderungen bei Schülern, nicht nur in den Volksschulen. Von den insgesamt 40.600 Betroffenen bundesweit besuchten 6.550 die Neuen Mittelschulen und 1.755 die AHS, also gut 20 Prozent.

Hinzu kommen Schüler, die Deutsch nicht als Muttersprache verwenden. Dieser Anteil liegt bei 26 Prozent, in Wien gar bei 52 Prozent. Verglichen mit dem EU- oder OECD-Schnitt, sind diese Zahlen überproportional hoch, besonders beim Anteil von Migrantenkindern der zweiten Generation, die vielfach ja auch schon Staatsbürger sind.

Der Bildungssprecher der FPÖ Wendelin Mölzer beschreibt:

Diese Zahlen geben Anlass zur Sorge und bestätigen das Bildungskonzept, das FPÖ und ÖVP auf den Weg gebracht haben, wobei dieser mit Sicherheit nicht zu Ende geschritten ist. Integration ist die Bringschuld jener, die hier leben wollen. Deshalb schrillen bei mir alle Alarmglocken, wenn dem Bericht zu entnehmen ist, dass 26 Prozent der Schüler Deutsch nicht als Umgangssprache verwenden – in Wien sollen es gar 52 Prozent sein! Die Bildungsflucht von österreichischen Kindern in Privatschulen ist somit vorprogrammiert, denn diese zählen in den öffentlichen Schulen schon zur Minderheit, sodass deren Bildung auf der Strecke bleiben“

Auf die Frage hin, wie man mit schlechten Deutschkenntnissen in die Oberstufe kommt, kommentiert Mölzer:

Die Zahlen belegen auch, dass mehr als 8.000 Schüler im Schuljahr 2017/18 an den Neuen Mittelschulen und den Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) eine Sprachförderung benötigten – da muss an den Volksschulen wohl etwas gewaltig schieflaufen. Es stellt sich natürlich auch die Frage, wie diese Schüler den Sprung in die AHS geschafft haben. Der Nachweis von akzeptablen Deutschkenntnissen vor Antritt der Volksschule ist für einen funktionierenden Regelunterricht genauso unabdingbar wie österreichweite Standards ohne Einmischung von dubiosen Vereinen.“

 

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Patriarchale Gesellschaften verwehren Frauen die Arbeit

Innerhalb der letzten fünf Jahre stieg die Anzahl der in Österreich lebenden Menschen mit Migrationshintergrund um 400.000 auf 2,02 Millionen an. Die Arbeitslosenquote bei Ausländern lag im Vorjahr bei 11,3 Prozent. Bei Einheimischen liegt diese bei gerade einmal 6,7 Prozent.

Mit 41 Prozent waren insbesondere Afghanen, Syrer und Iraker arbeitslos. Das habe nicht zuletzt damit zu tun, dass Frauen in patriarchalen Gesellschaften der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt bleibe.

 

Siehe auch von Eva Maria Griese: Österreich ist keine Insel der Seligen mehr – Sebastian Kurz pokert hoch und lässt sich nicht in die gezinkten Karten schauen

 

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Textredakteur:

Pierre Kranz

Quelle:

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