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Oregano – Natürliches Antibiotikum

8. Oktober 2019 | Familie | Soziales | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Zentrum der Gesundheit

Quelle: Zentrum der Gesundheit 

Oregano ist eine aromatische und sehr heilkräftige Pflanze, die aus der Bergwelt der Mittelmeerländer stammt. Oregano zählt zu den kraftvollsten Kräutern und den wirkungsvollsten natürlichen Antibiotika, die jemals untersucht wurden. Oregano ist darüber hinaus ein stark fungizides Mittel. Daher wirkt er gut bei Pilz-Infektionen aller Art. Interessant ist ausserdem seine blutverdünnende Wirkung, so dass er auch in der Schlaganfall-/Herzinfarktprophylaxe eingesetzt werden könnte.

Oregano – echt mediterran

Oregano (Origanum vulgare) wird auch Wilder Majoran genannt, darf aber nicht mit dem Majoran (Origanum majorana) verwechselt werden, da dieser nicht die identischen Wirksubstanzen des Oregano enthält. Oregano ist einer der Hauptbestandteile italienischer Gewürzmischungen und findet sich daher traditionell in Pasta und Pizza, aber auch in Gemüse und Salatdressings sowie auf gegrilltem oder gebratenem Fisch. Wer also mediterran kocht und isst, kommt um den Oregano nicht herum.

Oregano – am besten frisch

Das Aroma des Oregano kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Seine Intensität hängt vom Standort, dem Klima und den Bodenverhältnissen ab. Je karger und trockener der Boden, je heisser die Witterung, umso kräftiger sein Geschmack. Frisch schmeckt der Oregano am besten. Sobald er getrocknet wird, nehmen sein Aroma und damit leider auch seine Heilkraft etwas ab. Dennoch ist auch getrockneter Oregano noch immer ein hilfreicher Heiler bei Gesundheitsbeschwerden der verschiedensten Art.

 

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Oregano gegen Darmparasiten

Chinesische Mediziner setzen Oregano seit Jahrhunderten bei Fieber, Erbrechen, Durchfall und Hautproblemen ein. Da Oregano unter anderem schleimlösend wirkt, wird er auch bei Atemwegserkrankungen verordnet. Oregano ist ausserdem derart parasitenfeindlich, dass er Darmparasiten vertreiben können soll.

Oregano-Öl gegen resistente Bakterien

Oregano-Öl ist die konzentrierte Heilkraft des Oregano und wirkt nicht nur sehr viel stärker als das getrocknete Kraut, sondern auch besser als das frische Kraut. Das ätherische Oregano-Öl ist ein aussergewöhnlich kraftvolles natürliches Antibiotikum. In einer aktuellen Studie fand man heraus, dass Oregano signifikant besser als alle der 18 momentan angewendeten Antibiotika zur Behandlung von Infektionen mit MRSA-Staphylokokken eingesetzt werden kann.

MRSA-Staphylokokken sind multiresistente Bakterien, die gegen die herkömmlichen Antibiotika bereits Resistenzen entwickelt haben und daher jedes Jahr für viele Tausend Todesfälle sorgen. Die im Oregano enthaltenen Polyphenole (Antioxidantien) zerstören dagegen auch solche Bakterien, die gegen herkömmliche Antibiotika resistent sind.

Oregano-Öl kann daher sehr gut bei bakteriellen Infektionen der Ohren und der Atemwege zur Anwendung kommen. Oregano tötet jedoch nicht nur pathogene Keime. Er soll auch die Bildung von Entzündungsbotenstoffen hemmen, was darauf hinweist, dass er auf verschiedenen Ebenen Krankheiten bekämpft.

Oregano-Öl gegen Pilze

Oregano-Öl hat ausserdem eine extreme Anti-Pilz-Wirkung, weshalb es bei Pilzinfektionen, wie z. B. Infektionen mit Candida albicans sehr erfolgreich (innerlich und äusserlich) eingesetzt werden kann. Da Kokos-Öl ebenfalls eine fungizide Wirkung hat, ist die Kombination von Kokos-Öl und Oregano-Öl eine kraftvolle Lösung bei Pilzerkrankungen (siehe unten „Oregano – Die Anwendung“).

 

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Oregano gegen Krebs?

Die im Oregano enthaltenen fungizid wirksamen sekundären Pflanzenstoffe (Rosmarinsäure, Thymol und Thymoquinon) wirken ausserdem gemeinsam mit dem hohen Antioxidantiengehalt des Oregano hemmend auf die Teilung von Krebszellen, so dass derzeit auch eine Anti-Krebswirkung diskutiert wird.

Oregano ist äusserst reich an Antioxidantien

Oregano enthält gar so grosse Mengen an Antioxidantien (Flavonoide und Phenolsäuren), dass er aus diesem Grunde den dritten Platz in der Rangliste der stärksten antioxidativ wirksamen Lebensmittel einnimmt. Sein ORAC-Wert liegt bei beeindruckenden 200.219. Der ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity) gibt die Antioxidationskraft eines Lebensmittels/Nahrungsergänzungsmittels an, also seine Fähigkeit, freie Radikale zu eliminieren.

Oregano verdünnt das Blut

Als unerwünschte Nebenwirkung wird bei Oregano-Öl von einer blutverdünnenden Wirkung gesprochen. „Unerwünscht“ deshalb, weil Oregano-Öl die Wirkung blutverdünnender Medikamente verstärken kann. Für Menschen aber, die keine Medikamente nehmen, könnte Oregano-Öl zur Verbesserung der Blutqualität bzw. zu einer vorbeugenden Thrombosewirkung führen.

 

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Oregano – Die Anwendung

Nachstehend erklären wir Ihnen, wie Sie Orgeano-Öl anwenden können:

Oregano-Smoothie

Natürlich kann Oregano sehr gut nach wie vor als Küchenkraut verwendet werden. Sehr wirkungsvoll sind ausserdem einige Zweige frisches Oreganokraut, wenn man sie in einem grünen Smoothie verarbeitet. Auch Oreganotee ist absolut trinkbar, wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig, da der Geschmack immerzu an italienische Delikatessen erinnert.

Candida-Programm mit Oregano-Öl

Bei konkreten Beschwerden einer Candida-Infektion (Blähungen, Müdigkeit, Hautausschlag etc.) hilft das Oregano Öl ganz besonders gut. Man gibt einen Tropfen davon in einen Teelöffel biologisches Kokos-Öl und nimmt diese Mischung mindestens 10 Tage lang täglich ein- bis dreimal ein. (Mit einmal täglich beginnen und – je nach Verträglichkeit – langsam auf dreimal täglich steigern).

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