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Pädophilennetzwerke in Deutschland: Der Fall Manuel Schadwald

24. Juli 2020 | Allgemein | Familie | Soziales | Geschichte | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

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von Oliver Nevermind exklusiv für connectiv.events geschrieben

In dem heutigen Artikel geht es um den Fall Manuel Schadwald.

Dieser Fall ist deshalb so wichtig, weil wir mit ihm den Bogen von deutschen Pädo-Kriminellen zu international agierenden Kinderhändler-Ringen spannen können.

Am 24. Juli 1993 verschwindet der 12-jährige Manuel Schadwald aus Berlin-Tempelhof spurlos.

Er befand sich zuletzt auf dem Weg in ein Freizeitzentrum für Jugendliche, welches in Berlin Köpenick liegt. Dort kommt er jedoch nie an.

Seitdem gibt es vielerlei Spekulationen und Vermutungen über den Verbleib des Jungen.

Sein Verschwinden gilt bis heute offiziell als ungeklärt. [1]

Doch das ist es nicht.

Durch eine Vielzahl von Zeugenaussagen, Auszügen aus Ermittlungsakten und Dossiers lässt sich das traurige Schicksal des Jungen sehr genau nachzeichnen.

Am 20. April 1998 wurde in einer niederländischen Fernsehsendung über einen Kinder-Prostitutionsring berichtet. Anführer dieses Prostitutionsringes war der Deutsche Lothar Glandorf.

Die Aktivitäten von Glandorf und seinen Komplizen wurden 1994 aufgedeckt.

 

https://vita-system8.de/?ref=132

 

Glandorf und einige seiner Mittäter wurden später zu Haftstrafen verurteilt. Der Grund für das Auffliegen des Netzwerkes war, dass die deutsche Polizei ein Amtshilfeersuchen an die niederländischen Kollegen richtete. In dem Ersuchen ging es um Unterstützung bei der Suche nach dem vermissten Manuel Schadwald. Die deutschen Behörden hatten Informationen erhalten, wonach sich der Junge in einem Kinderbordell, welches von Lothar Glandorf in Rotterdam betrieben wurde, aufhalten soll. Im Rahmen einer Abhöraktion konnten genug Beweise gegen Glandorf gesammelt werden, um einen Haftbefehl zu erwirken. [2]

Doch wie gelang Manuel Schadwald in die Fänge des Pädo-Kriminellen Lothar Glandorf?

Der niederländische Kinderpornohändler Robby van de Plancken verbrachte Manuel Schadwald nach eigener Aussage nach Rotterdam, wo er in dem Bordell des Thüringer Kinderhändlers und Zuhälters Lothar Glandorf anschaffen gehen musste. Unter welchen Umständen Schadwald in die Niederlande gebracht wurde -Plancken drückte sich lapidar mit den Worten [ich] habe ihn mitgenommen“ aus–   ist nicht genau bekannt. Laut Angaben des früheren Stasi Offiziers Wanja Götz sei Schadwald von seinem eigenen Vater, Rainer Wolf,  in die Niederlande gebracht worden, was dieser bestreitet.

Götz‘ Behauptung wird jedoch durch andere Aussagen gestützt.

Wolf soll nach Aussage des „Szene-Insiders“ Jens Uwe Möhrke in einschlägigen Berliner „Pädophilen-Lokalen“ verkehrt haben. [7]

Dies wird von dem Zeugen Peter G. bestätigt. [3]

Überdies existiert ein Dossier, das in der sog. Rolodex-Affäre [4], eine wichtige Rolle spielt.

Bei der Rolodex-Affäre geht es um die angeblichen pädophilen Aktivitäten des niederländischen Politikers Joris Demmink [5], welcher beschuldigt wird zwei Jungen missbraucht zu haben.

Außerdem soll er auch bei der Ermordung Manuel Schadwalds zugegen gewesen sein.[9]

 

https://www.youtube.com/watch?v=Zw3AmmFFA1k

 

In diesem Dossier heißt es:

„Manuel Schadwald (Opfer aus Deutschland) : Von seinem eigenen Vater für Geld ins Milieu gebracht. Er war wirklich ein kleiner Schurke, aber Lothar wie er und sein Vater hatten gelegentlich etwas im SM-Bereich zu bieten. Wurde von Alex eingeladen, weil er zu XXXXXX passte. Wurde Opfer einer Bootsfahrt mit extremem Sex. Veranlasste über XXX und XXXXX, dass er verschwand. Vater, der dort war, wurde unter Druck gesetzt“ [6]

Dem Vorwurf, Rainer Wolf hätte seinen Sohn selber dem Zuhälter und Kinderbordellbetreiber Lothar Glandorf überantwortet, steht indes die o.g. Aussage von Robby van de Plancken gegenüber. Jedoch kann auch beides richtig sein, es ist denkbar, dass Rainer Wolf und sein Sohn zusammen mit van de Plancken in die Niederlande einreisten.

Dass Schadwald in dem Bordell von Glandorf anschaffen gehen musste, ist jedoch 100%ig bewiesen.

So haben drei Jungen, die aus Glandorfs Kinderbordell fliehen konnten, Schadwald eindeutig als Zwangsprostituierter, der in der gleichen Einrichtung wie sie arbeiten mussten, erkannt.

Darüber hinaus haben Zeugen Manuel Schadwald zusammen mit Lothar Glandorf und Marc Dutroux in einer Amsterdamer Homosexuellen-Kneipe gesehen.

Überdies haben drei Polizeibeamte, die Glandorf observierten, Schadwald in seiner Begleitung gesehen.

Bestätigt wird dies außerdem von einem „hochrangige[n] niederländische[n] Polizisten“ und einem erwiesenen Kinderhändler (dass er Kinderhandel betrieben hat, gibt er selbst zu).  Letzterer gab sogar eine eidesstattliche Versicherung ab. [8]

Der grausame Schlusspunkt in Manuels Leben war eine Snuff-Film-Produktion, welche auf einer Yacht statt fand.

Der Lebensgefährte von van de Plancken, Gerrit Ulrich, welcher der Kopf des Zandvoort-Kinderporno-Ringes war, besaß eine Yacht namens Appollo, Apollo ist auch der Name des Kinderporno-„Bestellservices“, den beide betrieben.

Diese Yacht wurde als Location für Sex-Parties genutzt, bei denen auch hochgestellte Personen anwesend waren.

Im Rahmen einer dieser Sex-Parties wurde Manuel Schadwald vor Publikum missbraucht und getötet.

An der Ermordung war – nach Aussage seines Vaters, der das Snuff-Video gesehen hat – auch Robby van de Plancken beteiligt.

Diese Aussage wird nicht nur von Zeugen bestätigt, auch ein Bericht des niederländischen Geheimdienstes und Ermittlungsakten aus dem Dutroux-Verfahren verifizieren die Information.  [8] [10]

Der Morkhoven Arbeitsgruppe, eine niederländische Bürgerrechtsinitiative, gelangte im Zuge ihrer Ermittlungen an dieses Snuff-Video.

Die Sozialarbeiterin Gina Pardaens, die zusammen mit Marcel Verfloessem die Morkhoven Arbeitsgruppe leitete, wurde bei dem Versuch das Video an Ermittlungsbehörden zu übergeben ermordet. Auf dem Video war eine Person aus dem direkten Umfeld von Michel Nihoul, welcher als Kopf des Dutroux-Netzwerkes gilt, zu sehen. [11]

 

https://aquarius-prolife.com/de/

 

War mit „diese[r] Person“ Robby van de Plancken gemeint?

Sollte van de Plancken gemeint sein, wäre dies ein Hinweis darauf, dass das Zandvoort-Netzwerk nicht „nur“ im Kontakt mit dem Pädophilenring um Marc Dutroux stand, sondern es eine feste Verwebung beider Gruppen gab.

Im November 1997 berichtete ein niederländischer Fernsehsender, es existiere ein Pornofilm, in dem Manuel Schadwald zu sehen ist. Bei diesem Film handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den Porno „Der Giftzwerg“ *, in dem in der Tat ein Junge oder junger Mann ** zu sehen ist, der Schadwald äußerst ähnlich sieht. [8] [12]

Es gibt diesbzgl. verschiedene Einschätzungen, daher kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob es Manuel Schadwald ist, oder nicht.

Die Produktionsfirma, die den Film anfertigte ist „Gero“. Gero ist sowohl der Name einer deutschen Schwulenporno-Produktionsfirma, als auch der Deckname eines Mafiosis, der große Teile der Kinderpornohandel-Szene kontrolliert.

Gero wird wie Manuel Schadwald auch in dem Rolodex-Dossier erwähnt. [6]

* nach meinen Recherchen existieren wohl mehrere Pornofilme mit diesem Titel

** es ist nicht ungewöhnlich, dass in Porno-Produktionen Erwachsene, die ein jugendliches bis kindliches Aussehen aufweisen, eingesetzt werden

Auch wenn noch viele Fragen offen sind, ist die Aufarbeitung des Falls Schadwald als solches abgeschlossen.

Dem oft geäußerten Verdacht, die Stasi könne mit dem Verschwinden Manuel Schadwalds zu tun haben, werde ich in einem der nächsten Artikel nachgehen. Da es hierzu keine gesicherten Erkenntnisse, wohl aber einige interessante Indizien, gibt, habe ich bewusst darauf verzichtet, die etwaige Involvierung des ostdeutschen Geheimdienstes in diesen Artikel einfließen zu lassen.

Der Autor Oliver Nevermind kann via Paypal unterstützt werden: https://www.paypal.me/OliverNevermindDE

siehe auch: 

Pädophilennetzwerke in Deutschland

 

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Quellen:

[1] https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1670455/ 

[2] https://isgp-studies.com/joris-demmink-and-prince-bernhard-s-alleged-westerflier-cult

[3] https://www.welt.de/print-welt/article624201/Zeuge-bekraeftigt-Vorwuerfe-gegen-Wolf.html

[4] https://www.nu.nl/dvn/4270471/belangrijkste-punten-rolodex-zaak-met-joris-demmink.html

[5] https://nl.wikipedia.org/wiki/Joris_Demmink

[6] http://www.boublog.nl/wp-content/uploads/2014/06/Rolodex-gegevens-Samson.pdf

[7]https://www.welt.de/print-welt/article378232/Der-Fall-Manuel-wurde-der-Junge-ein-Opfer-der-Porno-Mafia.html

 [8] https://www.welt.de/vermischtes/article143879658/Auf-den-Spuren-der-verlorenen-Kinder.html

[9] http://www.schipholwanbeleid.nl/downloads/home/waarom-weerspreekt-opstelten-weerzinwekkende-beschuldigingen-nie-content.html 

[10] https://www.welt.de/print-welt/article298512/Kein-Einzeltaeter.html

[11] https://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Dutroux#Verschwinden_und_Tode_von_Zeugen_im_Prozess

[12] https://diversmorkhoven.files.wordpress.com/2014/11/duitse-verdwenen-jongen-onderzoek.jpg


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