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Aufgeschnittene Palmölfrüchte mit den fetthaltigen Kernen

Neue Beweise: Palmöl macht Krebs und Diabetes und ist Superfood für Metastasen (Videos)

10. Oktober 2018 | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Natur | Umwelt | connectiv.events

Die Lebensmittelindustrie benutzt gern und viel billiges Palmöl als Fett, besonders in Fertigprodukten. Palmöl gibt den Speisen einen angenehm buttrigen Geschmack und eine streichfeste Konsistenz. Mediziner sind der Meinung, Palmöl ist an der Entstehung von Krebs, diversen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch an der Erkrankung Diabetes beteiligt. Auch für die Umwelt und die Natur unserer Erde ist diese massenhafte Ereugung von Palmöl schädlich. Für die Gewinnung des billigen Palmöls zahlen wir einen hohen Preis: Laut WWF werden dafür riesige Urwälder gerodet, Orang-Utans, Tiger und viele andere Tiere verlieren ihren Lebensraum.

Sehr viele Produkte enthalten Palmöl

Palmöl wird neben Rapsöl zum Beispiel bei der Herstellung von Margarine und Buttergemischen eingesetzt. Die Hersteller setzen es wegens seines guten geschmacks in süßen Backwaren ein, wie Keksen, Plätzchen, Babybreis, Brotaufstrichen, Schokolade-Produkten und vielen Fertiggerichten. Fett ist ein Geschmacksträger, macht glücklich und satt und Palmöl ist ein Himmelgeschenk für die Lebensmittelindustrie, weil es buttrig-fein schmeckt, eine schön cremige Konsistenz hat und sehr billig ist. Palmöl nimmt auch andere Aufgaben in der NAhrungsmittelbranche wahr: Zum Beispiel sorgt Palmöl in Tütensuppen dafür, dass kein Pulver am Beutel klebt.

 

 

Natürliche Öle und Fette werden in der Nahrungsmittelindustrie meistens noch verarbeitet und behandelt, damit sie die Eigenschaften erhalten, die der Hersteller für seine Produkte braucht. Die Fette werden „raffiniert“. Dabei entstehen so genannte Prozesskontaminanten, das heißt, bei der ganzen Behandlung des fettes wird es mit diversen Chemikalien, die dazu nötig sind „kontaminiert“. Das passiert in gewissem Umfang immer bei diesen Vorgängen, doch die weitaus größten Kontaminationen weist Palmöl auf. Es handelt sich um krebserregende und erbgutschädigende Stoffe, die in hoher Konzentration im verarbeiteten Palmöl zu finden sind. Diese werden natürlich nicht auf den Zutatenlisten der Lebensmittel aufgeführt.

Ganz besonders dramatisch ist das im Falle der Milchpulvererzeugnisse zur Babyernährung. Die künstliche Muttermilch enthält eine Menge prozessiertes Palmöl, und so bekommen schon kleine Babies krebserregende Substanzen und Diabeteserzeugende Fette gefüttert. Kleinkinder bekommen gern Schokoladen- und Kekserzeugnisse, die meistens hohe Mengen an Palmöl enthalten. Auch das bei Kindern beliebte Nutella ist voll davon.

 

 

 

Krank durch Palmöl?

Das so viel und gern eingesetzte Palmöl steht im Verdacht, verschiedene Krankheiten zu begünstigen oder sogar hervorzurufen. Wie im obigen Video berichtet, haben Versuche an Mäusen gezeigt, dass unter Mäusegruppen, denen Tumorzellen eingesetzt wurden, nur die eine Mäusegruppe, die mit einem palmölreichen Futter ernährtwurde, aus diesen Tumorzellen Metastasen bildete. Palmöl ist also doppelt ungesund:

  • Wird Palmöl stark erhitzt, entstehen leicht so genannte „Fettsäureester“ wie Glycidyl und 3-MCPD. Nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung gelten diese Stoffe als krebserregend. Diese Fettsäureester lösen im Tierversuch ab einer bestimmten Dosierung nachweislich Tumore aus. Palmöl ist mit weitem Abstand DIE Fettsäure, die es einem Tumor ermöglicht, die lebensbedrohlichen Metastasen zu bilden.
  • Palmöl enthält überdies einen ziemlich hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Dies kann nach Ansicht von Ärzten zu einer signifikanten Verschlechterung der Blutfette führen. Dadurch steige das Risiko für Gefäßverkalkung und Diabetes beträchtlich.

Der Rat der Ernährungsexperten: Besser zu naturbelassenen Pflanzenölen greifen, die einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren aufweisen, zum Beispiel Walnussöl oder Leinöl.

Wie kann ich Produkte mit Palmöl vermeiden?

das ist gar nicht schwer: Palmöl muss auf der Zutatenliste auf der Verpackung der Lebensmittelaufgeführt werden. MAn muss aber dabei sehr Kleingedrucktes lesen können. Also, beim Einkauf im Zweifelsfall eine Brille mitnehmen. In dieser Auflistung ist es entweder klar als „Palmöl“ aufgeführte oder als „pflanzliches Fett (Ölpalme)“. Das gilt auch für Fertiggerichte. Hier  gibt es aber auch Alternativen ohne Palmöl.

 

 

 

Ist es sinnvoll, Palmöl durch andere Pflanzenöle zu ersetzen? Mit dieser Frage befasst sich die WWF-Studie „Auf der Ölspur“: Ergebnis: Kein Palmöl ist leider auch keine Lösung. Doch stimmt das wirklich? Odysso zeigt, dass die Studie mit falschen Zahlen rechnet.

 

 

 

 

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