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Permakultur – Im Kreislauf der Natur leben

18. Juli 2018 | Autarkie | Freies Leben | Bewusstsein | Spiritualität | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | connectiv.events

 

Ein gedeihliches, achtsames Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen, bei sich alle Beteiligten wohlfühlen und was mit jedem Jahr besser harmonisiert und auch für nachfolgende Generationen schon gedacht ist, das ist der Ansatz und die Philosophie von Permakultur. Ob es ein Garten oder eine ausgewachsene Landwirtschaft ist, Dein Balkon oder ein Dorf. In diesem Video lernst Du einiges über Permakultur von jemandem, der es schon eine ganze Weile praktiziert. Nachhaltigkeit ist ein begriff, der hier eine große Rolle spielt.

Immer mehr Menschen möchten nachhaltiger leben können, wissen aber noch nicht, wie. Sie sind unglücklich, dass sie im „Verbrauchermodus“ gefangen bleiben. Aber wie kommt man aus dem „Verkonsumieren“ zu miteinander in Harmonie wachsen? Permakultur setzt vor allem voraus, dass wir die Natur genau beobachten und kennenlernen, um mit ihr und von ihr zu leben, ohne sie zu zerstören. Indem wir möglichst wenig Abfall produzieren, die Ressourcen der Natur nicht ausnutzen und verbrauchen, sondern im Einklang zu nutzen und dabei effektiv wirtschaften.

 

 

Die freie Natur kennt keinen Abfall. Alles steht mit allem in Verbindung. Diese Kreisläufe versucht die Permakultur aufzugreifen: Eine langfristige, naturnahe Selbstregulierung, nachhaltige, immer besser und feiner ausbalancierte Effektivität statt kurzfristige Maximierung. Die Schaffung naturnaher Kreisläufe – das sind die Leitgedanken der dauerhaften Landwirtschaft. Anfangs ging es nur um eine neue Art, naturnah zu Wirtschaften. Aber mittlerweile hat sich die Idee der Permakultur zu einer ganzheitlichen Denkweise entwickelt. Ganze Dorfgemeinschaften oder landwirtschaftliche Kooperativen versuchen, das konsequent zu leben. Dabei geht es nicht nur um die landwirtschaftlichen Belange, sondern auch um  intelligente Landschaftsplanung, die die natürlichen, örtlichen Gegebenheiten nicht wegbügelt und umgestaltet, sondern aufnimmt. Es geht auch um die Energieversorgung, und das harmonische Verflechten all dessen mit der sozialen Lebensstruktur der Gemeinschaft.

Natürliche Ökosysteme können hier als eine Blaupause der Natur und als Anleitung dienen, man sollte sie aufmerksam betrachten und das System und die Funktionsweisen auf das eigene Zusammenleben übertragen. Ressourcen sollten klug und maßvoll, respektvoll gegenüber Natur, Pflanzen, Tieren und Menschen genutzt und gepflegt – und nicht verbraucht und konsumiert –  eben nachhaltig bewirtschaftet werden.

 

 

Monokulturen und Pestizide, Kunstdünger, Herbizide, Gentechnik, Terminatorsaaten, F1-Hybriden und überzüchtete Leistungsrassen von Tieren und Pflanzen haben keinen Sinn bei der Permakultur.

Wenn Du also Gleichgesinnte kennst, dann überlege doch, gemeinsam einen Permakulturgarten anzulegen. Unter dem modern klingenden Schlagwort „Urban Gardening“ (städtisches Gärtnern) findest Du viele Anregungen im Netz.

Eine andere Möglichkeit, auch Tiere ganz einfach mit einzubeziehen ist zum Beispiel, ein paar Hühner zu halten. Wichtig ist allerdings, dass die Anzahl der Hühner und die Größe des Gartens in einem guten Verhältnis stehen. Wer in einem winzigen 20 Qudratmeter-Garten zehn Hühner hält, halt bald keinen grünen Grashalm mehr darin, denn Hühner scharren und kratzen den ganzen Tag. Ist Dein Garten 500 Quadratmeter groß, machen drei freilaufende Hühner darin kaum etwas aus. Man kann das Hühnergekratze auch sinnvoll nutzen. Möchte man ein Beet anlegen, brauch man gar nicht lange Alle Pflanzen herauszureißen und alles tief umzugraben. Man baut den Hühnern einen relativ engen Maschendrahtkäfig, in dem sie aber noch recht gut Bewegungsfreiheit zum Scharren haben und stelt ihn da hin, wo man das Beet anlegen möchte. Hühner rein, etwa eine Woche lang genug scharren und kratzen lassen, bis kein grünes Hälmchen mehr zu sehen ist und man hat einen blitzblanken Boden, gedüngt von Hühnerkot und es liegt auch kein Samenkörnchen mehr im Boden. Soll das Beet größer werden, stellt man den Käfig einfach ein Stück weiter wieder hin, bis da kein Gras mehr wächst.

In der Permakultur kommt auch der gute, alte Komposthaufen wieder zu Ehren. Alle organischen Garten- und Tierabfälle werden hier wieder zu fruchtbarer, nährstoffreicher Erde. Kompostwürmer stellen sich zwar irgendwann von selber ein, aber man kann sich auch welche besorgen, dann kommt das Verwandeln von Bioabfall zu Erde viel schneller in Gang. Einmal installiert, kann der Komposthügel viele Jahre „arbeiten“.

 

Johannisbeeren wachsen leicht, sind gesellig und brauchen fast keine Pflege, erfreuen uns aber jedes Jahr mit schmackhaften Beeren, die eine leckere Marmelade ergeben.

 

Im Laufe der Zeit entwickelt man einen immer schärferen Blick für die Feinheiten der natürlichen Kreisläufe und Zusammenhänge und kommt auf neue Lösungen und Ideen. Und man lernt auch, dass man keine Pflanze zwingen kann, da zu wachsen, wo DU sie haben willst. Gefällt ihr der Boden nicht (zu lehmig oder sandig), die Belichtung nicht (sie will sanfte Morgensonne und mag die pralle Mittagssonne gar nicht, oder braucht Schatten), ist es ihr zu kalt oder zu warm, zu nass oder zu trocken oder mag sie die Ausdünstungen ihrer Nachbarpflanze nicht, wird sie einfach eingehen. Meistens brauchen vom Menschen gesetzte Pflanzen zwei, drei Jahre, in denen das neue Pflanzenkind nicht so recht vorwärtskommt. Gefällt es ihr aber dann doch, legt sie richtig los und gedeiht prächtig. Will sie einfach dort nicht sein, wird sie – egal was Du machst – im nächsten Frühjahr einfach tot sein. Stellst Du fest, dass eine hübsche Pflanze ganz von selbst irgendwo wächst, dann lass sie da sein und begrüße sie. Sie hat sich diesen Standort ausgesucht, genau da geht es ihr gut. Wenn sie Dir da gefällt, werdet Freunde und die Pflanze wird wunderbar gedeihen und sich vermehren.

 

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