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Die Mauern der alten Festung Kuelap, die von den "Wolkenmenschen" erbaut wurde, den Chachapoya. Sie waren weißhäutig, blod oder rothaarig und blauäugig. Heute noch leben ihre Nachfahren dort. Bild: Kuelap, Wikimedia Commons, Elemaki, Bildlizenz: CC BY-SA 2.5

Peru: Zwei Kölner finden ein Dorf der Chachapoya – ein altes, hellhäutiges, blondes Volk in den Anden

6. März 2019 | Geschichte | Kriege | Revolutionen | Kultur | Kultur | Kunst | Musik | connectiv.events

 

Weit oben im unwegsamen Hochland Perus, in den Ostkordilleren, liegen einstige Metropolen der Menschheit. Noch vor den Inka waren sie von den Wolkenmenschen oder Chachapoya bewohnt. Die Herkunft dieses Volkes ist bis heute ungeklärt.

Und ausgerechnet zwei Jungs aus Köln stolpern auf ihrer Reise durch Peru in ein uraltes, unentdecktes Dorf der Ureinwohner des Amazonas. Tom Schinker und Martin Druschel aus Köln organsieren besondere Reisen. Unter dem Wahlspruch „Wandermut“ bieten sie Abenteuerreisen, wohin sonst kaum jemand geht … oder normalerweise vielleicht auch gar nicht hin will. Ob Sahara oder Grönland, Hauptsache, nicht normal. Das kann auch dazu führen, dass man sich mal einen Knochen bricht, sich einen grausigen Durchfall holt oder eine Lungenentzündung. Die beiden Abenteuerer betonen auch treuherzig, ihre Fahrten seien „kein Entspannungsurlaub“.

 

 

Diesmal waren sie in Peru unterwegs und – wenig überrraschend – außer ihnen fast alle Nicht-Entspannungs-Unrlauber krank. Die Region, in der sich die Reisegruppe befand, war ziemlich abgelegen, die nächste Stadt zig-Kiolmeter entfernt. Der Dschungel ist dicht. Und hier beweist sich, wo wir schon von Köln sprechen, dass das dortige Karnevalslied „In Peru, in Peru, in den Anden / kann man schwer mit dem Hubschrauber landen“ seine Gültigkeit hat. Die Region ist ein dichtes Waldgebiet, man kann kaum zwei Meter weit sehen, so dicht ist der Urwald. Es gibt keine Straßen oder Wege und auch nicht einmal Trampelpfade. Man muss sich schon auskennen und viel wissen, um hier nicht auf Nimmerwiedersehen verloren zu gehen. nur mit Macheten muss man sich ein Vorankoommen erkämpfen, was sehr anstrengend ist. Auch die beiden erfahrenend Abenteuerurlauber brauchten hier einheimische Führer.

An diesem Tag bahnten sich die zwei Kölner mit ihrem Guide einen Weg durch den Dschungel, als sie auf merkwürdige, runde Strukturen unter dem Pflanzenbewuchs stießen. Ihnen war klar, dass sie auf eine Siedlung mit den Überresten der typischen, runden Häuser der Chachapoya-Kultur (sprich: Tschatschapojah) gestoßen waren. Ein uraltes Volk, das vom neunten bis zum sechzehnten Jahrhundert im Nordosten der Anden, am Rande des Amazonasbeckens lebte. Der Name Chachapoya bedeutet „Nebelkrieger“ oder „Wolkenmensch“. Es gibt nicht allzuviel, was man im Dschungel finden kann und es war auch Zufall, dass die beiden Kölner Jungens in diese Ruinen gestolpert waren. Wären sie nur ein Stückchen weiter zur Seite gegangen, sie hätten gar nicht geahnt, was sie verpasst haben. Man weiß daher auch nicht, wie groß das Reich der Chachapoya war, denn der größte Teil lieg im Dschungel verborgen, ist kaum auffindbar und schwer zu erreichen – und all das, was Archäologen an Gerät so brauchen für ihre Ausgrabungen, kaum dorthin zu transportieren.

 

 

Die berühmteste und wohl größte Siedlung dieses alten Volkes, die man auch als Tourist besuchen kann, ist die Burg oder Festung Kuélap. Sie wurde etwa 500 n. Chr. gebaut und war offensichtlich 1000 Jahre bewohnt. Bis 1570 war sie „in Betrieb“, das können die wenigsten Burgen in Europa von sich behaupten. Im Jahr 1841 entdeckte man sie im Urwald. Diese Chachapoya-Burg ist sogar wesentlich älter, als die weltberühmte Stadt der Inka, Machu Picchu und liegt in 3000 Metern Höhe. Kein Wunder, dass sie so lange nicht eingenommen wurde. Selbst, wenn man es bis oben hin geschafft hatte, war das erst der Anfang. Eine riesige hohe Mauer zu erklettern, die von oben verteidigt wird, ist kaum zu schaffen und Belagerungsgerät schleppt man kaum 3000 Meter hoch ins Gebirge hinauf. Und selbst, wenn er die Mauer überwunden hatte, mussten die Eroberer durch einen so engen Gang, dass nur ein Mann nach dem anderen gehen konnt und wehrlos dem Angriff der Verteidiger von oben ausgeliefert war:

Die spanischen Eroberer begegneten den Chachapoya und waren sehr verwundert, in ihnen völlig andere Menschen zu treffen, als die Inka. Die Wolkenmenschen waren hellhäutig und blond bis rothaarig. Viele von ihnen haben auch blaue Augen. Manche Wisenschaftler vertreten die These, diese Leute könnten Nachfahren von Europäern, vielleicht Kelten sein, die sehr lange vor den spanischen Eroberern nach Peru gekommen sein müssten. Heute noch leben Chachapoya dort und immer noch sind viele sehr hellhäutige und blauäugige Menschen darunter mit blonden oder sehr roten Haaren.

 

 

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