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Pilz-Pestizid könnte Monsantos Glyphosat ein Ende setzen und Milliarden von Bienen retten

16. September 2019 | Autarkie | Freies Leben | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | User Planet

Quelle: Unser Planet

Pestizide auf der Basis von Pilzen töten Insekten, die versuchen, sich an Pflanzen zu ernähren, ohne schädliche Giftstoffe in die Umwelt gelangen zu lassen.

Der massive Rückgang der Insektenpopulationen in den letzten Jahren ist eine Umweltkrise, die vielfach übersehen wird, und sämtlichen Anzeichen nach zu urteilen, sind Pestizide scheinbar maßgeblich für dieses Problem verantwortlich. Gegenwärtig entwickeln Forscher jedoch Alternativen, die hoffentlich die Pflanzen der Landwirte schützen können, ohne die Insektenpopulationen in großem Umfang zu schädigen.
Der Pilz durchwuchert die ernteschädigende Insekten von Innen. Bienen jedoch sind gegen den Pilz resisten.

 

Bio-Pestizide werden aus natürlichen Materialien wie Pflanzen, Bakterien und bestimmten Mineralien gewonnen. Diese Substanzen sind nicht umweltschädlich und auch für Insekten weniger gefährlich. Einige Biopestizide sind überhaupt nicht schädlich, sondern wirken nur, um bestimmte Insekten aus der Region abzuwehren, während andere nur in einem begrenzten Bereich auf bestimmte Insekten abzielen.

Eine der interessantesten jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Bio-Pestizide ist der Einsatz von Pilzen.

Pestizide auf Pilzbasis würden immer noch die Insekten töten, die versuchen, sich von den Pflanzen zu ernähren, aber dies wird kein Gift sein, das in die Umwelt gelangt, was die weitverbreitete Belastung für Pflanzen-, Tier- und Insektenleben verringert.

Zwei Pestizide auf Pilzbasis wurden vom berühmten Mykologen [Pilzkundler] Paul Stamets entwickelt und patentiert. Eines der Produkte wirkt speziell gegen Feuerameisen, Zimmermannsameisen und Termiten, während seine andere Entwicklung gegen etwa 200.000 verschiedene Insektenarten effektiv ist.

Eines der auf Pilzen basierenden Biopestizide, namnes ‘MycoPesticide’, beginnt im Inneren des Insekts zu sprießen, sobald es gefressen wird, und ernährt sich dann von diesem Lebewesen, bis es stirbt, wobei häufig Pilzsprossen aus dem Kopf wachsen. Es ist auch nicht schädlich für Bienen, was im Zusammenhang mit Pestiziden ein wachsendes Problem darstellt.

 

 

Pilze, die aus einem betroffenen Insekt herauswachsen. Bildnachweis: Brian Lovett / Universität von Maryland, Entomologie

Die Kosten sind jedoch nach wie vor ein großes Hindernis für Befürworter von Pestiziden auf Pilzbasis, da sie bis zu 20-mal teurer sein können als chemische Pestizide.

Paul Underhill, Mitinhaber der Terra Firma Bio-Farm in Winters, Kalifornien, sagt, dass die Arbeit mit den Pilzmethoden auch etwas schwieriger ist.

“Einige, wie etwa die mit Pilzen, erfordern eine spezielle Lagerung, wie zum Beispiel mit Kühlung. [Und] die Kosten für den Landwirt können rasch das 20-fache eines herkömmlichen Pestizids betragen”, erklärte Underhill gegenüber NPR.

 

Bildnachweis: Dr. Yuxian Xia und Nemat O. Keyhani, Chongqing Universität

 

Auch wenn die kurzfristigen finanziellen Kosten für Biopestizide momentan noch höher sind, so werden diese Preise mit fortschreitender Entwicklung dieser Technologie hoffentlich sinken. Es ist zudem wichtig, die langfristigen finanziellen und ökologischen Konsequenzen zu berücksichtigen, die auf kurze Sicht möglicherweise nicht sogleich erkennbar sind.

Es gibt auch Pestizide auf pflanzlicher Basis, die derzeit entwickelt werden und eine Alternative zu herkömmlichen Chemikalien darstellen könnten. Ein Beispiel ist PureCrop1, ein Pestizidunternehmen auf Pflanzenbasis, das zum Teil dem NBA-Star John Salley gehört.

Laut PureCrop1 wird das organische Pestizid mit pflanzlichen Materialien aus Getreide und Saatgut hergestellt. Seine Produkte enthalten keine Erdöldestillate oder Kunststoffe, einschließlich künstlicher Schaum- und Verdickungsmittel, Reagenzien, Farbstoffe oder Duftstoffe.

Neue Lösungen können nicht früh genug kommen. Laut einer neuen Studie, die in diesem Monat in der Fachzeitschrift PLOS One veröffentlicht wurde, ist Amerikas Agrarlandschaft in den letzten 25 Jahren 48-mal giftiger für Insekten geworden. Sogar die kleinen Glühwürmchen sind weltweit vom Aussterben bedroht.

 

https://misterwater.eu

 

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